Guten Appetit!
148 Brotrezepte für jeden Geschmack
Hier lesen Sie die Rezepte, die für den
Brotback-Wettbewerb eingeschickt wurden. Sieben nicht entzifferbare Rezepte
ohne vollständige Adressangabe mussten aussortiert werden. Alle Mengenangaben,
Zutaten und Backzeiten stammen von den Verfassern der Mischungen, daher ohne
Gewähr. Die Redaktion dankt nochmals allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die
drei Gewinner wurden im Dezemberheft 2008 veröffentlicht.
Dinkelbrot von Andrea Hamer, Geissberg 18, 64846
Gross-Zimmern
Zutaten: 2 kg Dinkelmehl Type 1050, 1 kg Dinkelmehl Type
630, ½ Tasse Mehl zum Bestäuben, ½ Tasse Dinkelgrieß, 1/3 Würfel frische
Backhefe, 1,8-1,9 l lauwarmes Wasser, 1 El. Salz, 2 El. Rohrzucker, je ½ Tl.
Bertram, Galant, Schabziger Klee, Quendel, ¼ Tl. Zimt, Wasserglasur: 200 ml
lauwarmes Wasser, 1 Tl. Salz, 1 Tl. Rohrzucker.
Zubereitung: Das Mehl wird entweder in eine sehr weite
Schüssel oder direkt auf die Arbeitsfläche gegeben. In einem engen Krug füllen
Sie das lauwarme Wasser. In das Mehl drücken Sie eine Mulde und gießen ca. 200
ml Wasser hinein. Die Hefe in das Wasser bröseln und auflösen. Durch ständiges
Umrühren mit einem Holzlöffel vorsichtig mit so viel Mehl mischen, dass eine
gleichmäßige Teigkugel entsteht, das so genannte „Teiglein“. Das „Teiglein“
wird in den Krug gelegt und bleibt da, bis es genug „gegangen“ ist und an der
Oberfläche schwimmt. Währenddessen mischen Sie die Gewürze, Kräuter, Salz und
Zucker und geben Sie sie in die Mehlmulde. Nun lassen Sie das „Teiglein“ in die
Mulde gleiten und rühren unter mehrmaligem Zugeben des restlichen Wassers einen
geschmeidigen, fast flüssigen Teig. Dabei bleibt ein hoher Mehlrand stehen.
Jetzt wird das restliche Mehl nach und nach eingearbeitet. Nun erfolgt das, was
im allgemeinen durch das „Kneten“ des Brotes passiert, es handelt sich hier
jedoch um ein stetiges Schieben und Ausstreichen des Teiges. Dabei wird der
Teig über die gesamte Arbeitsfläche gestrichen und immer wieder
zusammengeschoben, bis der Teig gut bindet und sich von der Arbeitsfläche und
von den Händen löst (ca. 10 Minuten). So verbindet sich das Mehl viel besser
mit der Flüssigkeit und es entsteht ein sehr saftiger, feuchter, aber dennoch
fester Teig. Jetzt wird der Teig mit der Mehl/Dinkelgrießmischung bestäubt, in
die Schüssel gesetzt und mit einem Küchentuch abgedeckt, bis er etwa die
„doppelte“ Größe gegangen ist. Danach mit einer Teigkarte aus der Schüssel
lösen, aufheben (nicht kneten), wieder mit Mehl/Dinkelgrießmischung bestäuben,
in die Schüssel setzen, abdecken und weitere 25 Minuten gehen lassen. Dieses
Vorgehen wiederholen Sie insgesamt drei mal. Der fertige Teig wird zuletzt
„geschleift“, d. h. er wird in den hohlen Händen auf der Arbeitsfläche so lange
gedreht, bis er sich kompakt anfühlt. Nun den Teig in 3-4 gleich große Stücke
teilen und durch „schleifen“ Brotlaibe formen. Auf das Backblech setzen und mit
der Wasserglasur bestreichen. Zum Schluss mit der Mehl/Dinkelgrießmischung
bestäuben. Backtemperatur/Heißluftherd: 220 Grad, nach ca. 10 Minuten auf 200
Grad absenken, Backzeit: 40-50 Minuten.
Roggenbrot von Helga Roth, Steingrund 5, 64743 Beerfelden
Zutaten: 600 g Roggenmehl 1370, 200 g dunkles Dinkelmehl,
200 g Roggenvollkornmehl, ca. 100 g Natursauerteig, 1 Würfel Hefe (40 g), 3
Teelöffel. Salz, 1 Teelöffel Honig, ca. 600 ml lauwarmes Wasser.
Zubereitung: Die Hefe in ca. 100 ml lauwarmem Wasser
auflösen und mit dem Teelöffel Honig mischen, ein paar Minuten stehen lassen.
In der Zwischenzeit die Mehle abwiegen und mischen, Salz hinzugeben, gut
verrühren. Jetzt die Hefe-Wassermischung zum Mehl geben, den Natursauerteig
(ziehe ich immer selbst nach) hinzugeben. Danach mit dem restlichen Wasser
auffüllen. Das Ganze sollte ca. 10 Minuten geknetet werden. Der Teig muss nun
ca. 30 Minuten zugedeckt "gehen". Nicht vergessen vorher ca. 100 g
für den nächsten Sauerteig abnehmen, in einer verschließbaren Schüssel in den
Kühlschrank stellen (hält bis zu einer Woche. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals
kurz durchkneten und in eine bemehlte Brotform geben. Diese stelle ich in den
geöffneten Backofen bei ca. 35 Grad, etwa 35 Minuten lang. Dann herausnehmen,
den Backofen auf 250 Grad erhitzen. Den Teig umstülpen auf ein bemehltes
Backblech und in den Ofen geben (zweite Schiene von unten). Nach ca. 15
Minuten. die Temperatur auf 190 Grad zurückdrehen und weitere 55 Minuten
backen. Fertig ist ein leckeres, duftendes, knuspriges Brot, das oft schon den
ersten Tag nicht überlebt.
Schwarzbrot von Vera Bader, Sonnenstr. 28, 26123 Oldenburg
Zutaten: 500 g Roggenschrot grob, 250 g Weizenschrot grob,
500 g Weizenmehl 1050, 250 g Sonnenblumenkerne (oder andere nach Geschmack), 1l
Buttermilch, 1 El. Salz, ½ Becher Zuckerrübensirup (weniger schmeckt besser), 2
Würfel Hefe.
Zubereitung: Hefe in wenig warmen Wasser auflösen. Alle
Zutaten mit der Hefe miteinander vermischen. Sofort in eine große Kastenform
geben. Die Form mit Alufolie abdecken. Form mit der Folie in den Backofen
stellen. Eine Tasse Wasser mit in den Ofen stellen. 1 Stunde bei 170 Grad, dann
2 Stunden bei 140 Grad backen. Im Ofen 12 Stunden oder länger ruhen lassen.
Vollkornbrot von I. Kleinfengels, In den Elsen 23, 46569
Hünxe
Zutaten: 280 g Vollkornschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g
Leinsamen, 140 g Sesam (ungeschält), 500 g Weizenmehl Typ 1050, 1 El. Salz, 100
g Sonnenblumenkerne, 100 g Haselnusskerne.
Zubereitung: Zutaten in eine Schüssel geben und trocken
miteinander vermischen. 1l Buttermilch auf ca. 40 Grad erhitzen, 3 Würfel
frische Hefe und 200 g Rübenkraut darin auflösen. Das Milchgemisch am besten
mit einem Pfannenwender unter das Mehlgemisch rühren. Eine ausgefettete 36er
Kastenform mit kernigen Haferflocken ausstreuen und den Teig einfüllen. Mit
einer Gabel Querrillen ziehen - auf keinen Fall den Teig glattstreichen! Das
Brot bei 150 Grad Umluft bis zur Kerntemperatur 90 Grad ca. 2,5-3,0 Stunden
backen. Nach dem backen auf einen Rost stürzen und gut auskühlen lassen. Das
Brot hält sich ca. 1Woche ohne Kühlung, es lässt sich gut einfrieren sowohl als
ganzes Brot so wie auch in Scheiben geschnitten.
Dinkelzopfbrot von Doris Heinzle, Goststraße 51, A-6844
Altach, Österreich
Zutaten: 100 g Butter, 0,3 l Milchwasser (halb Wasser,
halb Milch), 4 EL Rohrzucker, 1 Würfel Frischhefe (42 g), 2 Dotter, 1 kg
Dinkelmehl weiß, 1 Tl Salz, ca. 150 g Sauerrahm, 1 Eigelb und etwas Milch zum
Bestreichen.
Zubereitung: Butter in einem Topf schmelzen lassen,
Milchwasser und Zucker dazugeben, und wenn das ganze lauwarm ist, vom Herd
nehmen. Eidotter und zerbröckelte Hefe mit Schneebesen unterrühren. Mehl und
Salz in eine Rührschüssel geben, das Milchgemenge und den Sauerrahm dazugeben
und den Teig ca. 5-10 Minuten kneten lassen. (Wenn der Teig zu trocken ist,
noch etwas Sauerrahm oder lauwarmes Wasser dazugeben. Die Schüssel mit einem
Tuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen. Zwei Zöpfe formen und auf
einem Backblech nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Danach mit
Milch-Ei-Gemisch bestreichen und im vorgeheizten Backrohr (Heißluft 160 Grad)
ca. 25 Minuten backen.
Nussbrot mit frischem Parmesankäse von Dagmar Held, Am
Boberg 54, 49124 Georgsmarienhütte
Zutaten für ca. 25 Scheiben: 1 Würfel frische Hefe, 500 g
Mehl, 2 Tl Zucker, 1 Tl Salz, 250 ml lauwarme Milch, 1 Ei (getrennt), 80 g
Butter, 80 g Walnüsse, 100 g geriebener frischer Grana Padano, 80 g gehackte
Pistazien.
Zubereitung: Hefe, 2 Essl. Mehl, Zucker, Salz und lauwarme
Milch glattrühren. Ca. 15 Minuten gehen lassen. Mit restlichem Mehl, Eigelb,
Butter, Walnüssen und geriebenen Käse zu einer glatten Teigkugel verkneten. Mit
Öl bestreichen und 30-40 Minuten gehen lassen. Durchkneten. Dann in eine
gefettete Kastenform geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf
200 Grad vorheizen. Die Teigoberfläche längs einschneiden. Im Ofen 30 Minuten
backen. Mit Eiweiß bestreichen und mit den gehackten Pistazien bestreuen,
weitere 5 Minuten backen. Das Brot schmeckt frisch am Besten. Man kann auch
ohne weiteres die Walnüsse durch Röstzwiebeln ersetzen.
Brotrezept von Gudrun Lillge, An der Feldmark 5, 32760
Detmold
Zutaten: 250 g frischgemahlenes Dinkelmehl, 250 g
Weizenvollkornmehlmehl, 500 g Weizenmehl Typ 1050, 1/2 Päckchen Backpulver, 3/4
l Wasser, 1 Päckchen Trockenhefe + 1 Teelöffel Honig, 1 El Salz,
Sonnenblumenkerne soviel wie man möchte.
Zubereitung: Die Hefe mit dem Honig und etwas lauwarmem
Wasser ansetzten und aufgehen lassen. Dann alle Zutaten (bis auf die
Sonnenblumenkerne)in der Küchenmaschine gut durchrühren und 2-3 Stunden an
einem warmen Ort -zugedeckt- gehen lassen. Am Schluss die Sonnenblumenkerne
untermengen. Ich nehme eine gut ausgefettete große Kastenbrotform zum Backen.
Backzeit in meinem Umluftofen ca. 1 Stunde bei 180 Grad.
Brotrezept von Flora Rundhammer
Zutaten: 2 kg gutes Roggenmehl R 960, 20 dag Weizenmehl
universal, 2 El Kümmel ganz, 1 El Koriander gerieben, 1 El Fenchel gerieben, 1
EL Brotklee gerieben.
Zubereitung: Alle Zutaten miteinander vermischen, 42 g
Germ mit 1 Kaffeelöffel Zucker, 1-2 El Mehlgemisch, 2-3 El Wasser verrühren und
aufgehen lassen. Ca. 2 El Sauerteig mit 1/8 l Wasser verrühren und in die Mitte
des Mehles geben. Dieses am Rand des Gefäßes rundherum mit etwa 2 El Meersalz
würzen. Wenn die Germ gut aufgegangen ist, diese auch zum Sauerteig geben, mit
Mehl etwas vermischen. Dann 1 1/4 l handwarmes Wasser hinzugeben und vermengen.
Den Teig auf der Arbeitsfläche gut durchkneten. Er sollte sehr weich sein und
elastisch und glatt. 2-3 Stunden (oder auch länger) im warmen Raum gehen
lassen, nochmals kurz durchkneten, 2 Wecken formen, diese auf ein bemehltes
Blech nebeneinander legen, vorher noch etwas Teig zur Seite geben (ich behalte
ca. 2 El vom Brotteig für das nächste Mal auf. Nochmals kurz gehen lassen. Ins
vorgeheizte Backrohr geben und bei 220 Grad ohne Heißluft (nur Ober- und Unterhitze)
1 Stunde und 10-15 Minuten backen. ½ Stunde vor Backende schalte ich die
Temperatur auf 180 Grad und Unterhitze zurück.
Früchtebrot für Kastenform 30 cm von Renate Südhölter,
Otto-Hahn-Str. 7, 32361
Preußisch Oldendorf-OT Bad Holzhausen
Zutaten: 126 g getrocknete Feigen, 100 g getrocknete
Datteln in feine Streifen schneiden, 125 g Haselnusskerne, 100 g Walnusskerne
grob hacken, 125 g Sultaninen, 100 g Orangeat, 100 g Zitronat dazugeben und
vermengen, 3 Eier 125 g Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst
hat. Dann die Früchte und Nüsse einrühren, 125 g Mehl, 1 Tl Zimt, 1 Tl
Backpulver mischen, und über die Früchtemasse gut miteinander verkneten.
Zubereitung: Die Kastenform mit Butter einfetten, mit
Semmelbröseln ausstreuen und mit dem Teig füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 150
Grad Ober-/Unterhitze auf der 2. Stufe von unten 60-90 Minuten abbacken. Nach 1
Stunde Backzeit evtl. Mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu
dunkel wird. Nach dem Backen das Brot noch 15 Minuten in der Form lassen. In
Folie gewickelt hält hervorragend mit Pikantje von Gouda belegt.
Kürbisbrot von Ingrid Triebwasser, Dosenredder 44, 23701
Eutin
Zutaten: 1 kg Mehl, 2 x Trockenhefe, 1 Teelöffel Salz, 2
Vanillezucker, 100 g Zucker, 1 Ei, 100 g Butter, 750 g gekochte Kürbismasse
(warm).
Zubereitung: Kürbisfleisch weich kochen (lässt sich gut
einfrieren und für weitere Rezepte verwenden). Alle Zutaten zu einem Teig
verarbeiten und gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Nochmals
durchkneten, evtl. etwas Mehl unterkneten. Den Teig in zwei Kastenformen bei
200 Grad (Umluft 180 Grad) etwa 25-30 Minuten backen. (Das fertige Brot lässt
sich auch gut einfrieren und mit etwas Zugabe von Mehl können Brötchen gebacken
werden).
Brotrezept von Ute Kröber
Zutaten: 1000 ml Buttermilch wärmen mit 3-4
Knoblauchzehen, 1 und 1/4 Würfel Hefe in eine kleine Tupperschüssel geben, 1
Tl. Salz, Deckel drauf, Luft raus, schütteln bis 1 Tl Zucker sich nichts mehr
bewegt, warm stellen, bis alles flüssig.
Zubereitung: In einer großen Tupperschüssel abwiegen und
gut durchmischen: 500 g Mehl Type 505, 500 g Vollkornmehl, 1 1/2 El Salz,
ordentlich Pfeffer, Paprika, Muskatnuss und gekörnte Brühe, eine Hand voll
frischer Schnittlauch und Petersilie kleingeschnitten dazu. 250 g ganze
Haselnüsse, 250 g ganze Walnüsse, die warme Buttermilch zur Mehlmischung geben
(bitte nicht zu heiß machen, sonst gelingt das Brot nicht), die flüssige Hefe
dazu, Deckel drauf, Luft raus, Schüssel auf die Seite kippen und auf dem Schoß
7 Minuten drehen. den fertigen Teig aus der Schüssel nehmen, ordentlich mit
Mehl bestäuben und durchkneten, dann in eine mit Backpapier ausgelegte
Brotbackform geben. Erst 10 Minuten bei 100 Grad, dann 60 Minuten bei 175 Grad
backen. Dazu gehört Tomatenbutter und gerupfter. Wenn meine Gäste das riechen,
stehen sie mit dem Messer an der Backofentür parat und können es nicht
erwarten, das Brot anzuschneiden.
Weihnachtliche Brotvariante Früchtebrot von Christa Oude
Lansink
Zutaten und Zubereitung: je 125 g getr. Feigen,
Sultaninen, Haselnüsse, je 100 g getr. Datteln, Pflaumen, Aprikosen, 7 große
Walnüsse (klein hacken), Trockenfrüchte klein schneiden u. mit etwas Rum
begießen, über Nacht darin einweichen). 3 Eier, 125 g Zucker miteinander verrühren,
bis der Zucker aufgelöst ist, 125 g Mehl mit je 1 Teel. gem. Zimt u Backpulver
mischen. Die Zucker-/Eimasse mit den kleingeschnittenen Früchten u. Nüssen
mischen. Mehl-/Zimt-, Backpulvergemisch unterheben. Alles in eine gebutterte
und mit gem. Nüssen ausgestreute Form (28er) füllen und bei 150 Grad im
Backofen ca. 60-90 Minuten backen. Nach dem Backen 15 Minuten in der Form
auskühlen lassen. Erkaltet in Alufolie wickeln und ein paar Tage ruhen lassen.
Tipp: Ich backe immer 2 Brote auf ein Mal, da dann alle Tüten mit Früchten und
Nüssen restlos aufgebraucht sind. Außerdem hält sich das Brot, in Alufolie o.
Dose verpackt über die ganze Adventzeit und ist auch ein prima Mitbringsel bei
Einladungen während der Weihnachtszeit.
Brotrezept von Christa Oude Lansink
Zutaten und Zubereitung: 2 gr. Tassen Mehl, 1 gr. Tasse
Milch, 1 P. Backpulver, 1 P. Röstzwiebeln o. Käseraspeln etc., alles mit dem
Knethaken verrühren und in eine 28er Brotform (vorher gut einfetten) geben. 190
Grad - 20 Minuten backen
schmeckt warm am besten mit einem Glas Wein.
Zubereitung: Christa's schnelles Körnerbrot, 1 Würfel
Hefe, 450 ml lauwarmes Wasser
miteinander verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist 500 g
Dinkel- oder Vollkornmehl je 50 g Sonnenblumenkerne, Sesam u. Leinsamen (können
auch durch Nüsse, Rosinen u. Mandeln ersetzt werden, dann aber bitte auch statt
Salz, Zucker zugeben), 2 TL Salz, 2 El Obstessig. Mit dem Knethaken verrühren,
nicht gehen lassen, Brotform (28er) mit Butter ausstreichen und mit Körnern
ausstreuen, sofort in den kalten Backofen stellen. Backen: 60 Minuten bei 200
Grad (Heißluft: 170 Grad- 50 Minuten) ,dann aus der Form lösen und evtl. noch
10 Minuten nachbacken.
Möhrenkruste von Lutz Lange, Söllbrock 43, 23560 Lübeck
Zutaten: 1. Vorteig: 250 g Weizen, 180 ml warmes Wasser,
250 g Grundansatz, 2. Hauptteig: 250 g Weizen, 250 g Roggen, 120 g Gerste, 80 g
Leinsaat, 80 g Sonnenblumenkerne, 200 g Möhren, 2 Tl Meersalz, 1 Tl Brotgewürz,
250 ml warmes Wasser, Haferkleie zur Bestreuen
Zubereitung: 1. Vorteig: Den Weizen (250 g) fein mahlen
und in eine verschließbare Schüssel geben, die möglichst so groß ist, dass sie
auch die gesamten restlichen Zutaten aufnehmen kann. Zu dem in einem
Schraubglas aufbewahrtem Grundansatz einen Teil des Wassers geben und die Masse
gründlich umrühren bis der Teig klumpenfrei gelöst ist. Den gelösten
Grundansatz zum Mehl geben und zusammen mit dem restlichen Wasser zu einem
glatten Brei vermengen. Die Temperatur des Wassers sollte ca. 40 Grad betragen (Fingerprobe).
Die Schüssel verschließen und bei Zimmertemperatur ca. 12 � 15 Stunden
ruhen lassen. Praktischerweise also Ansatz am Abend und Weiterbearbeitung am
nächsten Morgen. Der Vorteig sollte jetzt eine luftige Konsistenz und ein
feinsäuerliches Aroma haben. Von diesem Vorteig nimmt man für das nächste
Backen wiederum ca. 250 g ab (ca. ein halbes Marmeladenglas) und bewahrt diesen
verschlossen im Kühlschrank (bis zu 4 Monaten) auf. 2. Hauptteig: Bevor es an
die Herstellung des Hautteiges geht sollten die Gerste und die Leinsaat
vorquellen. Hierzu füllt man diese jeweils z.B. in Kaffeebecher o.ä. Behälter
und übergießt sie mit kochendem Wasser bis sie gut überdeckt sind. Anschließend
lässt man eine gute halbe Stunde quellen. In dieser Zeit mahlt man den Weizen
und Roggen (je 250 g) fein aus und gibt das Mehl zum Vorteig. Zur guten
Vermischung verteilt man das Brotgewürz über das Mehl. Die Möhren putzen und
fein (im fertigen Brot fast nicht mehr sichtbar) bzw. grob (sofern sichtbare
Möhrenstreifen gewünscht werden) reiben und zu den übrigen Zutaten geben. Das
überschüssige Wasser von der gequollenen Gerste abgießen und zur Backmasse
geben. Die Leinsaat nimmt das Wasser i.d.R. vollständig auf und erhält eine
schleimige Konsistenz, ein Abgießen ist daher meist nicht nötig bzw. möglich.
Auch diese Zutat zur übrigen Backmasse geben. Sonnenblumenkerne hinzufügen. Das
Salz in einem Teil des Wassers (insgesamt 250 ml) auflösen und zur Teigmasse
hinzufügen. Die Zutaten mit einem Handrührgerät gründlich vermengen und das
restliche Wasser portionsweise zugeben. Nachdem der Teig gründlich
durchgearbeitet ist, füllt man ihn in eine (gefettete bzw. beschichtete bzw.
mit Backpapier ausgelegte) Kastenform und glättet die Oberseite z.B. mit einem
gut angefeuchteten Kuchenschaber und bestreut die Oberfläche mit Haferkleie.
Nun muss der Teig ca. 30 bis 60 Minuten an einem warmen
Ort gehen bis er sich um ca. die Hälfte seines ursprünglichen Volumens
vergrößert hat. Der Reifevorgang kann sehr gut auch im Backofen erfolgen, wobei
man diesen bei Ober-/Unterhitze auf niedrigste Temperatur (50 Grad) einstellt.
Nachdem der Teig gut aufgegangen ist, erhöht man die Temperatur für 20 Minuten
auf 230 Grad, reduziert danach auf 200 Grad und backt weitere 40 Minuten.
Achtung: Die Backzeiten können je nach Backofen variieren. Das Brot ist fertig,
wenn es beim Klopfen auf die Kruste hohl klingt. Anschließend das Brot aus der
Form stürzen und abkühlen lassen.
Brotrezept von Sebastian Kärn
Zutaten: 400 g Dinkelmehl, 100 g Buchweizenmehl, 0,5 l
warmes Wasser, (bzw. 0,4 l Wasser + 0,1 l Wasser für Hefefertigpackung), 1/2
Hefewürfel (oder Hefefertigpackung), 3 gestr. Teelöffel Meersalz, 3 EL
Obstessig (Apfelessig), 3/4 Tasse Sonnenblumenkerne, 3/4 Tasse Leinsamen, 3/4
Tasse Sesam, Margarine zum Fetten der Backform.
Zubereitung: Herd auf 225 Grad vorheizen, evtl. Getreide
mittelfein mahlen, Hefe im Wasser auflösen (bzw. Hefefertigpackung entsprechend
zubereiten), alle Zutaten (außer Sonnenblumenkernen!) in Rührschüssel geben,
ca. 5 Minuten mit Knethaken kneten (auf Stufe 1), sollte einen zähflüssigen
Teig ergeben, Kastenform mit Margarine einfetten und mit der Hälfte der
Sonnenblumenkerne ausstreuen, Teig in kleine Kastenform (25cm L x 10cm B x 8cm
H) geben und mit restlichen Sonnenblumenkernen bestreuen, ca. 65 Minuten backen
(Brot steht mittig im Backofen; also Gitter auf zweitunterster Schiene bei
mir).
Isländisches Bauernbrot von Sabrina Lehnerer
Zutaten: 600 g Weizenmehl, 400 g anderes Mehl (Vollkorn,
Roggen...), Prise Salz, 2 Päckchen Hefe, Sesam oder Leinsamen je nach
Geschmack, mind. 1 Liter Wasser, einige Tropfen Öl,
Zubereitung: durchkneten, dann ziehen lassen und dann in
eine gefettete Form bei 180 Grad 50 Minuten, auf Umluft backen lassen.
Zickenschulzens
Hefezopf von Gritz Schulz, Heppachweg 8, 74592 Lendsiedel
Zutaten: 1/4 l
lauwarme Ziegenmilch, 80 g Butter, 300 g Weizendunst, 200 g Dinkelmehl,
1 Würfel frische Hefe, 80 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei.
Zubereitung: Sie sehen schon, das Geheimnis liegt in der
Ziegenmilch und der Mehlzusammensetzung. Alle Zutaten sollten gut zimmerwarm
sein, um nach einem ausführlichen Kneten etwa eine halbe Stunde an einem warmen
Ort und schön abgedeckt gehen zu können. Auch der Steintopf ( ein geeigneter
Ort zum Gehen ) sollte etwas vorgewärmt sein und geschützt an einem zugfreien
Ort stehen. Nun hat sich der leckere Teig schon mehr als verdoppelt und muss
nochmals, auf einer gut gemehlten Fläche, gut durchgeknetet werden. Danach 3
gleichlange Teigstränge formen und flechten. Nun bekommt der Zopf nochmals die
Gelegenheit sich ca. 20 Minuten "gehen zu lassen". Danach den Zopf
mit einer Mischung aus etwas Ziegenmilch und verquirltem Eigelb bestreichen und
mit Mandelblättchen bestreuen. Jetzt geht der Zopf für 20 Minuten in den
vorgeheizten Backofen (Umluft 180 Grad) und kann danach seinen leckeren Duft im
Haus verströmen. (Man muss niemanden zur Kaffeezeit rufen!)
Schwäbisches Bauernbrot von Maria Dammer, Drei-Lindenhof
1, 41564 Kaarst
Zutaten: 800 g Weizenmehl Type 550, 200 g Roggenmehl Type
1370, 1 Würfel Hefe (42 g),
lauwarmes Wasser, 3 gehäufte Teelöffel Salz nach Belieben,
1 gehäufter Esslöffel Kümmel
oder 1 Teelöffel Honig und Teelöffel Koriander gemahlen.
Zubereitung: Das Mehl wird am Vorabend in eine Schüssel
gesiebt und gut gemischt. Davon nimmt man 200 Gramm Mehl ab und verrührt es mit
einem knappen Viertelliter warmen Wasser und der zerbröckelten Hefe zu einem
glatten Vorteig. Diesen über Nacht im Warmen zugedeckt arbeiten lassen. Am
nächsten Morgen löst man das Salz in dem restlichen Wasser auf und gießt dieses
mit dem Vorteig zum Mehl, arbeitet alles gleichmäßig durch, (mit dem
Küchenmotor ca. 5 Minuten) und lässt den Teig bemehlt und zugedeckt eine halbe
Stunde im Warmen stehen. Dann formt man zwei runde Laibe, die man auf das
bemehlte Backblech setzt. Noch einmal kurz rasten lassen und eine Stunde bei
200 Grad auf der unteren Schiene abbacken lassen. Den Kümmel bzw. den Honig mit
Koriander gibt man morgens mit dem Vorteig zum restlichen Mehl.
Schwarzbrot von Irene Schultz, Harrierwurp 10, 26919 Brake
Zutaten: 280 g Roggen grob geschrotet, 280 g Weizen grob
geschrotet, 140 g Leinsamen,
140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Mehl Type 550,
3 Würfel frische Hefe, 1l lauwarme Buttermilch, ca. 160 g dunklen Sirup, 30 g
Salz.
Zubereitung: alle Zutaten gut vermischen und ca. 5 Minuten
verrühren. Der Teig ist relativ flüssig. Die Masse in eine mit Backpapier
ausgelegte Backform (Größe 35cm) füllen
Eine Tasse Wasser mit in den Ofen stellen, dann bei 150 Grad
3 Stunden backen.
Brotrezept von Gabriele Kaffanke, Wiedevenn 20, 52159
Roetgen
Zutaten: 1 l Buttermilch, 3 Päckchen Hefe, 200 g
Rübenkraut (Grafschafter),
Diese Zutaten werden erwärmt nur leicht, nicht zu heiß. 1
El Salz 280 g Roggenschrot,
280 g Weizenschrot, 140 g Sesam, 140 g Leinsamen, 100 g
Sonnenblumenkerne, 500 g Weizenmehl.
Zubereitung: Diese gesamten Zutaten samt der
Buttermilch-Hefe-Rübenkrautmischung werden zusammen vermischt. Nehmen Sie eine
möglichst große Schüssel, da der Teig stark aufgeht. Die Schüssel stellen Sie
bitte eine Stunde an einen warmen Ort. Dort muss er mindestens eine Stunde
gehen. Eine Brotform ca. 35 cm einfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Bei
150 Grad und mittlerer Ofenschiene muss das Brot nun 3 Stunden backen. Hierzu
passt jegliche Wurst, Schinken und natürlich auch ein Käse.
Norwegisches Bauernbrot von Kerstin Mutschinski,
Rindenmosser Str. 3, 88400 Biberach/Riss
Zutaten: Vorteig: 500 g Roggenkörner, 1 Pck. Sauerteig (15
g), 1/2 l lauwarme Buttermilch. Die Roggenkörner fein mahlen, in eine große
Steingutschüssel füllen und in die Mitte eine Mulde drücken. Den Sauerteig mit
der Buttermilch verrühren, in die Mulde geben und mit wenig Mehl verrühren. Die
Schüssel zugedeckt 24 Stunden an einem warmen Platz stehen lassen. Der Vorteig
sollte danach sichtlich gegoren sein und die Oberfläche dunklen Schaum zeigen.
Brotteig: 200 g Weizenkörner, 1 Würfel Biohefe (42 g), 100 g Zuckerrübensirup,
2 Tl Meersalz, 1 Tl frisch gemahlener Kardamom.
Zubereitung: Die Weizenkörner fein mahlen. Das Mehl unter
den Vorteig rühren. Die Hefe darüber bröckeln, den Zuckerrübensirup darüber
träufeln. Ein bis Zwei Minuten warten, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das
Salz und den Kardamom hinzufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig
verkneten. Eine ca. 30 cm lange Kastenform mit Butter ausstreichen. Den
Brotteig hineinfüllen und glatt streichen. Zugedeckt erneut an einem warmen Ort
gehen lassen, bis sich das Volumen etwa um ein Drittel vergrößert hat. (ca. 1
Stunde). Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Backzeit beträgt ca. 50 Minuten.
Es soll goldbraun sein und mindestens 1mm ringsum den Rand der Form
hervorstehen. Sollte es zu schnell bräunen, deckt man es nach 40 Minuten. mit
gebuttertem Pergamentpapier ab. Das Brot dann noch 15 Minuten im abgeschalteten
Backofen ruhen lassen. Danach aus der Form stürzen und von allen Seiten mit
kaltem Wasser besprühen und abkühlen lassen. Das Aroma des Brotes hat sich nach
ca. 24 Stunden am besten entfaltet und es lässt sich gut in Scheiben schneiden.
Kühl und luftig gelagert, hält es sich 1 Woche frisch. Am besten schmeckt es
einfach nur mit frischer Butter bestrichen und ein paar gehackten
Gartenkräutern belegt.
Dinkelmischbrot von Inge Angermeier, Am Anger 9, 86564
Hohenried
Zutaten: 1.000 g Dinkelmehl Type 630, 600 g
Dinkelvollkornmehl, 400 g Roggenmehl Type 997 50-100 g Sauerteig, 1 Würfel
Hefe, 1,5 l Wasser (oder halb Wasser, halb Buttermilch), 50 g Salz, 1 Tl
Brotgewürz. Die Herstellung ist auch ohne Sauerteig möglich!
Zubereitung: Hefe ansetzen - gehen lassen. Alle Zutaten zu
einem lockeren, geschmeidigen Teig kneten. 1 Std. zugedeckt - warm ruhen
lassen, den Gärprozess unterbrechen (Teig kurz durchkneten). 1/2 Std. ruhen, 2
Brote formen, ca. 15 Minuten ruhen, bei 250 Grad auf die untersten Schiene
geben, nach 15 Minuten auf 200 Grad zurückschalten, Gesamtzeit 1 Std. backen.
Aus diesem Rezept kann man ein leichtes Sonnenblumen- oder Leinsamenbrot
backen, indem man ca. 200 g Sonnenblumenkerne, 200 g Kürbiskerne oder 150 g
Leinsamen (gebrochen) zugibt. Auch die Zugabe von gerösteten Zwiebeln ergibt
ein schmackhaftes Brot. Gelingt immer!
Roggenbrot mit Cider von Silvia Deleja-Hotko,
Sportplatzstrasse 59, 4470 Enns, Österreich
Die Zugabe von Cider zum Teig hat eine lange Tradition und
verleiht dem Brot eine rustikale Note, wobei das Aroma noch kräftiger wird,
wenn man etwas vergorenen Roggenteig zusetzt. Dieses Brot schmeckt hervorragend
mit rohem Schinken oder etwas gutem Cheddar. Bereiten sie am besten gleich eine
größere Teigmenge zu, da der Starter bei mehr Masse besser arbeitet.
Zutaten für vier Laibe: 10 g frische Hefe, 750 g
Weizenmehl Type 550, 250 g Roggenmehl Type 1150, 20 g Salz, 450 g trockener
Apfelwein, 1. Gehen: 4-6 Stunden für den Starter 150 ml Wasser, 1 ½ für den
Teig, Mehl zum Bestauben, 2. Gehen: 1 ½ Stunden, Backzeit 45 Minuten. Für den
Starter: 200 g Weizenmehl Type 550, 50 g Roggenmehl Type 1150, 5 g frische
Hefe, 5 g Salz, 175 g Wasser, 4-6 Stunden vergoren.
Zubereitung: Den Starter in eine Schüssel legen, die
restlichen Zutaten zugeben. Apfelwein und Wasser mischen und alles zu einem
geschmeidigen Teig verarbeiten. In eine leicht bemehlte Schüssel legen, mit
einem Küchenhandtuch bedecken und 45 Minuten gehen lassen. Den Teig auf der
bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem Ball formen und in der
Schüssel weitere 45 Minuten gehen lassen. Den Teig wieder auf die leicht
bemehlte Arbeitsfläche heben und in 4 gleich große Stücke teilen. Zwei
Küchenhandtücher mit Mehl bestauben. Die Teigstücke zu Laiben formen und je 2
Laibe auf ein Tuch legen. Das Tuch zwischen den Laiben so aufwerfen dass sie
sich beim Gehen nicht berühren. Mit einem Küchenhandtuch bedecken und 1 ½
Stunden gehen lassen, bis sie ihr Volumen fast verdoppelt haben. Die Brotlaibe
auf ein Blech legen und mit einer Rasierklinge der Länge nach einmal
einschneiden. Die Wände des vorgeheizten Backofens mit Wasser besprühen. Das
Blech mit den Laiben in den Ofen schieben und 10 Minuten bei 230 Grad backen.
Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und die Brote weitere 35 Minuten.
Backen, bis sie schön gebräunt sind. Sie sollten hohl klingen, wenn man mit dem
Finger auf die Unterseite klopft. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Vollkornbrot von Kirsten Spiekermann, Anna-Seghers-Str.
46, 28279 Bremen
Zutaten: 400 g
Dinkelschrot, 4 EL guter Essig, 200 g Weizenschrot, 150 g Sonnenblumenkerne,
200 g Roggenschrot oder Sesam, 40 g Hefe, Kürbiskerne, 1 EL Honig 750 ml Wasser
oder Zuckerrübensirup lauwarm, 3 Tl Salz.
Zubereitung:
Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Getreideschrot in eine Schüssel geben,
eine kleine Mulde formen, Hefe hineinbröckeln und mit etwas Wasser anrühren.
Die restlichen Zutaten bereitstellen und eine große Kastenform gut einfetten,
evtl. den Boden der Form mit Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit den restlichen
Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen und in die Form füllen.. Der Teig
ist ziemlich flüssig! 5-10 Minuten gehen lassen- nicht länger- und in den
vorgeheizten Ofen geben. 30 Minuten bei 220 Grad, 20 Minuten bei 200 Grad
backen. Menge: 4 Personen. Sehr saftiges Brot, bleibt lange frisch.
Schwierigkeit: Leicht.
Schwarzbrot von
Ingrid Stassen
Zutaten: 1 Liter Buttermilch, 1 Becher Rübensirup, 1 Tl
Salz, 500 g Roggenschrot, 250 g Weizenschrot, 500 g Weizenmehl, 250 g
Sonnenblumenkerne, 2 Tütchen – Trockenhefe.
Zubereitung: Alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
Eine große Kastenbackform doppelt mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und
mit Alufolie abdecken. Das Brot bei 175 Grad knapp 3 Stunden backen. Danach den
Ofen abstellen und das Brot im Ofen 12 Stunden abkühlen lassen.
Pumpernickel von Rita Binczyk, Im Gesetz 14, 56332 Löf
Zutaten: 500 g Weizenschrot, 250 g Roggenschrot, 200 g
Sonnenblumenkerne, 100 g Sesam oder Leinsamen, 500 g helles Weizenmehl, 1 l
Buttermilch, 2 Päckchen Hefe, 1 Becher Rübenkraut, ca. 1 Tl Salz.
Zubereitung: 1. Weizenschrot, Roggenschrot,
Sonnenblumenkerne, Sesam und Weizenmehl in einer großen Schüssel mischen. 2.
Buttermilch langsam ( und nur lauwarm) erwärmen. Hefe, Rübenkraut und Salz
unter ständigem Rühren hinzufügen, 3. Erwärmte Buttermilch über das
Körnergemisch geben und beides vormengen. Masse in eine Backform geben 4. 2 3/4
Stunden bis 130 Grad im Heißluftherd backen. Nach dem Backen 2 Stunden
zugedeckt in Alufolie stehen lassen.
Brotrezept von Simonetta Vogl, St. Alban 15, 85413
Hörgertshausen
Zutaten: 3 Kg Weizenmehl Type 1050, 600 g Dinkelmehl Type
630, 400 g Roggenmehl Type 997, ca. 3 L Wasser (evtl. ein Teil Buttermilch),
100 g Salz, ca. 1-2 Esslöffel Brotgewürz
1 Würfel Hefe.
Zubereitung: Manchmal nehme ich auch mehr Dinkelmehl,
anstatt Weizenmehl oder auch mal einen Teil Dinkelvollkornmehl. Man kann auch
noch Sesam und Sonnenblumenkerne nach Belieben dazumischen. Am Abend vor dem
Backen mache ich einen Vorteig mit dem Dinkelmehl, etwas Wasser und der Hefe.
Am nächsten Tag gebe ich den Rest der Zutaten dazu und knete das ganze kräftig.
Den Teig dann ca. 1 Stunde gehen lassen und dann nochmals kurz durchkneten.
Jetzt lasse ich den Teig nochmals ca. 1 Stunde gehen und forme dann das Brot.
Das Brot kommt dann für knapp 1 Stunde bei 270-280 Grad in den Holzbackofen.
Berner Züpfe (Schweiz) von Cristina Botta,
Genestrerio/Ticino, Schweiz
Zutaten: 1 kg Mehl, 30 g Hefe (keine Trockenhefe), 2
Tassen Milch (1/2 Liter), 150 g Butter, 2 Eigelb, 1 Kaffeelöffel Zucker, 1
Suppenlöffel Salz, 1 Eigelb zum Bestreichen.
Zubereitung: Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe mit etwas
Milch anrühren. Butter in einer Pfanne flüssig werden lassen, Pfanne vom Feuer
nehmen und die übrige kalte Milch beigeben. Zucker, Salz und Eigelb dazurühren,
die angerührte Hefe beigeben und gut vermischen. Diese Flüssigkeit in das Mehl
rühren. Den Teig gut kneten und klopfen, bis er gleichmäßig elastisch ist, in
der zugedeckten Schüssel ums Doppelte aufgehen lassen. Zwei gleiche Rollen
formen und zu einem Zopf flechten, auf dem gebutterten. Blech nochmals kurz
gehen lassen. Mit Eigelb bestreichen und im vorgewärmten Ofen bei mittelstarker
Hitze backen. Backzeit: 30-40 Minuten, Temperatur: 200-220 Grad. Ich liebe
diese Züpfe, ein frohes und schmackhaftes Erwachen an jedem Sonntagmorgen! Für
unsere ganze Familie!!!
Kartoffelbrot von Sibylle Conte
Zutaten: 680 g große Kartoffeln, 4 TL Salz, 120 ml
Kartoffelkochwasser warm, 1 Würfel Hefe, 2 EL Olivenöl, 665 g Weizenmehl 550.
Zubereitung: Kartoffeln gut abschrubben und mit der Schale
in Viertel schneiden. In einem Kochtopf mit Wasser bedecken und und die Hälfte
(!) vom Salz einstreuen. Kochen, dann die Kartoffeln abgießen und das
Kochwasser auffangen. Die Kartoffeln ausdampfen lassen. Die Kartoffeln
zerdrücken und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe in 120 ml
lauwarmes Kartoffelkochwasser geben und auflösen, dann 5 Minuten stehen lassen.
Die Küchenmaschine langsam laufen lassen und die Hefemischung und das Olivenöl
zu den Kartoffeln geben. Solange rühren lassen, bis eine homogene Masse
entsteht. Dann das Mehl und das restliche Salz zugeben, 2-3 Minuten kneten. Nun
auf mittlerer Stufe ca. 10 Minuten kneten lassen. Achtung: Der Teig sieht
anfangs merkwürdig aus und man denkt, man hat die Mischung falsch gemacht. Aber
nach den 10 Minuten ist ein sehr weicher Teig entstanden. Dann ist er genau
richtig. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig 30 Minuten
gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, wenn möglich noch höher. Den
Teig auf einer gut bemehlten Fläche teilen (am besten mit einem Teigstecher).
Jede Hälfte zuerst zu einer Kugel, dann zu einer Scheibe plattdrücken. Die Scheibe
vom oberen Ende zu sich einrollen, dann das letzte herausschauende Teigstück
einmehlen und ebenfalls einrollen. Die Rolle etwas hin- und herrollen, um die
Rolle zu festigen. Die Rolle mit dem Saum nach unten auf der immer noch gut
bemehlten Arbeitsfläche 30 Minuten ruhen lassen, dabei abdecken. Die Brote nun
mit dem Saum nach oben (!) in den Ofen einschießen und die Ofenwände mit Wasser
bespritzen. Türe sofort schließen. Ofen auf 190 Grad herunterschalten. 45-50
Minuten backen bis die Kruste schön braun ist und das Brot bei der Klopfprobe
hohl klingt. Die Brote auf einem Gitter auskühlen lassen.
Siegerländer Kartoffelbrot von Anne Sturm
Zutaten: 1000 g rohe, geschälte, gewaschene Kartoffeln (am
besten mehlig kochende Sorte, aber auch vorwiegend festkochend), 1000 g
Weizenmehl Typ 405 oder 550, 300 ccm heißes Wasser, 2 3/4 - 3 volle Teelöffel
Salz, 1 1/2 - 1 3/4 Tüten Trockenhefe.
Zubereitung: 1) Die Kartoffeln im Mixer zu Brei
zerkleinern, besser noch mit der Reibe reiben wie früher - je nach Geschmack, dann
erhält man gröbere Stückchen, 2) Salz untermischen, 3) Den Brei mit dem heißen
Wasser übergießen, 4) Mehl mit der Hefe gut mischen, die warme Kartoffelmasse
unterrühren und kräftig aufschlagen. (Da der Teig sehr zäh und schwer wird und
vollen Körpereinsatz verlangt, bietet sich eine große, schwere Keramikschüssel
an, damit hat man mehr Halt - und man kann sie auch in den Backofen stellen),
5) Herd ca. 8 Minuten auf 50 Grad stellen, danach abschalten. Den Teig in den
Backofen schieben und insgesamt 60 Minuten gehen lassen, 6) Kastenform (große
oder 2 kleinere) gut fetten und den Teig einfüllen. In der Form weitere 10
Minuten gehen lassen. (Nicht im Backofen), 7) Backofen währenddessen auf 210
Grad vorheizen (Umluft), 8) Backformen im Backofen bei Umluft ca. 15 Minuten
bei 210 Grad, danach bei 180 Grad weitere 50-60 Minuten backen. Beim Backen mit
Ober- und Unterhitze die Zeiten ausprobieren. Das Brot ein wenig auskühlen
lassen, dann Formen stürzen. Tipp: Das Brot in den letzten Backminuten mit ein
wenig Wasser frischen, damit es leicht glänzend wird. In alten dunklen
Backformen wird die Kruste besonders knusprig! Verzehr: Am besten knusprig
frisch nur mit guter Butter (evtl. gesalzen). Schmeckt auch hervorragend mit
allen herzhaften Beilagen, super auch z. B. mit in Butter, Knoblauch und
Kräutern geschmorten Pilzen. Extratipp: Die Scheiben in der Pfanne mit wenig
Butter rösten. Lecker! Das Brot bleibt im Brotkasten lange frisch, kann aber
auch sehr gut eingefroren werden.
Haferbrot von Heiderose Schmid
Zutaten für 2 Brote mit 750 g Gewicht: 400 g Weizenmehl
1050, 300 g Roggenmehl 1150, 150 g Sauerteig, 175 g Haferflocken, 80 g
Leinsamen, für die Leinsamen zum Einweichen 80 g Wasser, 60 g Hefe, 30 g Salz,
23 g Zucker, 600 g Wasser.
Zubereitung: Als erstes muss man bei dem Haferbrot muss
man die 80 g Leinsamen 60 Minuten vor dem Benutzen in 80 g lauwarmen Wasser
einweichen. Den Rest der Zutaten werden zusammen gewogen und in eine Schüssel
gegeben, nach dem zusammen richten der Zutaten werden die Leinsamen dazu
gebracht und alle Zutaten werden zusammen geknetet. Nach dem Kneten wird eine
Teigruhe beansprucht von ca. 30 Minuten!! Nach der Teigruhe wird der Teig mit
ca. 885 g abgewogen. Der Teig wir nach dem abwiegen zusammen geschlagen und
rund gemacht, mit Wasser abgestrichen und in Haferflocken gelegt. Dann wir noch
mal eine Teigruhe eingelegt mit ca. 20 Minuten und so lange wird der Ofen auf
200 Grad vorgeheizt. Nach der Teigruhe wird das Brot X Föhrmig Eingeschnitten
in den Backofen geschoben und ca. 60 Minuten gebacken.
Italienisches Brot mit Quark von Bettina Granzow
Zutaten: 500 g Mehl, 1 TL Zucker, 1/2 (21 g) Päckchen
frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 100 ml. Milch, ca. 80 ml. Wasser, 60 g Butter, 1 El Salz,
150 g Quark, 6 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten, 15 entsteinte Oliven,
2 El Pizzagewürz, 3 El Parmesankäse.
Zubereitung: Die Hefe mit 1 TL Zucker und ca. 80 ml.
Wasser ca. 15 Minuten in einem kleinen Gefäß auflösen, bis die Hefe leicht
quillt. Mehl und weiche Butter mit dem Quark verkneten, das Hefewasser
dazugeben sowie ca. 100 ml Milch, das Salz hinzu geben sowie die
kleingeschnittenen Tomaten und halbierten Oliven, das Pizzagewürz und den
Parmesankäse. Den Teig ca. 10 Minuten mit den Händen kneten oder ein paar
Minuten mit einer Küchenmaschine, damit die Zutaten sich gut verbinden.
Abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort ruhen (gehen) lassen, damit der
Teig sich vergrößert. Nach dem Ruhen den Teig gut durchkneten, entweder in eine
Kastenform füllen oder in eine Brotbackform, nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt
stehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen ca. 170 Grad bei
einem Umluftherd oder 190 Grad bei Ober/Unterhitze, ca. 45 Minuten backen. Wer
mag kann den Teig nach einer halben Stunde backen noch mit geriebenem Käse
bestreuen. dadurch entsteht eine schöne Käsekruste. Guten Appetit
Chrissis Dinkel-Bauernbrot
Vorbereitungen
für das Dinkel-Bauernbrot
Sauerteig
am Abend vorher ansetzen: 80 g Anstellgut (Rest vom vorherigen Sauerteig) mit
350 g lauwarmem Wasser und 350 g Dinkelvollkornmehl gründlich verrühren.
Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 10-14 Stunden stehen lassen.
Brühstück anfertigen:200 g Sonnenblumenkerne und 200 g Dinkelschrot in eine
Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 4-6 Stunden quellen
lassen. Zutaten für ein Riesenbrot!
Teig:
300 g Dinkelvollkornmehl, 200 g Dinkelmehl Typ 630, 700 g Sauerteig, 300-350 ml
lauwarmes Wasser, 20 g grobes Meersalz, 1-2 El Rapsöl, 2 Tl Schabziger Klee.
Die Mehlsorten in einer Schüssel vermischen, eine große Mulde hinein drücken
und den Sauerteig und das Brühstück dort einfüllen. Mit der Küchenmaschine auf
kleinster Stufe etwas durchmischen und dabei nach und nach das Öl und das
lauwarme Wasser (ganz oder nur teilweise zugeben – auf Konsistenz achten, darf
nicht zu matschig werden!!!) und zuletzt salzen und den Schabziegerklee
hinzugeben. Dann auf höherer Stufe ordentlich durchkneten bis sich der Teig vom
Schüsselrand löst und schön geschmeidig ist. Man kann ihn auch mit der Hand
kneten, allerdings sollte man dann immer wieder mal die Hände nass machen, weil
er ordentlich klebt. Anschließend den Teig mit wenig Mehl bestäuben und
abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Teigballen aus der
Schüssel holen, einmal kurz abschlagen (mit der Faust draufhauen!) und mit der
Hand noch einmal gründlich durchkneten. Das dauert gut und gerne 5-10 Minuten!
Je ordentlicher man knetet, umso besser wird die Krume. Zum Schluss den
Teigling zu einem Brot formen und z.B. in eine ovale Schüssel, die man mit
einem sauberen Küchentuch ausgelegt und mit etwas Mehl ausgestäubt hat, geben.
Dabei darauf achten, dass der Teigschluss unten ist. Abdecken und noch einmal
für ca. 120 Minuten gehen lassen. Den Ofen kurz vor Ende der Ruhezeit auf 225
Grad vorheizen. Auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser
stellen. Das Brot aus der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
stürzen, die Oberfläche mit zwei bis drei kleinen Schnitten versehen und den
Laib mit Wasser bepinseln. Jetzt das Backblech für ca. 10-15 Minuten auf die
soweit wie möglich unten liegende Schiene schieben und das Brot bei 225 Grad
backen. Anschließend die Temperatur auf 180 Grad runterdrehen und in ca. 50-60
Minuten fertig backen. Nach dem Backen etwas 3-4 Stunden ruhen lassen und erst
dann anschneiden!
Einfaches Bauernbrot von Barbara Meier, Oberjochweg 12,
84034 Landshut
Zutaten: 2 Pfund Roggenmehl, 3 Pfund Weizenmehl mischen,
halbieren. 1 Würfel Hefe, 1 EL Zucker mit warmen Wasser und halbierter
Mehlmenge zu weichem Teig verarbeiten. Über Nacht gehen lassen.
Zubereitung: Restliches Mehl, 1 ½ EL Salz, 2 ½ EL
Brotgewürz zum Teig geben, mit warmem Wasser zu festem Teig schlagen. 1 Stunde
gehen lassen. Brotlaibe formen, gehen lassen. Mit Wasser bestreichen, bei 180
Grad Umluft backen. 1 ofenfestes Schüsselchen mit Wasser auf den Boden des
Backofen stellen.
Schwarzbrot nach "Papas Rezept " von Monika
Reichegger, Waldstraße 18, 2551 Lindabrunn
Zutaten: 3/4 kg Roggenmehl, 20 dag Weizenmehl glatt, 3/4
Esslöffel Salz, 1 Teelöffel Kümmel, 1 Teelöffel Koriander, 1 Pkg Germ oder
Trockenhefe, 1/2 l warmes Wasser Zubereitung des Teiges mit einem Mixer, der
Teig sollte ziemlich fest sein, Wasser kann bei Bedarf noch zugegeben werden.
Den Teig 1 bis 1 1/2 Std.zugedeckt gehen lassen. Im vorgeheizten Backrohr bei
200 Grad eine 3/4 Std. backen (Ober -und Unterhitze), dann Backrohr ausschalten
und das Brot noch eine Viertelstunde im Rohr lassen.
Buttermilchbrot von Monika Reichegger, Waldstraße 18, 2551
Lindabrunn
Zutaten: 60 dag Dinkelmehl, 1 Pkg Hefe oder Trockenhefe,
500 ml lauwarme Buttermilch, 2 Esslöffel Honig, 1 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel
Koriander, 1 Teelöffel Kümmel.
Zubereitung: Mehl mit Hefe vermischen, die Buttermilch und
den Honig dazugeben, Gewürze dazu und mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig
verrühren. Eine Brotform ausfetten, Teig reingeben und zugedeckt an einen
warmen Ort gehen lassen. Gebacken wird beim vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad
45 - 50 Minuten.
Roggenbrot aus Sauerteig von Dörte König, Bauernring 44,
04435 Schkeuditz
Rezept für 4 Brote
Herstellung des Sauerteiges: 500 g Roggen, fein gemahlen,
lauwarmes Wasser. 1.Tag: 200 g Roggenmehl mit lauwarmem Wasser zu einem
glatten, dickflüssigen Teig verrühren, mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt
an einem warmen Platz 24 Stunden säuern lassen. 2. Tag: 100 g Roggenmehl und ¼
l lauwarmes Wasser hinzufügen, glatt rühren, mit Mehl bestäuben und zugedeckt
wieder 24 Stundeb säuern lassen. 3.Tag: 100 g Roggenmehl und ⅛ l
lauwarmes Wasser wie oben einarbeiten. 4. Tag: wie am 3.Tag Mit jedem Tag
sollte der Sauerteig deutlichere Gärungserscheinungen zeigen. Diese sind ein
angenehmer säuerlicher Geruch und eine blasige Oberfläche nach der Gehzeit. Das
Brotbacken: 3700 g Roggen, 3 El Koriandersamen, 3 El Kümmelsamen, 3 El Salz
lauwarmes Wasser. Den Roggen und die Gewürze vermischen und in der Kornmühle
fein mahlen. 2 Tage vor dem Backtag: In den hergestellten (oder aufgetauten –
siehe unten) Sauerteig werden 350 g Roggenmehl und soviel handwarmes Wasser
eingearbeitet, dass ein sehr dickflüssiger Teig entsteht. Den Teig mit Mehl
bestäuben und zugedeckt 24 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. 1 Tag vor
dem Backen: Nach einem Tag ist der Sauerteig deutlich aufgegangen. Nun wieder
350 g Mehl und soviel handwarmes Wasser einrühren, dass wieder ein
dickflüssiger Teig entsteht und diesen zugedeckt bis zum nächsten Tag gehen
lassen. Am Backtag morgens: Die Hälfte (=1500 g) des übriggebliebenen Mehls und
soviel handwarmes Wasser nach und nach in den Sauerteigansatz einarbeiten, dass
er gerade noch von Hand mit einem Schneebesen zu rühren geht. Mit Mehl
bestäuben und zugedeckt für 4 Stunden an einen warmen Ort stellen. Am Backtag
mittags: Der Teig sollte nun deutlich an Volumen zugenommen haben. Das
restliche Mehl und das Salz mit den Knethaken des Mixers einarbeiten. Bei
Bedarf noch lauwarmes Wasser dazugeben. Der Teig hat die richtige Feuchtigkeit,
wenn er zäh reißend vom Teigschaber fällt. Roggenteig muss sehr lange geknetet
werden, damit er eine homogene Konsistenz erreicht und das Brot später schön
locker wird. Vier Brotnester mit Tüchern auslegen. Vom fertigen Teig friere ich
ca. 3 Tassen voll als Sauerteigansatz für das nächste Backen ein. Dann spare
ich mir die erneute, langwierige Herstellung des Sauerteiges. Den Teig nun in
vier Teile teilen. Diese Portionen knete ich von Hand noch mal gut durch und
forme je ein Brot daraus. Jedes Brot in ein Brotnest legen und die Zipfel des
Tuches darüber decken. Die Brote nun wieder 4 Stunden an einem warmen Ort gehen
lassen. Am Backtag abends: Die Brote sollten jetzt schön aufgegangen sein. Den
Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen und dabei ein Blech und den Backrost mit
erhitzen. Das erste Brot auf das heiße Backblech stürzen (oder das Backblech
umgekehrt auf das Brotnest legen und das Ganze vorsichtig herumdrehen – dann
fällt das Brot nicht so sehr zusammen). Das Brot auf die mittlere Schiene des
Backofens geben. Etwas Wasser auf den Boden des Backofens sprühen, damit das
Brot eine schöne Kruste bekommt. Ich mache dazu 5-6 Sprühstöße mit einer
Blumenspritze. Das Brot 15 Minuten backen. Das Blech herausnehmen, den Backrost
in die mittlere Schiene schieben und das Brot vorsichtig vom Blech auf den Rost
gleiten lassen. Wieder 5-6 Sprühstöße Wasser auf den Backofenboden geben und
das Brot auf dem Rost weitere 45 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es
schön braun ist und beim Klopfen auf die Unterseite des Brotes ein hohler Ton
erklingt. Genauso mit den restlichen drei Broten verfahren.
Dinkelbrot mit Walnüssen (Rezept für 2 Brote) von Dörte
König, Bauernring 44, 04435 Schkeuditz
Zutaten: 1 kg Dinkel, 1 EL Koriandersamen, 650 ml Wasser,
1 Würfel frische Hefe oder 2 Pck. Trockenhefe, 1 Pck. Sauerteigferment, 1 EL
Honig, 1 EL Salz, 3-4 handvoll Walnüsse
Gehzeiten: 3 x 1 Stunde, Backzeit: 1 Stunde.
Zubereitung: Den Dinkel und die Koriandersamen in der
Kornmühle feinmahlen und in eine Backschüssel geben. (Wahlweise können auch 1
kg Dinkelmehl und 1 TL gemahlener Koriander vermischt werden.) Das Wasser
handwarm erwärmen. In das Mehl eine Mulde rühren und das Wasser hineinschütten.
Anhefe: Die Hefe in das Wasser bröckeln, das Sauerteigferment, den Honig und
das Salz dazugeben. Die Zutaten mit wenig Mehl im Wasser verrühren bis sich
alles gelöst hat. Danach noch soviel Mehl einrühren bis ein zähflüssiger Teig
entsteht. Diesen Teig mit einem breiten Löffel solange weiterschlagen (ohne
noch wesentlich mehr Mehl einzuarbeiten) bis er Blasen wirft. Der Teig erreicht
so die nötige homogene Konsistenz für ein später lockeres Brot. Die Anhefe mit
Mehl bestäuben. Ein Tuch über die Backschüssel decken und den Teig an einem
warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Teig herstellen: Das restliche Mehl in die
Anhefe einarbeiten. Ich nehme dazu den Mixer und die Knethaken. Den Teig noch
solange weiterkneten, bis er sich dabei vom Schüsselrand löst. Das dauert ca.
5-10 Minuten. Die Konsistenz des fertigen Teiges sollte sehr weich sein
(wie ein Babypopo) – eventuell noch lauwarmes Wasser hinzufügen. Ist der Teig
zu fest, entstehen später Kugelbrote. Den Teig mit einem Tuch abdecken und
wieder ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Das Teigvolumen sollte
sich danach deutlich vergrößert haben. Brote formen: Den aufgegangen Teig
zusammenschlagen und nochmals gut mit den Knethaken durchkneten. Zum Schluss
die Walnüsse einarbeiten. Den Teig in zwei Hälften teilen und zwei Brote
formen. Jedes Brot in ein mit einem Tuch ausgeschlagenes Brotnest legen und die
Tuchränder locker darüber schlagen. Die fertigen Brote in den Brotnestern 1
Stunde gehen lassen. Backen: Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Dabei
ein Blech und den Backrost mit erhitzen. Das Brot vorsichtig auf das heiße
Backblech stürzen (ich lege das Blech umgekehrt auf das Brotnest und drehe dann
beides zusammen um - so fällt das Brot weniger zusammen). Das Backblech auf die
mittlere Schiene des Backofens geben und 5-6 Sprühstöße Wasser aus einer
Blumenspritze (oder mit einem dicken Pinsel) auf den Boden des Backofens
sprühen. Das ist wichtig für eine schöne Kruste. Das Brot 15 Minuten backen.
Danach das Blech aus dem Ofen nehmen, den Backrost auf die mittlere Schiene
schieben und das Brot vorsichtig auf den Rost gleiten lassen. Nochmals Wasser
in den Backofen sprühen und das Brot anschließend noch ca. 45 Minuten auf dem
Backrost weiterbacken, bis es schön braun ist. Das Brot ist durchgebacken, wenn
es beim Klopfen auf die Unterseite des Brotes hohl klingt.
Ur-Brot von Gertrud Rulle, Neustadt 2, 49626 Berge
Zutaten: 1 Würfel frische Hefe, 450 ml lauwarmes Wasser,
500 g Dinkelvollkornmehl (Ur-Weizen), 75 g Sonnenblumenkerne, 75 g Sesam, 2 Tl
Salz, 2 EL Zitronensaft, Fett für die Form, einige Körner zum Bestreuen.
Zubereitung: Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren.
Alle anderen Zutaten dazugeben und alles etwa 2 Minuten miteinander verrühren.
Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen. Mit Körnern bestreuen und in den
kalten Backofen stellen. Bei 200 Grad etwa 60 Minuten backen. Anschließend das
Brot aus der Form nehmen. In der Restwärme des Backofens noch etwa 10 Minuten
nachbacken.
Land-Brotrezept von Familie Strebel, Schweizerhof 6, 71543
Wüstenrot
Zubereitung: Abends vor dem Backtag in einer großen
Schüssel 1 Portion trockenen Sauerteig mit ca. 1 l lauwarmen Wasser ansetzen.
Abgedeckt über Nacht stehen lassen. Morgens 1 Löffel Zucker, 4 große
Kaffeelöffel Salz, 1 Würfel im Wasser aufgelöste Hefe, ca. 1 Literwarmes
Wasser, 2-3 Hand voll Schrot (Weizen oder Dinkel).
Glatt rühren und stehen lassen. Anschließend ca. 2,5 kg
Brotmehl (Mischung aus Roggen und Weizen) vom Müller einarbeiten und den Teig
mindestens 10 Minuten kneten. Gehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt
hat. Teig auf Backbrett geben, zum Laib formen oder 2 große Kastenformen. Mit
nassen Händen benetzen. Gehen lassen. Zwischenzeitlich Ofen vorheizen auf 250
Grad. Backzeit: 250 Grad 25 Minuten, 230 Grad 50-60 Minuten. Vor dem Backen das
Brot einschneiden. Einfachere Zeitsparende Variante für eilige Bäcker,
Sauerteig in flüssiger Form nehmen (Fertigprodukt).
Süßes Frühstücksbrot von Familie Strebel, Schweizerhof 6,
71543 Wüstenrot
Zubereitung: Grundrezept: Zutaten für den Teig, 2 ½ Pfund
Mehl (Weizenmehl), 150 g Butter, 2 Eier, etwas Salz, 150 g. Zucker, 1
Kaffeelöffel neutraler Essig, 1 – 1 ½ Würfel Hefe (in einem Schluck Milch
auflösen), ½ l Milch. Meine Ergänzung: 1 Vanillezucker, etwas abgeriebene
Zitronenschale.
Aus den Zutaten einen Hefeteig zubereiten und mindestens
10 Minuten sorgfältig kneten. Teig gehen lassen, zu einen Zopf flechten,
viereckiges Backblech gut fetten oder mit Backpapier auslegen. Hefezopf „quer“
legen, gehen lassen. Mit Eigelb-Sahne-Gemisch (2-3 Eigelb, etwas süße Sahne
vermengen) bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 50 Minuten
goldbraun backen. Wer mag kann dem Teig noch Rosinen hinzufügen oder den
bepinselten Zopf vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreuen.
Schwarzbrot für große Kastenform von Liselotte Henkel,
Kleines Moor 7, 33829 Borgholzhausen
Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g
Leinsamen, 140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 1 El Salz, 500 g. Weizenmehl,
3 Würfel Hefe, 1 l Buttermilch, 200-250 g Rübenkraut, 1 El Haferflocken.
Zubereitung: Die Zutaten in eine große Schüssel geben.
Hefe in etwas warmer Buttermilch auflösen. Den der Rest der Buttermilch mit dem
Rübenkraut verrühren. Alles zu den Zutaten in die große Schüssel geben, gut
durchrühren. Form fetten und mit Haferflocken ausstreuen. Teig einfüllen mit
Haferflocken bestreuen und 1 Stunde backen. Danach mit Alufolie abdecken und
weitere 1 ½ Stunden backen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze. In den kalten
Backofen schieben. Gutes Gelingen!
Roggenmischbrot „Griechische Art“ von Friederike Wulff,
Heinrich-Zille-Ring 41, 38471 Rühen
Zutaten: 275 g Weizenmehl (Typ 405 od. 550), 100 g
Hartweizenmehl, 375 g Roggenmehl, 1 Päckchen Hefe, 2 El Trockensauerteig (ca.
15-20 g), 560 ml lauwarmes Wasser, etwas Agavendicksaft od. Zuckerrübensirup,
100 g grob gehackte Walnüsse, 125 g Schafskäse, 3 Tl Salz, 1 Tl griechische
Gewürzmischung od. selbst mischen: Knoblauchpulver, Paprika, Zwiebelpulver,
Basilikum, Salbei, Koriander, Pfeffer, Thymian, Oregano, Rosmarin, Lorbeer.
Zubereitung: Den Sauerteig und die Hefe im Wasser auflösen
und mit Agavendicksaft oder Zuckerrübensirup „anfüttern“. Beides etwa 10
Minuten stehen lassen. Derweil die 3 Mehlsorten mischen und mit dem Salz und
Gewürzen vermengen. Die Walnüsse grob hacken und mit dem zerbröselten
Schafskäse mischen. Nun das Mehl und die Sauerteig-Hefe-Mischung in die
Knetmaschine geben (oder per Hand verkneten) und die Walnussmischung mit
zugeben. Alles gut verkneten und mindestens 1 Stunde gehen lassen. Dann einen
Laib formen (nicht nochmals kneten!). Auf einem mit Backpapier ausgelegtem
Blech nochmals gehen lassen. Damit das Brot nicht auseinander läuft, den Laib
rechts und links unter dem Backpapier mit Holzscheiten od. ähnlichem abstecken
oder eine Form verwenden. In den Ofen eine Schüssel mit Wasser stellen. Vor dem
Backen das Brot noch mit etwas Milch bestreichen. 10 Minuten bei 250 Grad
backen, dann die Temperatur auf 200 Grad senken und weitere 50 Minuten etwa
backen. Auf einem Rost auskühlen lassen. Sollte der Teig zu feucht oder trocken
sein, beim Kneten noch etwas Flüssigkeit oder Weizenmehl zugeben. Guten Appetit
und gutes Gelingen.
Wertvolles, gesundes Brot von Dietmar Ruhl, Am Schrofen
25, 72401 Haigerloch-Owingen
Zutaten: Dinkel ganz, Soja gerissen, Boxhornklee ganz,
Leinsamen ganz, Sesam ganz, Amarant ganz, Dinkelmehl, Emmermehl, Weizenmehl
1050 oder Vollkorn, Fenchelsalat, Brotgewürz fertig oder Koriander, Anis,
Kümmel, Fenchel.
Zubereitung: Dinkel ganz, Soja, Boxhornklee, Sesam und
Amarant 12 bis 24 h in Quellenwasser einweichen, hat nicht jeder, sonst
anderes. Man kann den Dinkel und Soja auch kurz aufkochen, über Nacht stehen
lassen und mit dem Kochwasser verwenden. Leinsamen nicht einweichen, mit dem
Mehl dazugeben. Restliches dazugeben, ein Hefewürfel und Wasser bis nasser Teig
entsteht. Gehen lassen 8 bis 12 h wenn der Teig aufgeht immer wieder
durchkneten/rühren, Teigknetmaschine, Salz und Mehl zum Schluss, bis der Teig
nicht mehr an den Händen/Rührblätter haftet. Der Teig geht an Lufttagen besser
als sonst, Zwillinge, Waage, Wassermann. Laibe/Kastenform. Backen 250 Grad 30
Minuten, Restzeit 160 Grad. Man kann dem Teig eine geriebene gekochte Kartoffel
und etwas Rapsöl zugeben. Bio Ware verwenden. Während des Backens kann mit
Wasser besprüht werden. Mit diesem Brot gibt es keine Verdauungsprobleme und es
schmeckt. Es ist nicht für den Anfänger, das Gefühl für die anteiligen Mengen
sollte da sein. Ich selbst messe und wiege nichts. Falls es gewünscht wird
erarbeite ich die Gewichtsangaben.
Olivenbrot mit Speck von Birgit Averbeck, Vereinsstr. 4,
48565 Steinfurt
Zutaten: 500 g Mehl, einen Würfel Hefe, ¼ l warme Milch, 2
Eier, 150 g Margarine und je 1 Tl Salz und Zucker.
Zubereitung: ca. 400 g Speckwürfel (durchwachsen,
geräuchert), mit zwei großen gehackten Zwiebeln anbraten, 2 Päckchen
tiefgekühlte Kräuter (8 Kräuter-Mischung) dazu geben. (oder frische Kräuter am
besten schmecken reichlich klein gehackte, Petersilie und Thymian). Die
Speck-Zwiebelmasse nur mit Pfeffer würzen, etwas abkühlen lassen und alles
unter den Hefeteig kneten. (So viel Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr
klebt). Den Teig gut aufgehen lassen, dann die Hälfte des Teiges in eine
ausgefettete Brotform füllen (Brotform 35 cm), ca. 100 g Oliven (schwarze,
entkernte oder grüne gefüllt mit Paprika), darauf verteilen und mit dem
restlichen Teig bedecken. Das Brot noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen, dann
bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen. Ganz
wichtig: von Anfang an eine Tasse oder Schale mit Wasser auf den Boden des
Backofens stellen. Der Dampf lässt das Brot schön aufgehen und es trocknet
nicht aus. Das Brot muss zum Auskühlen unbedingt aus der Form, am besten auf
eine Kuchengitter legen. Von unten gegen das fertige Brot klopfen, klingt es
hohl dann ist es durchgebacken. Also dann, viel Spaß beim Backen.
Brotrezept von Martin Perseke, Am Trumpf 1, 17291 Warnitz
Zutaten: 500 g Mehl, davon 60 % 300 g Roggenmehl 1150, 40
% Weizenmehl 200 g davon 100 g 1050 (oder Weizenvollkornmehl) u. 550 u. 1009,
Natursauerteig, 2 El (vollsauer), 15 g Salz, 25 g Hefe, 1 Tl Honig, 2 El
Karoffelflocken, 1 Tl-Spitze Koriander.
Zubereitung: Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben, in
eine Mulde die Hefe und den Honig mit lauwarmem Wasser mit Mehl vom Rand
verrühren. Bei 30-40 Grad im Ofen gehen lassen. Ca. 20 Minuten. Dann Kentvorgang,
6 Minuten langsam, 3 Minuten schnell mit lauwarmem Wasser, Teig muss sich
gerade vom Rand lösen. Ruhen die zum Ball geformte Masse ca. 30 Minuten. Danach
üblicher Gehvorgang ca. 30-40 Minuten abgedeckt in eine Form. Ofen auf 230-250
Grad vorheizen. Nun den vergrößerten Inhalt der Form auf ein Backblech bringen,
auf Backpapier, 10 Minuten auf gr. Hitze backen, dann langsam auf 200 Grad
45-50 Minuten zu Ende backen.
Müller-Bierbrot von Gerold Schoof, Hauptstr. 428, 26683
Saterland-Ramsloh
Zutaten: ¼ l Bier (Pils), 1 Tl Salz, 1 Würfel Hefe 40 g,
100 g Roggenschrot, 200 g Roggenmehl Typ 1150, 200 g Weizenmehl Typ 905, 50 g
Butter.
Zubereitung: Alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten,
30 Minuten gehen lassen, bis es sich verdoppelt hat. Dann zu einem Brotlaib
formen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Mit Wasser bepinseln und im
vorgeheizten Backofen bei 170 Grad 60 Minuten backen. Das Brot bleibt sehr lang
frisch. Ich esse am liebsten luftgetrockneten Schinken oder Mettwurst auf dem
Brot.
Speckbrot von Gerold Schoof, Hauptstr. 428, 26683
Saterland-Ramsloh
Zutaten: ¼ l handwarmes Wasser, 40 g Hefe, 1 Tl Salz, 100
g gewürfelten fetten Speck, 50 g gewürfelte Zwiebel, 250 g Weizenmehl Typ 550,
250 g Roggenschrot.
Zubereitung: Speck und Zwiebel in einer Bratpfanne gut
ausbraten und abkühlen lassen. Alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten und
zuletzt den Speck mit den Zwiebel unterarbeiten. Eventuell etwas Mehl dazu
nehmen. Ca. 1 Stunde gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat. Zu einem Brotlaib
formen. In eine Brotbackform legen und nach 20 Minuten gehen lassen, mit Wasser
bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 50 Minuten backen.
Leinsamenbrot von Hedwig Schneyer, Wagenfeldstr. 6, 48231
Warendorf
Zutaten: 70 g Leinsamen, 100 g kernige Haferflocken, 500 g
Weizenmehl Typ 550, 1 Würfel Hefe, ¼ l lauwarmes Wasser, 1 El Salz, 2 El
kernige Haferflocken, 2 El Leinsamen.
Zubereitung: Zuerst übergieße ich Leinsamen in einer
Schüssel mit kochendem Wasser und lasse ihn eine halbe Stunde quellen. Dann
gebe ich den Samen auf ein Sieb, spüle ihn kalt ab und lasse ihn abtropfen. Nun
mische ich Haferflocken, Mehl und Hefe, füge Wasser, Leinsamen und Salz hinzu
und knete die Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgerätes so lange, bis der Teig
sich vom Schüsselrand löst. Anschließend lasse ich ihn zugedeckt ca. 40 Minuten
an einem warmen Ort gehen. Danach knete ich den Teig noch mal kurz durch, forme
daraus ein längliches Brot, lege es auf ein gefettetes Backblech und lasse es
weitere 15 Minuten zugedeckt gehen. Nun schneide ich quer über das Brot mehrere
1 cm tiefe Kerben ein, bepinsle es gut mit Wasser und streue Haferflocken und
Leinsamen darüber. Backzeit 10 Minuten bei 250 Grad Elektro, dann schalte ich
zurück auf 200 Grad und backe es weitere 35-45 Minuten.
Schinken-Zwiebel-Brot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21,
49843 Uelsen
Zutaten: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Milch, 1 Tasse Raspelkäse,
1 Tasse Röstzwiebeln, 1 Tasse Schinkenwürfel, 1 ½ Päckchen Bakin, etwas Salz.
Zubereitung: Alles mischen und in eine Kastenform geben.
25-30 Minuten 180 Grad.
Apfelbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843
Uelsen
Zutaten: 750 g Äpfel, 250 g Zucker, 125 g Rosinen, 200 g
ganze Haselnüsse, 500 g Mehl, 1 ½ Päckchen Bakin, 1 El Kakao, 1El Rum, Salz.
Zubereitung: Apfel grob raspeln, mit Zucker-Nüsse und
Rosinen mischen und über Nacht zugedeckt stehen lassen. (Kühlschrank).
Restliche Zutaten am nächsten Tag hinzufügen. 1 ½ Stunden bei 170 Grad backen.
Haferflockenbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21,
49843 Uelsen
Zutaten: 750 g grobe Haferflocken, 150 g Dinkelschrot, 50
g Weizenmehl, 2 ½ Päckchen Trockenhefe, 2 Tl Salz, 750 ml Wasser, 1 Stunde
gehen lassen, in der Form eine halbe Stunde gehen lassen.
Zubereitung: Backofen vorheizen 225 Grad ca. 1 Stunde
Dinkelvollkornbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21,
49843 Uelsen
Zutaten: 1 ½ l lauwarmes Wasser, ½ Stück Frischhefe, 1 El
Joghurt oder Quark, 2 El Olivenöl, 1 El Obstessig, 2 Tl Salz, 1 Tl Zucker,
Dinkelvollkornmehl 700 g, Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne.
Zubereitung: die Hefe in dem Wasser auflösen und mit den
anderen Zutaten gut verrühren. (Handrührgerät ca. 10 Minuten). Den breiigen
Teig in eine gefettete Form geben (nicht gehen lassen und im kalten Herd)
Backofen bei 200 Grad Heißluft 180 Grad 45 Minuten backen. 10 Minuten Nachwärme
nutzen.
Neujahrskuchen von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843
Uelsen
Zutaten: 1l Wasser, 600 g Kandin, 2 Päckchen
Vanillezucker, 350 g Butter, 650 g Mehl, 1 Päckchen Pudding Vanillie, 2 Eiweiß
zu Schnee schlagen, 2 Eigelb, ½ Tl Salz, 2 Buttervanille.
Quarkbrötchen von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843
Uelsen
Zutaten: 250 g Quark, 250 g Mehl, 1 El Öl, 2 El Zucker, 1
Ei, 1 Päckchen Backpulver, ein Tl Salz.
Zubereitung: Mit Knethaken verarbeiten, eine Rolle bilden,
in gleichmäßige Stücke schneiden, 8-10 Brötchen formen, mit Eigelb bestreichen
(oder Wasser, oder Milch), 20-25 Minuten bei 200 Grad.
Vollkornbrot von Annette Majerski, Forellenweg 2, 49201
Dissen
Zutaten: 1 l Buttermilch, 2 Päckchen Hefe, 1 Pfund
Weizenmehl Type 405, 1 Pfund Weizenschrot, 1 Pfund Roggenschrot, 1 Dose
Rübensirup, 1 El Sekt.
Zubereitung: Die Zutaten gut verrühren. Große Kastenform
mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und doppelt Backpapier auf die Form
legen. 1 Tasse Wasser unter die Form stellen. 3 Stunden bei 150 Grad backen. 12
Stunden im kalten Backofen stehen lassen.
Früchtebrot von Familie Kornbichler, Tölzer Str. 11, 83623
Dietramszell
Zutaten: 150 g Haselnüsse, 150 g Walnüsse, 200 g Feigen,
200 g Aprikosen, 200-300 g Zwetschgen, 50 g Zitronat, 50 g Orangeat, 4 El Rum,
100 ml Rotwein, 400 g Mehl, 1-2 El Zucker, 1 Würfel Hefe, 1-2 Tl Zimt, ¼ Tl
Muskatblüte, ¼ Tl Nelken, 200 ml Rotwein, 1 Eigelb, 1 El Sahne, 20 Walnusskerne
halbiert.
Zutaten: Haselnüsse, Walnüsse, Feigen, getrocknete klein
schneiden, Früchte und Zitronat, Orangen, Rum, Rotwein. Alles in eine Schüssel
geben und über Nach zugedeckt stehen lassen. Mehl, Zucker, Hefe, Zimt und
Gewürze zu einem Hefeteig bereiten und etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann die
Früchte und Nüsse dazu kneten. 6 Weckel formen, 10 Minuten gehen lassen. Eigelb
mit Sahne verrühren, die Weckel bestreichen, mit Walnüssen verzieren, auf ca.
170 Grad 45 Minuten backen.
Brotrezept von Theresia Huber, Steinedt 5, 4725 St.
Aegidi, Österreich
Zutaten: 1 kg Roggenmehl, 1 kg Weizenmehl, 1 Päckchen
Hefewürfel. 1 Tasse Sauerteig, 1 El Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Koriander), 1
El Salz grob, ein wenig Zucker und Milch.
Zubereitung: Am Abend mach ich
den Sauerteig in die Küchenmaschine mit ¼ l lauwarmen Wasser an, gebe 1 kg Mehl
dazu und lasse über es über Nacht in der Küche stehen. Am Morgen mach ich dann
Hefe in lauwarme Milch flüssig und gebe sie zum zweiten Kilo Mehl. Dann noch
ca. 15 Minuten, rühre ich alles zusammen und gebe so viel Wasser dazu, wie es
braucht, dass es ein schöner Teig wird. Diesen lasse ich zugedeckt so lange
gehen, dass er ca. doppelt so viel ist. Dann gebe ich ihn aufs Nudelbrett und
knete ihn fest. Ab ca. 5-10 Minuten (mit Händen). Dann kommt der Laib in ein
mit Mehl bestaubtes Bocksimperl. Dahin gebe ich je nach Geschmack Kürbiskerne,
Haferflocken, etwas Brotgewürze und lasse ihn wieder. ½ Stunde gehen im Rohr
wieder auf. Dann gebe ich ins Backrohr unten eine Schale mit ¼ l heißem Wasser.
Backrohr 200 Grad vorheizen auf Ober- und Unterhitze. Das Brot ca. 1 Stunde
backen, dann mit Wasser besprühen.
Kräuterrollenbrot von Bettina Lotterer, Wielandweg 9,
72800 Eningen
Zutaten: 800 g Dinkelmehl Type 1050, 200 g feingemahlener Dinkelschrot,
200 g Quark, 25 g Salz, 500 ml Wasser (lauwarm), ½ Würfel Hefe. Aus diesen
Zutaten einen Hefeteig herstellen und 2 Stunden gehen lassen. 1 Bund
Petersilie, 1 Bund Schnittlauch, 8 mittelgroße Salbeiblätter feinhacken, und
mit etwas Salz oder Kräutersalz mischen.
Zubereitung: Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit
der Kräutermischung bestreuen. Von der Schmalseite her aufrollen. Nochmals
15-20 Minuten gehen lassen auf dem Blech oder im bemehlten Brotkorb. Backzeit
bei 230 Grad 15 Minuten im E-Herd, dann auf 180 Grad zurück schalten und
weitere 45 Minuten backen. Backzeit bei 280 Grad im Holzbackofen 50 Minuten
backen. Tipp: Schmeckt am Besten nur mit Butter bestrichen.
Brotrezept von Inge Mück, Gartenstr. 26, 56206 Hilgert
Zutaten: 80 g Roggen und 120 g Weizen fein mahlen, ½
Minute Turbo fein, 200 g Dinkel, 1 ½ Minuten Turbo fein, 1 Tl Salz dazu, 2 El
Öl, ½ Würfel Hefe 1 ½ Minuten Teigstufe kneten, 3 Messbecher Wasser.
Zubereitung: Sonnenblumenkerne oder ganze Haselnüsse dazu.
Form ausfetten mit Sesam ausstreuen, Teig etwa 200 Minuten in der Form gehen
lassen. Bei 200 Grad 35 Minuten backen, 1 Tasse Wasser in den Backofen stellen.
Mandel-Möhren-Brot süß von Inge Mück, Gartenstr. 26, 56206
Hilgert
Zutaten: 300 g Möhren, 1-2 El Zitronensaft, 500 g
Weizenkörner, 1 Päckchen Trockenhefe, 3 El Weizenvollkornflocken, 100 g
gemahlene Mandeln, 1 Tl Salz, 3 El Honig, 100 g weiche Butte, 1 Ei, 100 ml
lauwarmes Wasser, 150 g Sultaninen, 40 g abgezogene gemahlene Mandeln.
Zubereitung: Möhren putzen, schälen, raspeln, mit
Zitronensaft beträufeln. Weizen fein mahlen, mit der Trockenhefe mischen.
Zutaten mischen in der Küchenmaschine gut mischen und zu einem glatten Teig
verarbeiten. Möhren und Sultaninen dazu, kurz durchkneten und dann zugedeckt an
einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich merklich vergrößert hat. Nochmals
durchkneten. Eine gut gefettete Auflaufform mit der Hälfte der Mandeln
ausstreuen. Den Teig hinein geben und mit den restlichen Mandeln bestreuen.
Etwas eindrücken. Nochmals gehen lassen im Backofen bei 50 Grad. Die Form auf
den Rost in den Backofen schieben. 1 Tasse Wasser dazu stellen. Backzeit etwa
50-55 Minuten bei Heißluft 180-200 Grad bei Ober- und Unterhitze 200-220 Grad
(vorheizen).
Brotrezept von Sigrid Kohlmeie, Winterberg 14, 32689
Kalletal
Zutaten: ¼ l Milch, 2 Päckchen Hefe (trocken), 400 g
Roggenmehl, 300 g Weizenmehl, 50 g Grieß, 1 El Salz, 1 El Zucker, 10 El Wasser.
Zubereitung: Milch, Grieß und Salz zu einem Brei kochen
und 10 Minuten quellen lassen. Die Hefe laut Gebrauchsanweisung mit Wasser und
Zucker anrühren.250 g Roggenmehl und den kalten Brei darunter rühren. Auf einem
Topf mit heißem Wasser zugedeckt langsam gehen lassen. Dann in der Rührschüssel
mit dem Rest Mehl und 1 Tl Salz gut kneten. Einen Brotlaib formen und auf dem
gefetteten Blech 30 Minuten gehen lassen. Mit Milch bestreichen und einritzen.
Im Heißen Ofen bei 200 Grad 55 Minuten backen.
Mischbrot von Renate Müller, Am Exterback 10, 32602
Vlotho-Exter
Zutaten: 500 g Weizenvollkornmehl, 500 g Roggenvollkornmehl,
½ Tasse Leinsamen, ½ Tasse Sonnenblumenkerne, 4 Tl Salz, 1 Päckchen Sauerteig.
Alles miteinander mischen.
Zubereitung: 1 Päckchen Hefe und 1 Tl Honig mit 1 Tasse
lauwarmen Wasser übergießen und gut verrühren. Wirft die Masse Balsen, alles in
die Mehlmischung gießen und 3 große Tassen (¾ l) lauwarmes Wasser hinzufügen.
Alles sehr gut durchkneten und in 2 Formen geben. Im 50 Grad warmen Backofen
ca. 3 Minuten gehen lassen, dann bei 200 Grad (vorgeheizt) 60 Minuten backen.
Abkühlen lassen und guten Appetit.
Brotrezept von Ursula Wenzel, Bergerstr. 115, 51145 Köln
Zutaten:200 g Roggen nicht ganz mehlfein, 200 g Weizen
etwas schroten, 400 ml handwarmes Wasser, 1 gestrichener Tl Backferment.
Zutaten mischen und gehen lassen, bis Geruch angenehm säuerlich ist und feine
Risse und Bläschen sichtbar sind. 600 g dieser Mischung, 200 g Roggen mehlfein,
350 g Weizen wenig schroten, 50 g Körner, 250 ml handwarmes Wasser, 1 El Salz.
Zubereitung: Alles miteinander vermischen, ein feuchtes
Tuch darüberlegen und gehen lassen. (Das Tuch sollte gut feucht sein). Gebacken
wird das Brot 30 Minuten bei 50 Grad, 60 Minuten bei 220 Grad mit Folie, 30
Minuten bei 200 Grad ohne Folie.
Tritikale-Vollkornbrot von Barbara Maurer,
Sepp-Dötsch-Str. 21, 94227 Zwiesel
Zutaten: 50 g Sauerteig, 500 g Tritikale-Vollkornschrot
fein und ½ l Wasser, das ganze gut vermengen und ca. 12 Stunden bei
Zimmertemperatur (20-25 Grad) säuern lassen.
Zubereitung: Dem so gewonnenen Sauerteig füge man 625 g
Tritikale Vollkornschrot, wieder fein gemahlen, 30 g Salz und ½ l Wasser hinzu.
Jetzt wird alles vermengt und etwas geknetet, aber nicht zu lange, damit der
Teig nicht zu feucht wird. Diesen Teig bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen
lassen. Den fertigen Teig in zwei Kastenformen geben oder zu Rundstücken
aufarbeiten. Danach etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Backen:
(Backzeit: 1 ¼- 1 ½ Stunden). Anfangs bei 240 Grad etwa 20 Minuten backen,
anschließend bei 180 Grad fertig backen. Beim Backen eventuell ein kleines
Gefäß mit Wasser mit ins Rohr stellen. Das fertige Brot sofort nach dem Backen
mit Wasser bepinseln. Man kann für dieses Brot auch Roggen- und
Weizenvollkornmehl je zur Hälfte verwenden.
Kräuter-Molke-Brot von Resi Brüggemann, Hanfeldweg 22,
49326 Melle
Zutaten: 500 g Mehl, 2 Tl Salz, ein halber Würfel Hefe, 1
gehäufter El Zucker, 300 ml Molke, 1 Bund Petersilie, ein halber Bund Salbei, 1
Bund Schnittlauch, etwas Butter und Mehl für das Backblech.
Zubereitung: Mehl, Salz und Zucker und die klein
geschnittenen Kräuter in eine Schüssel geben. Molke erwärmen und die Hefe
hineinbröseln. Dieses dann zu einem Mehlgemisch gießen, verrühren und
verkneten. Teig auf eine vermehlte Arbeitsfläche 10 Minuten kneten. Zurück in
die bemehlte Rührschüssel geben und 45 Minuten gehen lasse, bis das Volumen
doppelt so groß ist. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
Backblech mit Butter bestreichen und etwas Mehl darüber stäuben. Teig aus der
Schüssel lösen. Auf die bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen. Eine längliche Brotform
formen, dabei so wenig wie möglich rollen, nicht kneten. Dadurch bleibt die
Luft im Teig und das Brot wird locker und saftig. Brot aufs Blech legen,
abdecken (Geschirrhandtuch) und nochmals gehen lassen. Mit einem scharfen
Messer das Brot schräg einschneiden. Im Backofen 20-30 Minuten goldgelb backen
und warm servieren.
Buttermilchbrot von Carmen Pokolm, Lehmkuhle 27, 57399
Kirchhundem
Zutaten: 350 g Vollkorn-Dinkelmehl, 100 g
Vollkorn-Weizenmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 2 gestr. Tl Natron, 100 ml
lauwarmes Wasser, 2 gestr. Tl Salz, 4 El Obstessig, 200 ml lauwarme
Buttermilch.
Zubereitung: Beide Mehlsorten in einer Schüssel mischen.
In die Mitte eine Vertiefung arbeiten und Hefe, Natron und Wasser zugeben.
Dieses mit etwas Mehl verrühren. Dann Salz Obstessig und lauwarme Buttermilch
mischen und zu der Mehlmischung geben. Alle Zutaten sehr gut durchkneten und zu
einem Brotteig verarbeiten. Anschließend den Teig an einen warmen Ort,
abgedeckt mit einem Trockentuch, ruhig eine Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag
den Teig mit Mehl bestäuben und aus der Schüssel nehmen. Den Brotteig nochmals
gut durchkneten und in eine Brotbackform legen. Nun den Laib nochmals etwa eine
Stunde ruhen lassen. Dann die Teigoberfläche mit einem Messer rautenförmig
einschneiden und mit etwas Mehl bestäuben. Nun das Brot in den nicht
vorgeheizten Backofen, untere Schiene, Ober- und Unterhitze etwa 200 Grad,
schieben. Auf den Boden des Backofens ein Schälchen mit Wasser stellen. Nach 50
Minuten ist das Brot fertig. Das Brot aus der Form nehmen und erkalten lassen.
Besucher-Brötchen von Johanna Ruschke, Bautzener Str. 9,
02956 Rietschen
Zutaten: 200 g Mehl Type 405, 1/4 Tl Salz, 2 El Zucker, 1
Päckchen Backpulver, 50 g Butter, 40 g Rosinen, 6 El Milch, 200 g Hüttenkäse.
Zubereitung: Mehl, Salz, Zucker und Backpulver in einer
Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazu geben und mit den
Händen alles verreiben, bis ganz feine Krümel entstehen. Rosinen untermischen,
Milch einrühren und den Hüttenkäse dazu geben. 12 Muffin-Förmchen zu 2/3 mit
dem Teig füllen, nicht glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad,
ca. 20 Minuten goldgelb backen. Tipp: Variante herzhaft: Zucker und Rosinen weg
lassen. Dafür kräftiger salzen und dem Teig ¼ l zerriebenen, getrockneten
Thymian zu setzen.
Schwarzbrot von Renate Weddehage, Peterstr. 4 a, 49681
Nikolausdorf
Zutaten für 2 Brote: 2 l Buttermilch, 1 kg Weizenschrot
(mittel), 500 g Roggenschrot (mittel), 500 g Sonnenblumenkerne, 1 kg
Weizenmehl, 2 El Salz ½ El Brotgewürz, 1 Bund Rübenkraut, 4 Würfel Hefe.
Zubereitung: 1 kg Weizenschrot, 500 g Roggenschrot, 500 g
Sonnenblumenkerne mit 1 ½ l Buttermilch mischen und ca. 12 Stunden quellen
lassen. Danach mit den übrigen Zutaten verarbeiten. Den Teig auf 2 gefettete
Kastenformen verteilen und ca. 2 Stunden vie 150 Grad backen. Ich lasse die
Brote gut abkühlen, schneide sie in Scheiben und friere sie ein. So habe ich
immer einen Vorrat, der schnell zur Verfügung steht.
Rheinisches Schwarzbrot von Marili Höller, Alte Landstr.
14, 50129 Bergheim
Zutaten: Sauerteig: 250 g Ansatz (im Bioladen), 500 g.
Roggenmehl Typ 1350, 250 g. Weizenmehl Typ 1050, ¾ l warmes Wasser. Alles gut
vermengen und über Nacht (möglichst warm) stehen lassen. 250 g Ansatz fürs
nächste Brot abnehmen und aufbewahren, z. B. Kühlschrank. Teig: ½ Glas
Rübenkraut, 250 g Weizenmehl, Typ 1050, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/8 l warmes
Wasser, 100 g Hirse (mit 4 Tl Salz und etwas Wasser aufkochen), 250 g.
6-Kornmischung, 125 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen, 100 g Sesam, alles gut
miteinander vermengen.
Zubereitung: Die Masse in eine gut gefettete große
Brotform füllen. Die Backform vorher mit Backpapier auslegen. An einem warmen
Ort 2-3 Stunden ruhen lassen. Dann bei 200 Grad abbacken, ca. 90 Minuten,
eventuell etwas länger. Gutes Gelingen und guten Appetit.
Brotrezept von Dagmar Frings, Staudenweg 8, 64753
Brombachtal
Zubereitung: Den Sauerteig mit 250 g Roggen (mittelfein)
und 1/4 l lauwarmen Wasser verrühren und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Am
nächsten Tag etwa 50 g Sauerteig wegnehmen und für das nächste Backen aufheben.
(Hält sich ca. 14 Tage im Kühlschrank). Den Rest mit 375 g Roggen (mittelfein),
375 g Dinkel (fein), 0,75 l lauwarmes Wasser, darin ½ Päckchen frische Hefe
auflösen, 2-3 Tl Salz, 100 g Leinsamen und 100 g Sonnenblumenkerne. Alles gut
verrühren (ergibt einen sehr nassen Teig). In eine gefettete Brotform geben und
eine Stunde abgedeckt im warmen Zimmer gehen lassen. Dann bei Ober- und
Unterhitze ca. 35 Minuten bei 225 Grad, dann 35 Minuten bei 190 Grad backen.
Ein Schälchen Wasser auf den Rost stellen.
Bauern-Vital-Vollkorn-Brot von A. Freese, Bundesstr. 67,
26169
Zutaten: 500 g Weizen-Vollkornmehl, 250 g Dinkel Mehl, 250
g Roggenschrot, 250 g Haferflocken (zarte), 500 g Sonnenblumen Mehl-Mix, 1 El
Leinsamen, El Buchweizensamen, 3 Päckchen Trockenhefe, 1 El Salz gehäuft, 2 El
dunklen Sirup, 1 l warme Buttermilch, ½ l warmes Wasser.
Zubereitung: Alle trockenen Zutaten mischen, dann in die
Rührmaschine. Nach und nach die lauwarme Buttermilch mit 2 El Sirup mischen,
dann das warme Wasser dazugeben. Alles langsam durchkneten lassen, ca. 20
Minuten bis ½ Stunde. Immer mal wieder anhalten und da Mehl am Topgrund nach
oben mit einem Kochlöffel hoch ziehen. Nach dem Kneten in der Rührschüssel
aufgehen lassen. Danach auf ein geöltes Tablett ca. 10x70 mit geölten Händen
durchkneten, durch drei teilen und abwiegen, ca. 1 kg herstellen. Ich fette die
Kastenformen kurz ein und kleide sie mit Weizenkleie aus. Darin lege ich je
einen Brotlaib und stelle sie auf das gereinigte Tablett. Fülle es bis zum Rand
mit heißem Wasser. Tuch drüber und lasse es ca. ½ Stunde gut gehen. Wärme den
Backofen hier an, ca. 50 Grad und stelle die Brote, die ca. 3 cm über den Rand
hochgegangen sind in den Backofen. Unterste Schiene, ca. 10 Minuten, dann auf
160 Grad. Ich lasse sie 2 ½ Stunden bei ca. 160 Grad backen. Von Anfang an bei
160 Grad bleiben. Es bekommt eine schöne Kruste, bleibt lange frisch und
schimmelt nicht.
Grüntee-Buttermilchbrot von Simone Grimm, Schulstr. 7, 99830
Treffurt
Zutaten: 3 Teebeutel „Grüner Tee“, 500 ml Wasser, 500 g
Roggenmehl (Typ 1150), 500 g. Weizenmehl (Typ 1050), 250 ml Buttermilch, 4 Tl
Salz, 1 Päckchen Sauerteig (Fertigmischung), 1 Würfel Hefe, etwas Fett für die
Form(en), Teigmenge ca. 2352 g.
Zubereitung: Vorarbeiten: Die Teebeutel mit 500 ml
kochendem Wasser übergießen. Den Tee 10 Minuten ziehen und danach abkühlen
lassen. Brotteig: Den Tee und die anderen Zutaten in eine große Schüssel geben
und 5 Minuten per Hand zu einem Teig kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch
abdecken und an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen. Eine bis zwei
Backformen gut einfetten. Mit bemehlten Händen den Brotteig wiederholt kneten
und in die Form(en) füllen. Die Brotoberfläche mit Wasser glatt streichen. Die
Formen im Ofen 30 Minuten bei 50 Grad gehen lassen. Anschließend das Brot
backen. Eine Tasse Wasser in den Ofen stellen. Backzeit 2 Stunden. Hitze:
180-190 Grad. Das fertige Brot auf einem Gitterrost stülpen und die Oberseite
wieder mit einem nassen Pinsel bestreichen. Brot gut auskühlen lassen.
Vollkornbrot (schnell) von Simone Grimm, Schulstr. 7,
99830 Treffurt
Zutaten: 1 l lauwarmes Wasser, 1 Tl Zucker, 1 Würfel
frische Hefe miteinander verrühren. 1 kg Roggenmehl, 1 Tasse Sesam, 1 ½ Tasse
Leinsamen, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 3 Tl Salz, 4 El Essig dazu geben.
Zubereitung: Fertigen Teig in 2 Kastenformen verteilen und
ohne gehen zu lassen auf 200 Grad backen, Stäbchenprobe.
Dunkles Kastenbrot von Marlene Homann-Henkel, Wöstenstr.
12, 48268 Greven
Zutaten: 500 g Weizenmehl Typ 405, 500 g
Vollkornweizenmehl, 250 g Roggenschrot, 250 g Sonnenblumenkerne (oder
Leinsamen/Kürbis), 2 Tüten Trockenhefe, 1 El Salz, 1 l Buttermilch, 450 g
Zuckerrübensirup.
Zubereitung: trockene Zutaten vermischen, Buttermilch +
Sirup als letztes dazu geben und mit den Knethaken (besser Küchenmaschine) zu
einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Den Teig in eine Brotbackform (mit
Backpapier ausgelegt) gießen und 2 ¾ Stunden bei 150 Grad (nicht vorgeheizt)
backen. Das Brot danach 2 Stunden in der Form ruhen lassen und dabei mit
Alufolie abdecken. 1 Tag ruhen lassen bis zum anschneiden.
Kürbisbrot von Viola Morgner, Siedlerweg 10, 08340
Schwarzenberg
Zutaten: 300 g Vollkornmehl, 1 Würfel frische Hefe, 3
Eier, 100 ml Olivenöl, 1 Tl Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 400 g
Kürbis, je ½ Bund Petersilie, Schnittlauch, Majoran, 2 El geschälte
Kürbiskerne, Fett für die Form.
Zubereitung: Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte
eine Vertiefung drücken. Hefe mit 2 El lauwarmen Wasser anrühren und in die
Mulde gießen. An einem warmen Ort zugedeckt 5 Minuten gehen lassen. 2 Eier mit
Öl, Salz und Pfeffer verquirlen, über die Hefe gießen und alles mit dem Mehl zu
einem geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu fest wird, geben sie
löffelweise warmes Wasser dazu, bis er geschmeidig ist. Den Teig zugedeckt
20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich
vergrößert hat. Kürbis schälen, von Kernen und inneren Fasern befreien, das
Fruchtfleisch grob raspeln, Kräuter waschen trocken schütteln und fein hacken.
Kürbiskerne grob hacken. Alles unter den Hefeteig mengen und den Teig in eine
gefettete Kastenform (Länge 25 cm) füllen. Nochmals abgedeckt, 15 Minuten gehen
lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot im heißen Backofen auf
der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen.
Sechskornbrot von Ursula Wahle, Bahnhofstr. 16, 59423 Unna
Zutaten: 100 g Sechskorngetreidemischung (ganzes Korn),
200 g Sechskorngetreidemischung mittelfein gemahlen, 200 g Roggenmehl Type
1370, 250 ml Wasser, 2 Würfel frische Hefe, 1 Tl Zucker, 1-2 Tl Salz, 1 Zwiebel
(100 g), 1-2 Tl Butter, 3 El Küchenkräuter (Petersilie, Dill, Schnittlauch),
Fett für eine Kastenform.
Zubereitung: Die ganzen Körner der Getreidemischung in
eine Schüssel füllen, mit 250 ml heißem Wasser übergießen. Abdecken und über
Nacht quellen lassen. Am Backtag das Einweichwasser in ein Gefäß abgießen und
mit heißem Wasser auf 375 ml auffüllen. In der Backschüssel das gemahlene
Sechskornmehl mit dem Roggenmehl ermischen, eine Vertiefung hineindrücken, in
die Hefe gebröckelt wird. Mit dem Zucker und 80 ml handwarmen Einweichwasser
zum Vorteig anrühren, mit Mehl bestäuben, zugedeckt und geschützt 15 Minuten
gehen lassen. Währendessen die feingehackte Zwiebel in Butter glasig dünsten
und danach etwas abkühlen lassen. Im restlichen Einweichwasser Salz auflösen,
gehackte Kräuter und die gequollenen Getreidekörner dazu geben. Nach und nach
in die Backschüssel geben und mit dem Gesamtmehl zu einem elastischen Teig
verkneten, der kräftig geschlagen werden muss, bis er Blasen wirft uns sich
schließlich vom Schüsselrand löst. Den Teig zudecken und an einem warmen Platz
60 Minuten gehen lassen. Danach den Teig nochmals gut durchkneten, in eine
gefettete Kastenform legen, wieder zudecken und weitere 30 Minuten gehen
lassen. Im gut vorgeheizten Backofen (200 Grad) auf der Mittelschiene in etwa
75 Minuten backen. (Eine Schamottplatte ist sehr günstig – eine feuerfeste
Wasserschale auf den Herdboden stellen). Beim Bäcker ausbacken lassen. (reines
Quellwasser zum Einweichen der Körner).
Kirschbrot von Ursula Wahle, Bahnhofstr. 16, 59423 Unna
Zutaten: 100 g geriebenes Weiß-Roggenmischbrot, 3 El
Kirschwasser, 1/8 l Weißwein, 125 g weiche Butter, 200 g Zucker, 6 Bio-Eier, 60
g geriebene Mandeln, Schale einer halben Zitrone, 60 g Zitronat, 750 g
Kirschen, Semmelbrösel-Fett.
Zubereitung: geriebenes Brot mit Wein und Kirschwasser
beträufeln, Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mandeln, abgeriebene
Zitronenschale, Zitronat und Brotbrösel dazu geben. Kirschen und geschlagenes
Eiweiß dazu geben. Sprungform fetten, mit Semmelbröseln ausstreuen und Teig
einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 60 Minuten backen.
Vollkornbrot von Ilse-Marie Gries, Bahnhofstr. 14, 29348
Eschede
Zutaten: 1 Kilo Roggenmehl, 1 Kilo Roggenschrot grob, 1
Kilo Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. 2 Tüten Trockenhefe, 1 El. Salz, 3 – 4 El.
Sirup, 1 l Buttermilch (aufwärmen).
Zubereitung: Form mit Backpapier auslegen, und die
Brotmischung hineingeben. Im Ofen mit Alufolie abdecken und bei 150 Grad eine
halbe Stunde backen, dann die Folie abnehmen und drei Stunden bei 150 Grad
backen. Das Brot ein bis zwei Tage in einen Plastikbeutel stecken, erst danach
aufschneiden.
Gewürzbrot im Blumentopf von Jutta Bardt-Fladerer,
Kasseler Str. 85, 36217 Roushausen
Zutaten für 2 Blumentöpfe mit 14 Zentimeter Durchmesser:
500 g Mehl, 40 g Hefe, 1/8 l lauwarme Milch, 1 Prise Zucker, 2 Zwiebeln, 1
Knoblauchzehe, 50 g Butter, 2 Eier, ½ Tl. Salz, 1 Prise ger. Muskatnuss, 1 Tl. Anis, ½ Teel. Fenchel,
4 El. getrockneter Dill, ½ Tl. getrockneter Rosmarin, Öl zum Ausfetten.
Zubereitung: Zwei neue Blumentöpfe ausfetten. Das Mehl in
eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit
der Milch, dem Zucker und wenig Mehl zu einem Vorteig verrühren. 15 Minuten
gehen lassen. Zwiebeln und Knoblauchzehe schälen, Zwiebel fein hacken,
Knoblauchzehe zerdrücken. Die geschmolzene Butter mit Eiern, den Gewürzen und
dem Dill verrühren. Rosmarin im Mörser zerreiben, mit dem Buttergemisch zum
Vorteig gebe, alles verkneten und 30 Minuten gehen lassen. Teig in die
gefetteten Blumentöpfe füllen und 20 Minuten gehen lassen. Backofen auf 190
Grad vorheizen. Die Oberfläche der Brote mit Wasser bestreichen. Die
Gewürzbrote 40 Minuten backen. Bei Backbeginn eine Tasse Wasser auf den
Backofenboden schütten. Anstelle des Anis und Fenchel kann man auch Bärlauch
nehmen.
Roggenmischbrot mit Gewürzen von Hedwig Groke, Kyllburger
Str. 7, 54655 Orsfeld
Zutaten für 2 Laibe: 1 Kilo Roggenmehl Typ 1150, 200 g
Weizenmehl Typ 1050, 50 g Natursauerteig, 20 g Hefe, 850 ml Wasser, 20 g Salz,
½ Tl. Anis, 1 El Koriander, 1 El. Fenchel (alles frisch gemahlen), 1 El. Honig.
Zubereitung: Am Vortag 160 g Roggenmehl mit dem Sauerteig
und 160 ml warmem Wasser vermengen und mit Mehl bestäubt vier Stunden an einem
warmen Ort reifen lassen. Dann 180 g Roggen und 220 ml Wasser zugeben, alles
über Nacht warm stellen. Am Folgemorgen 660 g Roggen in Backmolde geben. In die
Mitte den Sauerteig und 450 ml warmes Wasser einarbeiten. Nun Salz, Gewürze und
Honig unterarbeiten. Hiernach 20 g Hefe mit etwas Wasser und 200 g Weizenmehl
zugeben. Jetzt alles verkneten. 2 Laibe formen und in mit Tüchern ausgelegt
Körbe legen, 30 Minuten gehen lassen. Anschließend ohne Korb und Tuch in den
Ofen geben. 20 Minuten bei 250 Grad, dann 30 bis 40 Minuten bei 180 Grad fertig
backen.
Mischbrot mit Sauerteig von Brigitte Gutknecht, Öschweg
21, 89079 Ulm
Zutaten: 500 g Roggenmehl oder –schrot, 500 g Weizenmehl
oder –schrot, 150 g Sauerteig (Instant-Sauerteigansatz oder Flüssig-Sauerteig,
erhältlich im Reformhaus oder guten Lebensmittelgeschäften), 1 Tl. Honig oder
Zucker, 3 Tl. Salz, 550 ml Wasser, 1 Päckchen Trockenhefe.
Zubereitung: Das Mehl mit den angegebenen Zutaten mischen
und zu einem glatten Teig kneten. Den Brotteig zugedeckt etwa eine Stunde an
einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend nochmals gut durchkneten (etwa zehn
Minuten) und den Teig in eine Brotbackform (Kastenform) füllen. Den Teig erneut
etwa eine Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 225 Grad vorheizen (Ober- und
Unterhitze) und bei erreichter Temperatur das Brot einschieben. 15 Minuten
backen, danach bei 200 Grad nochmals 45 Minuten backen. Abwandlungen: Bierbrot:
Wasser durch Bier ersetzten. Buttermilchbrot: Wasser durch Buttermilch
ersetzten. Kräuterbrot: Etwa 5 El. fein gehackte Kräuter pro 500 g Mehl.
Brotrezept von Annegret Kielmann Hinterkronsberg 14, 24113
Kiel
Zutaten: 700 g Dinkel (fein gemahlen, keine Fertigmehl), 3
El. Kernige Haferflocken, 3 El. Sesam, 3 El. Leinsamen, 3 El.
Sonnenblumenkerne, 3 El. gutes Olivenöl, 2 ½ Tl. Salz, ¾ Würfel Hefe, 650 ml
lauwarmes Wasser.
Zubereitung: Dinkelkörner in der Schrotmühle fein mahlen.
Die Hefe mit dem Wasser verrühren und mit den übrigen Zutaten etwa fünf Minuten
mit den Händen verkneten. Oben auf den Brotteig Sonneblumenkerne streuen und
etwas andrücken. In eine gefettete Kastenform, die mit Sonnenblumenkernen und
etwas Sesam ausgestreut ist, geben und im Backofen (unten) bei 50 Grad etwa 40
Minuten gehen lassen. Danach bei 225 Grad (keine Umluft) eine Stunde backen.
Nach 40 Minuten eventuell mit einem Stück Backpapier abdecken. Nach dem Backen
aus der Form holen und noch zehn Minuten (dabei das Brot umdrehen) ohne Form im
ausgeschalteten Ofen lassen.
Hörcher’s Urgetreidebrot von Silke und Heinz Hörcher,
Talstr. 33, 74259 Widdern-Unterkessach
Zutaten für 1 Kilo Brot: 500 g fein gemahlener
Dinkelkörner, 500 g fein gemahlene Emmerkörner, 20 g Hefe, 1 Tl. Honig, 2 Tl.
Steinsalz, 150 g Sauerteig, 800 ml lauwarmes Wasser, etwa ½ Handvoll Leinsamen.
Zubereitung: Die Hälfte des Mehles (gemischt) in eine
Schüssel geben. In die Mehlmulde 200 ml lauwarmes Wasser schütten, die Hefe und
den Honig dazugeben. Das ganze abgedeckt stehen lassen bis sich die Hefe
aufgelöst hat und schäumt. Das Salz im restlichen Wasser auflösen und dann dazu
schütten. Den Sauerteig hineingeben und nach und nach unter ständigem Rühren
das restliche Mehl unterrühren. 10 bis 15 Minuten gut kneten, Leinsamen noch
kurz unterkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Nach
einer Stunde kurz durchkneten und nochmals eine Stunde ruhen lassen. Danach
entweder zu einem Laib formen, oder zwei Kastenformen füllen. Nochmals 15
Minuten gehen lassen. Auf einen Backschieber stürzen, einschneiden und in einem
Brotbackofen oder Backstein (250 Grad vorgeheizt) einschließen. Nach 15 bis 20
Minuten je nach gewünschter Bräune, den Ofen ausschalten und noch etwa 30
Minuten abbacken. Auskühlen lassen.
Hirsebrot von U. Biller, 74 Les Chalets du Lac, 67930
Beinheim/Frankreich
Zutaten: 100 g Hirse, 300 g Dinkel fein gemahlen, 200 g
Weizen fein gemahlen, 300 ml Wasser, 30 g Hefe, 12 g Meersalz, 250 ml lauwarmes
Wasser.
Zubereitung: Hirse in 300 ml Wasser garen. Das heißt, die
Hirse im Wasser aufkochen, Topfdeckel auflegen und Herd ausschalten, quellen
lassen. Nicht umrühren, abkühlen lassen. Hefe und Salz in 250 ml Wasser auflösen,
mit ausgekühlter Hirse und Mehl vermengen. Acht Minuten kneten. Mit feuchtem
Tuch abdecken. 20 Minuten gehen lassen. In eine gefettete, mit Mehl bestäubte
Kastenform füllen. Oberfläche mit einer Gabel einstechen. Mit etwas Wasser
besprühen. In einem auf 240 Grad vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen,
danach 40 Minuten bei 190 Grad. Aus der Form stürzen und auf einem Gitter
auskühlen lassen.
Sesam-Leinsaat-Brot von Susanne Kucias, Löttringhauser
Str. 227, 44229 Dortmund
Zutaten: 60 g Leinsaat (hell und dunkel gemischt), 60 g
Sesam, 300 g frisch gemahlener Weizen, 150 g Dinkel (frisch gemahlen oder
Mehl), 30 g Weizenschrot, 1 Päckchen Trockenhefe, 1-2 Tl. Salz, 1 Tl. Honig,
380 ml lauwarmes Wasser.
Zubereitung: Leinsaat mit dem Sesam in einer Pfanne ohne
Fett anrösten, bis die Körnchen leicht „knistern“. Etwas abkühlen lassen.
Weizen, Dinkel, Weizenschrot und Trockenhefe miteinander mischen. Salz, Honig
und Wasser zur Mehlmischung geben und etwa 5 Minuten mit dem Rührgerät
(Knethaken) kneten. Zum Schluss die Leinsaat-Sesam-Mischung gut unterkneten.
Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat (etwa ½
bis 1 Stunde). Danach den Teig zurückschlagen, noch einmal kurz durchkneten und
zu einer Rolle formen, die in eine Kastenform passt. Teigrolle mit Wasser
bestreichen, in der Kastenform nochmals zugedeckt gehen lassen. Oberfläche des
Brotes mittig längs etwa ein Zentimeter tief einschneiden. Im Backofen bei 200
Grad (Ober-Unterhitze oder Brotbackstufe) vorgeheizt 50 Minuten backen. Danach
leicht abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit etwas Wasser benetzt
auskühlen lassen.
Schwarzbrot von Anneliese Geisendrees, Varensellerstr.
138, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Zutaten: 300 g Roggenschrot, 300 g Weizenschrot, 150 g
Leinsamen, 150 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Weizenmehl, 1 l
Buttermilch, 3 x Trockenhefe, 1 El. Salz, 600 g Haselnüsse, 100 g Kürbiskerne.
Zubereitung: Aus allen Zutaten einen Brotteig herstellen.
In zwei große Brotformen geben. Eine Stunde bei 100 Grad, dann nochmals eine
Stunde bei 150 Grad backen. Dann mit Alufolie abdecken und nochmals eine Stunde
bei 150 Grad backen.
Früchtebrot von Beate Thore, Steige 11/1, 74229 Oedheim
Zutaten: 400 g Dinkelmehl Typ 1050, 100 g Buchweizenmehl,
1 Päckchen Trockenhefe, 500 ml Wasser, 2 Tl. Salz, 2 El. Obstessig, 8
getrocknete Feigen (ohne Stiel), je ¼ Tasse Leinsamen, Sonnenblumenkerne,
Sesam, Kürbiskerne, ganze Nüsse.
Zubereitung: Dinkel- und Buchweizenmehl mit Wasser und
Hefe verrühren. Restliche Zutaten mit dem Knethaken unterrühren. Kastenform mit
Margarine und Semmelbrösel ausfetten. Den Teig einfüllen. Im Backofen (Rost in
der Mitte) bei 200 Grad (Ober- Unterhitze) oder 180 Grad (Heißluft) eine Stunde
backen.
Heubrot von Sina Schmitt, Feldstr. 11, 63303 Dreieich
Zutaten: 500 g Weisenmehl Typ 550, 20 g Hefe, 100 g
Bio-Alpenwiesenheu, 1 El. gemahlener Koriander, 1 El. Gerstenmalzextrakt, 1 ½
Tl. Salz, 1 El. Butter.
Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben und eine
Mulde eindrücken. Die Hefe mit 300 ml kaltem Wasser anrühren, in die Mulde
gießen und mit ein wenig Mehl zu einem flüssigen Teig verrühren. Das Heu etwas
zwischen den Händen reiben, die abfallenden Kräuterblätter (etwa 2 El.) zum
Teigansatz geben. Dabei grobe Halme entfernen. Mit Koriander, Gerstenmalz und
Salz zu einem glatten Teig vermischen und gut kneten. Zu einer Kugel formen und
mit etwas Mehl bestreuen. Zugedeckt möglichst kühl stellen (Gemüsefach des
Kühlschranks) und 6-8 Stunden ruhen lassen, bis der Teig doppelt so dick
geworden ist. Ein Backblech mit dem übrigen Heu bedecken, dann die
Arbeitsfläche dick mit Mehl bestreuen, den Teig darauf stürzen und ohne viel zu
drücken zu einer rechteckigen Platte formen. Mit einem Messer längs halbieren
und die Hälften vorsichtig im Mehl drehen, auf das Heubett legen und noch 30
Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Eine hitzfeste
Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Das Blech in den heißen Ofen
(Mitte) schieben und die Brote 20 Minuten backen. Die Butter zerlassen und mit
2 El. Wasser verrühren. Die Brote damit bestreichen und noch 10 Minuten backen,
bis die Kruste schön gebräunt ist. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Brote
umdrehen und auf dem Heu abkühlen lassen. Heuhalme vom Brot abbürsten.
Schwarzbrot von Susanne Leonhard, Funkenhausen 31, 53577
Neustadt/Wied
Zutaten: 500 g Mehl Typ 1050, 280 g Weizenschrot, 280 g
Roggenschrot, 100 g Sonnenblumenkerne, 80 g Sesam, 80 g Leinsamen, 150 g
Rübenkraut, 1 l Buttermilch, 3 Päckchen Trockenhefe, 1 El. Salz.
Zubereitung: Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und
gut (am besten mit einem großen Löffel) verrühren. Den Brei in eine gut
eingefettete, mit Haferflocken ausgestreute, Kastenform geben und drei Stunden
bei 150 Grad backen. Die letzte Stunde mit Alufolie abdecken.
Vollkornbrot von Heike Littmann
Zutaten: Vorteig: 450 Roggen und 450 g Weizen fein
gemahlen. 900 ml warmes Wasser, 2-3 El Sauerteig. Alles miteinander vermengen.
2-3 El Teig abnehmen, in ein Schraubglas geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Das ist der Sauerteig für das nächste Brot. Den Teig in eine Plastiktüte geben
(damit er nicht austrocknet) und ca. 12 Stunden oder über Nacht an einem warmen
Platz gehen lassen. Hauptteig: 1,5 kg Weizen, 1,2 kg Roggen, 1 Tl Brotgewürz
(Kümmel, Fenchel, Anis, Koriander) feingemahlen, ca. 1,5 l warmes Wasser, 45 g
Salz.
Zubereitung: Das Salz im Wasser lösen. Die restlichen
Zutaten mit dem Vorteig dazugeben und alles sehr gut durchkneten, es darf kein
trockenes Mehl mehr zu sehen sein. Die Schale in die Plastiktüte stellen und
ca. 1 Stunde an einen warmen Platz gehen lassen. Die Brotbackformen einfetten
und eventuell mit feinen Haferflocken ausstreuen. Den Teig in drei Teile
teilen, gut durchkneten und zu Brotlaiben formen. Mit Wasser einpinseln und eventuell
mit Sesam bestreuen. In die Formen geben. Ca. 1-1/2 Stunden gehen lassen. In de
Zeit 3x mit Wasser bepinseln, damit der Teig nicht austrocknet und mit einem
Tuch abdecken. Zum Schluss die Brote tief mit einem Messer einritzen. Den Ofen
auf 260 Grad vorheizen (Schale Wasser nicht vergessen). Brote einschieben
(Mitte). 260 Grad 10 Minuten. 200 Grad 55 Minuten, 0 Grad 10 Minuten. Die
Formen rausnehmen, ein paar Minuten abkühlen lassen, stürzen und auf einem
Gitterrost abkühlen lassen. Variante Walnussbrot: Teigmenge für ein Brot vom
Hauptteig abnehmen und folgendes unterkneten: 200 g Walnüsse, 100 g
Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen (am Vortag grob mahlen und mit Wasser
vermengt quellen lassen). Weiterfahren wie oben angegeben.
Weißbrot von Heike Littmann, Birkenweg 9, 27474 Cuxhaven
Zutaten: Vorteig: 250 g Weizenmehl, Type 550, ½ Würfel
Hefe, ½ l warmes Wasser. Alles miteinander vermengen. In eine Plastiktüte geben
(damit der Teig nicht austrocknet) und über Nacht gehen lassen. Hauptteig: 450
g Weizenmehl Type 550, 100 g Weizenmehl Type 405, 2 El Öl, 15 g Salz, ½ Würfel
Hefe, Öl zum Bestreichen.
Zubereitung: Am nächsten Tag alles mit dem Vorteig zu
einem lockeren Teig verkneten, bis der Teig weich und elastisch ist. In die
Plastiktüte geben und an einen warmen Ort 1 ½ -2 Stunden gehen lassen, bis sich
das Volumen verdoppelt hat. Nochmals durchkneten, zu zwei ovalen Broten formen
und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Tuch bedecken und
ca. 1 ½ Stunden an einem warmen Platz gehen lassen, bis sich das Volumen
verdoppelt hat. Brote mit Öl bepinseln. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Eine
mit Wasser gefüllte Tasse hineinstellen. Brote in den Ofen schieben (Mitte).
Zusätzlich Wasser auf den Ofenboden gießen. Sofort die Tür schließen. Die
Temperatur auf 190 Grad reduzieren und 15 Minuten backen. Auf 170 Grad
reduzieren und noch 30 Minuten backen und bei 0 Grad noch 10 Minuten im Ofen
lassen. Brote aus dem Ofen nehmen, mit Wasser einpinseln und auf einem
Gitterrost abkühlen lassen.
Ciabatta (4 Brote auf 2 Blechen) von Heike Littmann,
Birkenweg 9, 27474 Cuxhaven
Zutaten: Vorteig (bis zu 24 Stunden vorher ansetzen), 250
ml warmes Wasser, 350 g Weizenmehl Type 550, ½ Würfel frische Hefe. Alles
miteinander vermengen, Teigschüssel in eine Plastikschüssel stellen (damit der
Teig nicht austrocknet) und bis zu 24 Std. an einem warmen Platz gehen lassen.
Hauptteig: 2510 ml warmes Wasser, 20 g Salz, 5 El warme Milch, 2 El Öl, 550 g
Weizenmehl Type 550, ½ Würfel frische Hefe.
Zubereitung: Das Salz im Wasser lösen. Alle Zutaten mit
dem Vorteig verkneten. (Dafür eine Schale nehmen, die groß genug ist. Der Teig
hat jetzt so viel Power, dass er sehr stark aufgeht). Die Teigschale wieder in
die Plastiktüte schieben und 1 ½ Stunden gehen lassen. Den Teig mit der
Teigkarte auf die gut bemehlte Arbeitsplatte geben (nicht kneten), vierteln und
mit bemehlten Händen ca. 30 cm lange Teigfladen ziehen. Auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Blech geben, mit den Fingerspitzen mehrfach leicht eindrücken, mit
einem Tuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad
vorheizen und eine Schale mit Wasser hineinstellen. Auf 200 Grad stellen und
das 1. Blech einschieben (Mitte). 25 Minuten backen und auf einem Gitterrost
auskühlen lassen. Mit dem 2. Blech ebenso verfahren.
Brot Pur von Olga Braun, Am Goldbach 9, 67582 Mettenheim
Zutaten: 300 g Roggen frisch gemahlen, 600 g Weizen frisch
gemahlen, 300 g Sauerteig (holt man vom Bäcker), 5-7 Tl Salz, 100 g Wasser aus
Quelle, 2 Päckchen Trockenhefe, 4 El Pflanzenöl, 300 g Weizen Typ 405.
Roggenteig: 300 g Roggen mit 200 g gut warmem Wasser und
den 300 g Sauerteig vermischen. Zugedeckt über Nacht bei 26-30 Grad stehen
lassen. Weizenteig: Restliches Weizenmehl (Vollkornmehl + Mehl 405, Salz, 800 g
lauwarmes Wasser, Hefe, Öl zu einem glatten Teig verarbeiten und zum Sauerteig
geben, mit den Händen 10 Minuten kneten. Die Teigschüssel mit einem Deckel
bedecken. Bei 26-30 Grad gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt. 3
Backformen einfetten mit Margarine. Teig verteilen, an einem warmen Ort gehen
lassen, bis der Teig sich gewölbt hat. Backofen rechtzeitig vorheizen auf 220
Grad. Schüssel aus Edelstahl mit Wasser in den Backofen stellen. Die Backformen
in den Ofen schieben und 20 Minuten bei 220 Grad und bei 200 Grad 55 Minuten
weiter backen. Gesamte Backzeit ist 1 Stunde 15 Minuten. Brot heraus holen und
auf dem Gitterrost umkippen. Guten Appetit.
Bio-Herbstbrot mit Quinoa von Irmgard Lindner, Mitterweg
8, 83346 Bergen
Zutaten alle Bio: Quellstück: 300 g Quinoa, 250 g
Malzflocken, 500 g Kürbis, 150 g Weizenschrot, 150 g Haferflocken, 25 g Salz,
1000 g Wasser 25-30 Grad. Ergibt ein Quellstück von 2375 g. Über Nacht quellen
lassen. Teig: 2160 g Sauerteig (vollsauer), 2375 g Quellstück, 2750 g
Weizenmehl Typ 1050, 500 g Roggenmehl Typ 1150, 80 g Salz, 100 g Hefe, ca. 80 g
Zuckerrübensirup, ca. 2000 g Wasser ca. 25 Grad.
Zubereitung: Teigruhe 20 Minuten. Teigtemperatur 26 Grad.
Teigeinlage 850 g, dh. 850 g Teig in gestäubte Körbe legen. Bei ¾ Gase
herausstürzen und abbacken. Bei 250 Grad auf 200 Grad fallend backen. Backzeit
ca. 50 Minuten.
Apfelbrot von Rita Bergmann, Am Bahnhof 4 a, 31515
Wunstorf
Zutaten: 350 g Äpfel (ca. 3 mittelgroße, saftige), 500 g
Vollkornmehl, 120 g Rohr-Zucker (oder“normaler“), 2 Päckchen Vanillezucker, ½
Pack Backpulver, 3 El Mandelstifte, 4 Eier.
Zubereitung: Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl,
Mandelstifte + Backpulver gut verrühren. Die Äpfel schälen und die Kerngehäuse
entfernen. Äpfel in kleine Stücke schneiden, unter den Teig rühren. In einer
kleinen, gut gefetteten, kleinen Kastenform 40-45 Minuten bei 160 Grad
(Heißluft) backen. Nach dem Abkühlen geschnitten, bestrichen mit Butter
servieren. Apfelbrot-Rezept lässt sich noch abwandeln. In eine Sommerversion:
indem Zitronensaft hinzu gegeben wird oder die Winterversion mit Zimt.
Quark-Brot von Rita Bergmann, Am Bahnhof 4 a, 31515
Wunstorf
Zutaten: 150 g Dinkel oder Weizenkörner frisch gemahlen
oder alternativ 150 g Weizenschrot, 500 g Brotmehl 1050, 250 g Quark, 100 g
Sesam, 50 g Leinsamen, 50 g Sonnenblumenkerne, 3 Tl Salz, 2 Tl Zucker, 1 Würfel
Hefe, 500 ml warmes Wasser.
Zubereitung: Alle Zutaten gemeinsam ca. 8 Minuten kneten,
Spatel zu Hilfe nehmen. Den Teig dann ca. 35 Minuten gehen lassen. Anschließend
in einer Kastenform bei 200 Grad ca. 1 Stunde backen.
Schwarzbrot von Elvira Koppenberg, Glumstr. 68, 26203
Wardenburg
Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot
(mittelfein gemahlen), 140 g Sesam, 140 g Leinsamen, 100 g Sonnenblumenkerne, 1
El Salz, 3 Würfel Hefe, 1 l Buttermilch, 200 g Sirup (dunkel), 500 g
Weizenmehl.
Zubereitung: Buttermilch erwärmen, in der einen Hälfte die
Hefe, in der anderen den Sirup auflösen. Alle Zutaten gut vermischen und in
eine gefettete mit Haferflocken ausgestreute Form geben. Backzeit ca. 3 Stunden
bei 150 Grad.
Griebenbrot von Hubert + Angela Andris, Schwand 18, 79837
Häusern
Zutaten: 150 g Grieben (beim Metzger bestellen), 1 Bund
Petersilie, 1 kleine Zwiebel. Brotteig: 10 cl lauwarmes Wasser, 10 g Hefe
(frische von Dr. Oetker), 200 g Mehl, 1 Prise Salz.
Zubereitung: Zwiebel und Petersilie feinhacken, Hefe im
lauwarmen Wasser mit einer kleinen Prise Zucker und etwas Mehl gehen lassen.
Alle Zutaten zusammen geben, Teig gut durchkneten und dann in eine hohe Kastenform
geben. Ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 220 Grad
(Umluft 200 Grad) vorheizen und 25 Minuten backen. Viel Spaß beim Ausprobieren.
Speckbrot mit Oliven und Pistazien von Hubert + Angela
Andris, Schwand 18, 79837 Häusern
Zutaten: 250 g Mehl, 200 g geräucherten Speck, 150 g grüne
Oliven ohne Stein, 150 g geriebener Käse, 50 g geschälte und gehackte
Pistazien, 4 Eier, 2 cl Kürbiskernöl, 1 El Öl zum Speck schmoren, 1 cl
trockener Weißwein, 1 Würfel frische Hefe, Butter für die Kastenform, Pfeffer
nach Belieben. Vorbereitungszeit: 20 Minuten, Backzeit: 180 Grad, 75 Minuten.
Zubereitung: Speck klein schneiden, ausschmoren und
abtropfen lassen. Hefe vorgären lassen. Dann Mehl in die Schüssel geben, Hefe,
Eier und das Öl darunter mischen. Nun den Wein und Pfeffer mit dem Knethaken
untermischen. Jetzt die Speckwürfel, die hackten Oliven und Pistazien und den
geriebenen Käse in den Teig einarbeiten. Den Teig in die gebutterte Kastenform
geben und gehen lassen. Bei ca. 180 Grad 75 Minuten backen. Warm oder kalt
servieren.
Gewürzbrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51, 26903
Surwold
Zutaten: je 300 g Roggen- und Weizenvollkornmehl, ¼ l
Wasser, 25 g Hefe, 20 g Butter, 1 Ei, 4 El feingehackte Petersilie, 1 El
Kümmel, je ½ El Basilikum und Salz.
Zubereitung: Die Butter im lauwarmen Wasser zergehen
lassen unter Rühren die Hefe hinzufügen. Das Roggenmehl mit 150 g Weizenmehl
und Salz vermischen, eine Mulde bilden, die Hefe mit der Butter hinzu fügen und
zu einem Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt 30 Minuten gehen
lassen. Das restliche Weizenmehl mit Basilikum, Kümmel und Petersilie in den
Teig kneten und ihn nochmals 20 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Mehl
bestäuben und zum runden geformten Teig drauflegen. Das Ei schlagen, das Brot
damit bepinseln und im 10 Minuten vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 30
Minuten backen.
Buchweizenbrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51,
26903 Surwold
Zutaten: je 100 g Buchweizen, -Mais, - Weizenvollkornmehl
und Roggenschrot, je 30 g Vollkornhaferflocken und Hirse, 2 Tl Salz, 4 Eigelb,
¼ l Magermilch, 2 Becher Magermilchjoghurt, 7 ½ El Keimöl.
Zubereitung: Die Mehlsorten mit Roggenschrot,
Haferflocken, Hirse, Salz und Soda vermischen. Eidotter mit Milch verrühren,
Joghurt und Öl hinzugeben und mit Mehl zum Teig verrühren. Eine Kastenform
einfetten, den Teig einfüllen, im 10 Minuten vorgeheizten Backofen bei 180 Grad
etwa 45 Minuten backen.
Hirsebrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51, 26903
Surwold
Zutaten: 60 g Hirse, 80 g Hirsemehl, je 40 g
Buchenweizenmehl und Vollkornhaferflocken, 250 g Weizenvollkornmehl, 50 g Hefe,
1/5 l lauwarme Magermilch, 1 El Keimöl, 1 El Zucker, 1 Tl Salz, ½ Tl
zerstoßener Anis.
Zubereitung: die ganze Hirse und Haferflocken über Nacht
in kaltem Wasser einweichen. Am Morgen die Mehlsorten in einer Schüssel mischen
und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe mit Milch und Zucker vermischen,
in die Mulde geben und 20 Minuten gehen lassen. Dann Hirse, Haferflocken, Öl
Salz und Anis hinzufügen und gut durchkneten. Nochmals 30 Minuten an einem
warmen Ort gehen lassen und wieder durchkneten. Kastenform einfetten, den Teig
hineingeben, nochmals 10 Minuten gehen lassen, dann knapp 1 Stunde im vorgeheizten
Backofen bei 200 Grad backen.
Schnelles Dinkel-Weizen Vollkornbrot von Liebtraut
Schultheiß, Poststr. 7, 32694 Dörentrup
Vorbereitung: Eine Kastenform mit einem Längsstreifen
Backpapier und einem Querstreifen auslegen. Das Papier an den Rändern überstehen
lassen, dann kann man das Brot nach dem Backen gut herausheben.
Zutaten: ½ l Wasser lauwarm erwärmen, 1 Würfel Hefe in
eine Tasse, 1 Tl Zucker dazu, mit etwas vom Wasser glattrühren, 400 g
Dinkelkorn, 100 g Weizenkorn feinmahlen in der Getreidemühle, 2 Tl Salz (nicht
gehäuft), 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Hand voll Walnüsse oder andere Nüsse,
2-3 El Obstessig.
Zubereitung: Die Hefemischung dazugeben, das restliche
Wasser dazu, alles mit einem Löffel verrühren, nicht kneten. Ergibt einen
breiigen Teig, alles in die Backform, nicht gehen lassen. Ofen auf 180 Grad
vorheizen, eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen. Das Brot 50 Minuten
backen lassen.
Roggenmischbrot von Ulrike Tylkowski, Dorfstr. 8, 37318
Asbach-Sickenberg
Zubereitung: Sauerteig in 3 Stufen: (1) 100 g Roggen, 120
ml lauwarmes Wasser (ca. 38 Grad) 48 Stunden stehen lassen (bedeckt, bei
Zimmertemperatur bzw. Backofenlampe). (2) 100 g Roggen, 120 ml lauwarmes Wasser
dazu, 24 Stunden stehen lassen. (3) 200 g Roggen 200 g bzw. ml lauwarmes Wasser
dazu, 24 Stunden stehen lassen. Diesen Ansatz weiterverarbeiten bzw. in 100-150
g Portionen einfrieren.1. Tag: 500 g Roggen, 300 g Weizen, 750 ml Wasser
100-150 g Sauerteig verrühren, 24 Stunden stehen lassen. 2. Tag. 500 g Roggen,
300 g Weizen, 6 TL Salz, Gewürze nach Geschmack (z.B. Kümmel, Fenchel,
Koriander), 100-200 g Sonnenblumenkerne, evtl. Leinsamen in 500 ml warmes
Wasser 20 g Hefe auflösen, alles in die Masse einarbeiten, etwa 10 Minuten
rühren. In zwei geeignete Formen à 30 cm einfüllen (Formen vorher einfetten
oder -ölen, mit Sesamkörner oder Sonnenblumenkörner ausstreuen), zugedeckt etwa
1 1/2Stunden gehen lassen (Masse verdoppelt sich, geht bis zum Rand). Backen:
bei 175 C Ober- und Unterhitze 90 Minuten, eine Tasse heißes Wasser in den
Ofen! Gute Sauerteigführung bedarf eben mehr Zuwendung über einen längeren
Zeitraum. Der Ansatz enthält sehr viele natürlich gebildete Sauerteigbakterien.
Wird ihnen genügend Zeit gegeben, durchsetzen sie den Teig und schließen ihn
auf. Daher seine gute Verdaulichkeit in gebackener Form. Für die Entwicklung
dieser Fähigkeit bedarf es unbedingt gleichbleibender Wärme. Im Winter, wenn
sich weniger Milchsäurebakterien in der Luft befinden, braucht der Teig
eventuell etwas längere Durchsetzzeit. Sind dem Sauerteig nicht perfekte
Umstände zur Entwicklung gegeben, wird er uns ein kompakteres Brot mit
dichterer Krume bescheren. Auch dieses Brot wird leicht verdaulich sein, doch
die so beliebte lockere Krume fehlt -Sauerteig-Säure- warum? Die Bakterien, die
den Teig aufschließen und treiben, lieben ein saures Milieu. Sie lieben ein
ganz bestimmtes, nämlich "ihr" Milieu zu wenig oder zu viel Säure
bremst ihre Aktivität. Zur vorübergehenden Ruhigstellung der Bakterien kann ich
also dem Ansatz Säure zufügen in Form von echtem Gärungsessig und natürlicher
Zitronensäure (ausprobieren: Sauerkrautsaft). Beim Ansetzen des Teiges verteilt
sich diese Säure in einem wieder so günstigen Verhältnis, dass sich die
Bakterien reaktivieren können.
Vierkornbrot von Erich Ziesel, Diepoldshofer Str. 8, 88410
Bad Wurzach
Zutaten: (Teigzubereitung für 4 kleine Laibe (à ca. 600
g). 100 g Sonnenblumenkörner, 50 g Leinsamen in 300 g Wasser über Nacht
einweichen, 50 g Sesamsaat ungeschält, 50 g Kürbiskerne, 1,5 kg Mehl (Type
1050) in Schüssel geben, 35 g Salz auf den Mehlrand streuen, 2 Würfel Hefe mit
250 g Wasser (warm) verrühren, in das Mehl eine Mulde machen, den Vorteig
hineinschütten und mit etwas Mehl verrühren. Eingeweichte Körner und ca. 3/4 l
warmes Wasser dazugeben. Mit der Hand kneten und schlagen, bis alles gut
vermischt, ist. Zugedeckt in der warmen Küche ca. 1 Stunde gehen lassen.
Backen: am besten im Mieterkinger Backhaus.
Bauernbrot von Käte Krumm, Am Koppelberg 6, 57520
Niederdreisbach
Zutaten: 500 g Roggenschrot, 500 g Weizenmehl Typ 550, 2
Päckchen Hefe à 42 g, 125 g Leinsamen, 3 Esslöffel Sauerteig (z.B. von Firma
Seitenbacher), 4 Teelöffel Salz, Wasser nach Bedarf.
Zubereitung: Am Vorabend Roggenschrot mit dem Sauerteig
und einer entsprechenden Menge lauwarmem Wasser anrühren, dass ein
geschmeidiger Teig entsteht, ähnlich einem frisch gekochten Pudding. An einem
warmen Ort -zum Beispiel in der Küche- über Nacht aufgehen lassen. Am Morgen
ist der Teig durch und durch blasig. Salz und den Leinsamenbrei handwarm einrühren.
Der Leinsamen wird mit Wasser angerührt und 12 Stunden vorher angesetzt. Die
Wassermenge ist so zu bemessen, dass das Wasser die Oberfläche des Leinsamens
gerade bedeckt. Auf diese Weise entsteht ein sämiger Brei , der vor der Zugabe
in den Teig, siehe oben, leicht zu erwärmen ist. Anschließend das Weizenmehl
plus Hefe zufügen. Die Hefe wird zuvor zerbröselt in warmem Wasser aufgelöst.
Diese Teigmasse mit soviel warmem Wasser verkneten, dass ein geschmeidiger Teig
entsteht. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Sehr wichtig: Den Teig 10
Minuten gut durchkneten. Zum Auskneten Weizenmehl verwenden. Es muss ein fester
nicht klebender Ballen entstehen. Mit Mehl bestäuben und an einem warmen Ort
mit Tuch abgedeckt gehen lassen. Dabei verdoppelt sich das Volumen der
Teigmasse. Danach zwei Brotlaibe aus der Teigmasse formen und nochmals gehen
lassen. Dabei vergrößern sich die Laibe etwa um das Doppelte. Backofen auf 300
Grad. aufheizen, Brote einschieben. Nach 30 Minuten die Backtemperatur auf 200
Grad. reduzieren. Das Brot ist gut durchgebacken, wenn es beim Klopfen auf die
Unterseite hohl klingt. Das heiße Brot mit warmem Wasser abpinseln und nochmals
kurz in den Backofen schieben. So entsteht eine schön glänzende Kruste. Der
Backvorgang verbreitet einen herrlichen Duft im ganzen Haus und regt den
Appetit auf das frische Bauernbrot merklich an.
Weizen-Dinkelbrot mit Sonnblumenkernen von Käte Krumm, Am
Koppelberg 6, 57520 Niederdreisbach
Zutaten: 250 g Weizenmehl Typ 550, 250 g Dinkelschrot, 1
Handvoll Sonnenblumenkerne, 2 Teelöffel Salz, 1 Päckchen Hefe.
Zubereitung: 100 ccm lauwarmes Wasser und ein Esslöffel
Weizenmehl, Hefe, ein Teelöffel Zucker verrühren, 20 Minuten aufgehen lassen.
Anschließend Weizenmehl und Dinkelschrot mit einer entsprechenden Menge
lauwarmen Wasser zufügen, sodass ein geschmeidiger Teigklos entsteht. Noch
einmal Y2Stunde gehen lassen. Einen länglichen Brotlaib formen. Zur doppelten
Größe aufgehen lassen. Das Brot in den auf 250 'C vorgeheizten Backofen
schieben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 *C. zurücknehmen. Backen bis
das Brot hellbraun und knusprig erscheint.
Westerwälder Kartoffelbrot von Käte Krumm, Am Koppelberg
6, 57520 Niederdreisbach
Zutaten: 500 g Weizenmehl Typ 550, 1/2 Päckchen Hefe, 2
Teelöffel Salz, 250-300 g rohe Kartoffel, fein gerieben, Wasser nach Bedarf.
Zubereitung: Einen Ansatz herstellen aus 1 Esslöffel
Weizenmehl, 1 Teelöffel Zucker, der Hefe und 100 ml lauwarmem Wasser. Bei
Raumtemperatur gehen lassen, dann das Weizenmehl und Salz zufügen. Von den
geriebenen Kartoffeln die Flüssigkeit abschöpfen und dem Teig zugeben. Die
erforderliche Wassermenge ist abhängig vom Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln.
Der Teig ist recht schwer und muss in einer gefetteten Form gehen. Bei 250
Grad. in den Backofen schieben, nach 10-15 Minuten auf 200 Grad reduzieren und
backen bis das Kartoffelbrot goldgelb erscheint. Schmeckt herrlich mit
Butteraufstrich und Gelee oder auch mit Käse.
Frankenlaib von Jenny Kaim aus Leonberg-Warmbronn
Zutaten: 800 g Roggenmehl Type 1150, 200 g Weizenmehl Type
1050, 1 Würfel Hefe, 0,5 ml lauwarmes Wasser, 300 g Sauerteig (v. Bäcker oder
Fertigsauerteig), 2 gestr. El Salz, 15 g Kümmel (leicht mahlen), 5 g Fenchel
(gemahlen), 5 g Koriander (gemahlen), 5 g Anis (gemahlen), Mehl zum Kneten,
Fett f. Backblech.
Zubereitung: Das Roggenmehl in eine Schüssel sieben, eine
große Mulde eindrücken und das Weizenmehl dazusieben. Da hinein wieder eine
Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Die Hefe mit 0,1 l (100 ml)
lauwarmem Wasser und etwas Mehl vom Rand zum Vorteig verrühren und 10 Minuten
gehen lassen. Diesen Vorteig mit dem restlichen Mehl vom Rand vermischen. 0,3 1
(300 ml) Wasser, den Sauerteig, das Salz und die Gewürze nacheinander dazugeben
und alles gut durchmischen. Wenn der Teig noch zu fest ist, das restliche
Wasser dazugeben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig kräftig
durchkneten. (Roggenmehlteige können sehr klebrig sein). Ich gebe dann etwas
Sonnenblumenöl auf meine Hände, dann lässt sich der Teig leichter verarbeiten).
Anschließend 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann erneut leicht
durcharbeiten, einen Brotlaib formen, mit etwas Mehl bestäuben und auf ein
gefettetes Backblech oder Backfolie legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
(Oder man lässt den Laib im bemehlten Brotkorb gehen.). Das Backblech auf der
untersten Schiene in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Zuvor eine
flache, feuerfeste Schale mit Wasser (ca. 1 Tasse) auf den Herdboden stellen.
Nach 20 Minuten Backzeit Temperatur auf 200 Grad herunterstellen und das Brot
weitere 70 Minuten backen.
Körnerbrot von Karin Gerken, Segeberger Str. 16, 22941
Borgteheide
Zutaten: 1 Kastenform ca. 1,5 Liter Volumen, 600 g
Dinkelmehl, 200 g Buchweizen gemahlen, 3/4l Wasser, 3Tl Salz, 4 EL Essig, 1
Würfel Hefe, 1 Tasse Sesam, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Tasse Leinsamen oder
Kürbiskerne, Butter zum Ausfetten der Form, Haferflocken zum Ausstreuen.
Zubereitung: Salz, Hefe und Essig im Wasser verrühren und
auflösen. Dinkelmehl und Buchweizen mit der Flüssigkeit zu einem dickflüssigen
Brei vermengen. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen/Kürbiskerne
untermischen, je einen EL für die Dekoration zurückbehalten. Kastenform
ausfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben, die restlichen
Kerne locker darüber verteilen und die gefüllte Form in den kalten Backofen
schieben. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze oder 200 Grad Umluft
stellen und ca. 60 Minuten backen. Den Laib aus der Form nehmen und auf einem
Gitterrost auskühlen lassen.
Schwarzbrot von Jutta Dietenhöfer-Röser Hauptstr.46 69226
Nussloch
Zutaten: 10 kg Roggenmehl, ½-3/4kg Sauerteig, etwas Germ,
3 1/2-5 Liter Wasser, 20 dkg Salz, 2 dkg Brotgewürz (Kümmel), Anis, Fenchel,
Koriander.
Zubereitung: Am Vortag wird das Mehl in einem Backtrog in
die warme Stube gestellt. Der Sauerteig wird in lauwarmem Wasser aufgelöst, in
das Mehl geseiht und mit diesem etwas verrührt. Will man nicht zu saures Brot
haben, so verwendet man weniger Sauerteig, dafür nimmt man aber einige
Dekagramm Germ, den man ebenfalls in lauwarmem Wasser löst. Nächsten Morgen
gibt man zum Mehl Brotgewürze und das nötige lauwarme Wasser und Salz und
knetet einen mittelfesten Teig. Hierauf formt man 1-2 kg schwere Laibe oder
Wecken und lässt diese nochmals im Körbchen aufgehen. Die Laibe werden dann in
den schon vorgeheizten Backofen eingeschossen. Nach halber Backzeit nimmt man
sie heraus, bestreicht sie, um die Kruste glänzend zu machen, mit lauwarmem
Wasser und schießt sie um, da die Temperatur im Backofen meist ungleich ist. In
nicht kaltem Raume lässt man sie auskühlen und bewahrt sie am besten luftig auf
eine Brothänge auf.
Schwarzbrot mit Kartoffeln von Jutta Dietenhöfer-Röser
Hauptstr.46 69226 Nussloch
Zutaten: 10 kg Roggenmehl 5 kg Kartoffeln ca. 4 ½-5 Liter
Wasser 3/4kg Sauerteig oder 15-20 dkg gern 2 dkg Brotgewürz wie Kümmel
Koriander Fenchel oder Anis 25 dkg Salz.
Zubereitung: Die gekochten, geschälten Kartoffeln werden
passiert oder faschiert und knapp vor dem Kneten unter das Brotmehl gemischt.
Die weitere Behandlung des Brotes erfolgt wie bei gewöhnlichem Schwarzbrot. Mit
Kartoffeln hergestelltes Brot hilft Mehl sparen und ist saftiger als
gewöhnliches Brot. In der warmen Jahreszeit ist Brot mit Kartoffelzusatz nicht
zu empfehlen, weil Kartoffeln leicht gären und das Brot dadurch nicht haltbar
bleibt.
Italienisches Tomatenbrot von Jutta Dietenhöfer-Röser
Hauptstr.46 69226 Nussloch
Zutaten für 1 Brot (ca. 20 Scheiben): 500 g Mehl Type
1050, TL Salz, 1 EL Zucker, 1 Würfel Hefe, 6 EL Pflanzencreme (Kühlregal), 100
g getrocknete Tomaten 50 g Pinienkerne l00 g frisch geriebener Pecorino.
Zubereitung: 1. In einer großen Schüssel Mehl, Salz,
Zucker und die zerbröckelte Hefe mischen. Pflanzencreme und 250 ml lauwarmes
Wasser dazugeben. Mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen
Teig verarbeiten. Teig abgedeckt etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen
lassen. 2. Getrocknete Tomaten hacken, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett
goldbraun rösten. Beides zusammen mit dem Pecorino unter den in der
Zwischenzeit aufgegangenen Hefeteig kneten. 3. Den Teig auf einer bemehlten
Arbeitsfläche zu einem Brot formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und
das Brot darauf setzen. Anschließend das Brot mit einem Tuch abdecken und
weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Inzwischen den Backofen
auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Das gegangene Brot auf der zweiten
Einschubleiste von unten etwa 45 Minuten backen.
Körnerbrot von Ursula Schmölzmeier, Julius-Leber-Str. 17
Zutaten:1 Kastenform, ca. 1,5 Liter Volumen, 600 g
Dinkelmehl, 200 g Buchweizen, gemahlen ¾ l Wasser, 3 TL Salz, 4 EL Essig, 1
Würfel Hefe, 1 Tasse Sesam, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Tasse Leinsamen oder
Kürbiskerne, Butter zum Ausfetten der Form Haferflocken zum Ausstreuen.
Zubereitung: Salz, Hefe und Essig im Wasser verrühren und
auflösen. Dinkelmehl und Buchweizen mit der Flüssigkeit zu einem dickflüssigen
Brei vermengen. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen/Kürbiskerne
untermischen, je einen El für die Dekoration zurückbehalten. Kastenform
ausfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben, die restlichen
Kerne locker darüber verteilen und die gefüllte Form in den kalten Backofen
schieben. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze oder 200 Grad Umluft
stellen und ca. 60 Minuten backen. Den Laib aus der Form nehmen und auf einem
Gitterrost auskühlen lassen.
Dattelbrot von Andreas Faust, Am Homberg 11, 34537 Bad
Wildungen
Zutaten: 500 g Mehl, 1 Würfel (42 g) frische Hefe, 50 g
Zucker, 1 Teelöffel Zimt, 1/2 Teelöffel geriebener Muskat, 1 Prise Ingwer, 1
Teelöffel Lebkuchengewürz, 150 bis 200 ml lauwarme Milch, 1 Prise Salz, 80 g
Butter oder Margarine, 1 Ei, 100 g entkernte und kleingehackte Datteln, 100 g
gehackte Haselnüsse, 100 g getrocknete und gehackte Apfelringe.
Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben, die Gewürze
auf das Mehl streuen, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe
hineinbröckeln. Mit etwas lauwarmer Milch verrühren und zugedeckt an einem
warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen. Salz und Zucker an den Rand streuen und
die restliche lauwarme Milch mit der darin gelösten Butter/ Margarine sowie dem
verschlagenen Ei angießen. Die Datteln, Haselnüsse und die Apfelringe
hineingeben und dann alles zu einem Teig verkneten. Der Teig wird dann zu einem
Brot geformt und in eine gefettete Brotbackform gesetzt. Den Teig in der Form
dann ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Bachofen wird vorgeheizt. Das Brot nun bei
200 Grad ca. 45 Minuten backen. Nach dem Backen das Brot aus der Form nehmen
und etwas abkühlen lassen.
Zucchini-Apfel-Brot von Yvonne Stahl, Ditzenbrunner Str.
58, 71254 Ditzingen
Zutaten für eine Kastenform von 30cm Länge: 300 g
Zucchini, 1 mittelgroßer Apfel, 300 g Weizenmehl, 3 Tl. Backpulver, 5 Eier 0,1 l Olivenöl, 1 Teel. Salz,
150 g geriebener Emmentaler, 50 g geschälte Kürbiskerne, Butter für die Form.
Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die
Kastenform ausbuttern. Zucchini und Apfel waschen abtrocknen und grob raspeln.
Das Mehl mit dem Backpulver, den Eiern, dem 01, Salz und Käse sowie den
Zucchini und Apfelraspeln zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Zuletzt die
Kürbiskerne untermischen. Den Teig in die Kastenform füllen und 50 Minuten
backen. Den Backofen dann auf 180 Grad runterschalten und das Brot weitere 20
Minuten fertig backen. Das Brot in der Form abkühlen lassen, den Rand
ringsherum mit einem Messer lösen und das Brot auf einem Kuchengitter stürzen.
Ein persönlicher Tipp: Zu dem Zucchini-Apfel-Brot reiche ich gerne einen guten
geräucherten Schinken, Tomatensalat, Tzatziki und natürlich einen trockenen
Rotwein.
Ciabatta – Brot von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher Hof 4
53520 Meuspath
Zutaten für vier Brote: 1 kg Mehl Type 550, 10 g frische
Hefe, 720 ml kaltes Wasser, 2-3 El. Olivenöl, 2
EI Salz.
Zubereitung: 1. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe
unter Rühren im kalten Wasser auflösen und zum Mehl geben. Zuerst mit dem
Knethaken des Handrührgerätes, danach mit den Händen zu einem glatten Teig
verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem kühlen Ort 12
Stunden, am besten über Nacht, gehen lassen. Achtung! Cibatta-Brot muss im
Gegensatz zu anderen Hefebroten kalt gehen. Deshalb braucht es eine besonders
lange Ruhezeit. 2. Das Olivenöl und das Salz (wenn gewünscht halbierte
Olivenstücke) unter den Teig kneten. Nochmals 30 Minuten abgedeckt an einem
kühlen Ort ruhen lassen. Den Teig vorsichtig teilen und diese zu flachen,
länglichen Teigsträngen formen. Vorsicht: NICHT KNETEN. Das rustikale Weißbrot
(Ciabatta) ist eine Ausnahme bei Brotbacken, deshalb den aufgegangenen Teig
kaum bewegen, um die Blasen, die den sehr lockeren Teig ergeben, nicht zu
zerstören. 3. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Jeweils 2 Laibe auf ein
Blech legen, mit Mehl bestäuben und noch 20 Minuten gehen lassen. Im
vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad 30-40 Minuten backen. Arbeitszeit: etwa 30
Minuten Ruhezeit: mindestens 12 Stunden Backzeit: etwa 30-40 Minuten.
Nussbrot von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher Hof 4 53520
Meuspath
Zutaten: 500 g Weizenmehl (Type 550), 100 g Roggenmehl
(Type 1150) plus etwas zum Bearbeiten, 20 g frische Hefe, 1 Tl. brauner
Rohrzucker, 2 EI Zuckerrübensirup (Grafschafter Rübenkraut), 1 Ei, fein
gemahlenes Meersalz, 100 g Walnusskerne, 100 g Haselnusskerne 2-3 EI
Haferkleie.
Zubereitung: 1. Die Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser mit
Zucker und Sirup auflösen. 2. Beide Mehlsorten mit dem Salz in eine
Küchenmaschine geben. Bei mittlerer Stufe mischen und das Hefewasser
dazugießen. Den Teig 6 Minuten kneten, die Nüsse dazugeben und noch 1 Minute
weiterkneten. 3. Den Teig in eine große Schüssel umfüllen, mit einem Tuch
abdecken und so lange bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis er sein Volumen
verdoppelt hat ( ca. 1 Stunde ) 4. Die Arbeitsfläche mit Roggenmehl bestreuen.
Den Teig darauf geben, mit Mehl bestäuben und kräftig durchkneten (man muss den
Teig jetzt die Luft herauskneten, die beim "Aufgehen" entsteht. Nur
so entsteht am Ende eine gleichmäßig feinporige Krume. Mit dem Tuch abdecken
und weitere 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 5.
Den Teig wieder auf er leicht bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem
länglichen Laib von 20 cm Durchmesser formen und mit Wasser einpinseln. Die
Haferkleie darauf streuen und den Laib auf das vorbereitete Blech legen.
Abgedeckt noch einmal 45 Minuten gehen lassen. 6. Den Backofen (mit
Wasserschale) auf 225 Graf vorheizen. Den Teig längs oder im Zickzackmuster
einschneiden (dazu braucht man ein sehr scharfes Messer, besser eine
Rasierklinge. Die Klinge vor jedem Schnitt in Mehl tauchen, dann klebt der Teig
nicht) und das Brot auf der 2. Einschubleiste von unten 50 Minuten dunkel
backen, dabei den Ofen nach 10 Minuten Backzeit auf 200 Grad zurückschalten und
eventuell das Brot mit Backpapier abdecken. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Tipp: Das Brot schmeckt besonders gut mit einem würzigen Paprika-Quark, der das
kräftige Aroma der mit gebackenen ganzen Nüssen aufs Leckerste ergänzt.
Weizenvollkornbrötchen von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher
Hof 4 53520 Meuspath
Zutaten für etwa 10 Brötchen werden benötigt: 500 g frisch
gemahlener Weizen oder ersatzweise Weizenvollkornmehl Type 1700, 350 g Wasser,
1 EI Salz, 1 El Öl, 40 g Hefe (1 Würfel), etwas Sesam, Mohn, Kürbiskerne und
Sonnenblumenkerne.
Zubereitung: 1. Das Vollkornmehl in eine Schüssel geben,
mit Öl, Wasser und Salz vermengen, die Hefe darüber bröseln. Achtung:
Vollkornmehl braucht mehr Flüssigkeit als Weißmehl. 2. Mit den Knethacken 6 Minuten
durchkneten. 3. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur 20 Minuten gehen
lassen, nochmals durchkneten. 4. Zwei Rollen formen, jeweils in Abschnitte
teilen und daraus 10 Brötchen formen. 5. Die Brötchen auf ein vorbereites
Backblech legen, mit Wasser bestreichen mit einigen Sesamkörner,
Sonnenblumenkernen, Kürbiskerne oder Mohn bestreuen. 6. Im vorheizten Backofen
bei 200 Grad 25 bis 30 Minuten backen. Zu einem anständigen Brot gehört auch
ein leckeres Stück Kräuterbutter, Tomatenbutter, Sardellenbutter o.a..
Buttermilchbrot von Tante Ilse von Margit Kiefer, Kreuzweg
16, 87645 Schwangau
Zutaten: 750 g Weizenmehl ( 405 oder 1d50), 500 g
Roggenmehl, ½ l. Buttermilch, 3/8 l warmes Wasser, 2 Päckchen Hefe od.
Trockenhefe, 1 El Salz, 1 El Honig, 1 El Schweineschmalz (oder Öl), 1 Tl.
Kümmel etwas zerstoßen 1/2 Tl. weißer Pfeffer gemahlen.
Zubereitung: Hefe zerbröckeln und im warmen Wasser
auflösen. Buttermilch etwas erwärmen. Alle Zutaten kräftig miteinander
verkneten. Teig auf doppelte Menge gehen lassen. Dann nochmals kräftig
durchkneten und Teig in zwei Laibe formen. Laibe auf gemehltes Backblech legen
mit Tuch abdecken und ohne Zugluft im Wannen aufgehen lassen. (Praktisch ist
es, das Blech mit den Broten auf eine gut warme Wärmflasche zu stellen.) Dann mit
einem scharfen Messer das Brot einritzen, noch besser geht ein Skalpell dass es
für wenige Cent in jeder Apotheke gibt. Brote etwas mit Mehl überstäuben und
bei Heißluft 160 Grad 40 Minuten backen, dann die Laibe auf den Bauch drehen
und nochmals 5 bis 10 Minuten backen damit der Boden auch schön kross wird.
(180 Grad Ober Unterhitze) Nach Geschmack kann auch unter einen Teil Teig ein
Päckchen Röstzwiebel geknetet werden. Sehr schön ist es, wenn man den Teig in
drei Teile teilt, auszieht, und damit einen dicken Zopf flicht. Und der Teig
eignet sich auch für kleinere Brötchen. (Sie merken wir haben experimentiert!)
Ich wünsche Ihnen mit unserem Familienbrotrezept guten Appetit!!
Weizen-Roggenbrot von Irmengard Huber, Pechlerstr. 3,
83368 St. Georgen
Zutaten für 1 Brot: 150 g Natursauerteig, 300 g
Roggenmehl, Type 997, 300 g Weizenvollkornmehl, 2 TL Salz, 1 EL Brotgewürz, 1/2
Würfel frische Hefe, 1 Prise Zucker, 1 TL Honig, ca. 450 ml lauwarmen Wasser.
Zubereitung: Den Natursauerteig mit 150 ml lauwarmem Wasser
vermengen. Roggen- und Weizenmehl, Salz und Brotgewürz in einer Rührschüssel
mischen. Eine Mulde formen, die Hefe hineinbröseln, den Zucker darüber streuen
und mit etwas lauwarmem Wasser verrühren. Abgedeckt ca. 20 Minuten gehen
lassen. Honig und Natursauerteig zum Vorteig geben. Das restliche Wasser
langsam zugießen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 30
Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen mit dem Backstein
vorheizen. Den Teig in einen bemehlten Peddigrohrkorb geben und nochmals ca. 30
Minuten gehen lassen. Das Brot auf den vorgeheizten Backstein stürzen und wie
angegeben backen. So stellen Sie ein: Vorheizen auf 250-270 Grad, Backen
250-270 Grad, 8-10 Minuten und 200 Grad, 40-50 Minuten.
Kasten-Weißbrot von Irmengard Huber, Pechlerstr. 3, 83368
St. Georgen
Zutaten für ein saftig-weiches Brot für italienische
Tramezzini. 300 g Weizenmehl Type 550, 1/3 Würfel Hefe (15 g), 1 Tl Zucker, 100
ml lauwarme Milch, 1 Tl Salz, Butter und Mehl für die Kastenform 25 cm.
Zubereitung ca. 30 Minuten: 2 Std. Gehen, 50 Minuten
backen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken. Die Hefe in die
Mulde bröckeln, mit Zucker bestreuen, Milch und 100 ml Wasser dazugießen, alles
mit etwas Mehl verrühren und 30 Minuten warm gehen lassen. Satz auf das Mehl
streuen, alte zu einem Teig vermischen und mindestens 10 Minuten kneten. Den
Teig zugedeckt 1 Std, gehen lassen. Eine Kastenform (25 cm lang) mit Butter
fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig zu einer Rolle formen und in die Form
legen. Zugedeckt noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig knapp doppelt
so dick geworden ist. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot im Ofen (Mitte,
Umluft 180 Grad) 50 Minuten backen, bis es heil gebräunt ist. Zwischendurch mit
Wasser bestreichen. Das Brot aus der Form stürzen, auf einem Kuchengitter ganz
abkühlen lassen. In einer Plastiktüte bis zum nächsten Tag ruhen lassen, dann
lässt es sich besser schneiden.
Kräuterbrot von Nicole Neitzel, Franz-Betz-Straße 46,
94227 Zwiesel
Zutaten: Teig: 500 g Mehl, 40 g frische Hefe, 1 Prise
Zucker, knapp ¼ l lauwarme Milch, 100 g Zwiebelwürfel, 1 zerdrückte
Knoblauchzehe, 50 g Margarine, 2 Eier, ½ Tl Salz, 1 Prise geriebene Muskatnuss,
1 TL Anis, 1/2 TL Fenchel, 4 EL gehackter Dill. ½ Tl Rosmarin, Fett zum
ausstreichen der Töpfe. Bestreuen: 1 TL Anis.
Zubereitung: Aus etwas Mehl zerbröckelter Hefe, Zucker und
etwas Milch einen Vorteig ansetzen und gehen lassen. Mit Mehl, Zwiebelwürfel,
Knoblauchzehe, geschmolzenem Fett, Eiern, Gewürzen und der restlichen Milch
verkneten. 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann in zwei
gefettete neue Tonblumentöpfe (14 cm Durchmesser) füllen. Nochmals etwa 20
Minuten gehen lassen und mit Anis bestreuen. Im Backofen auf der unteren
Schiene backen. Danach etwa 30 Minuten in der Form abkühlen lassen und erst
dann herausnehmen. Backzeit: 35 Minuten Elektroherd: 225 Grad.
Schwarzbrot von Katharina Osterkamp, Wallun 2, 26427
Werdum/Ostfriesland
Zutaten/Zubereitung: 750 g Roggen fein schroten. Geben Sie
1 Liter lauwarmes Wasser in eine Schüssel mit Deckel, 50 g Sauerteig oder 1
Esslöffel Backferment, 1 Esslöffel Honig oder Sirup (im lauwarmen Wasser
auflösen), dann das Roggenmehl dazugeben, mit einem Holzlöffel gut durchmischen,
Deckel drauf und warm stellen ca. 12 bis 20 Std. der Teig muss zum gären
kommen. 500 g Weizen fein schroten, 1 El. Koriander oder Brotgewürz, 1 El Salz,
Sonnenblumenkerne nach Geschmack. Alles unter den Brei mengen Den Teig in eine
gefettete Brotkastenform füllen und mit einem Brett abdecken. Nochmals 6 bis 12
Std, warm stellen. In den kalten Backofen schieben, mit einer Schale Wasser,
bei 165 Grad bis 2 Std. backen. Nach dem Backen mit Wasser bepinseln und auf
einem Gitter auskühlen lassen! Mit selbst gemachter Butter und selbst gemachten
Quark einfach lecker.
Brotrezept von Dorothea Wendel, Dorfstraße 3, 72469
Meßstetten-Hossingen
Brotrezept für 3-4 runde Laibe, Zutaten: 300 g Roggenmehl
Typ 1150, 600 g Dinkelmehl Typ 1050, 1.100 g Weizenmehl Typ 1150, 2-3 El
Backschrot (ich nehme selbstgeschroteten Dinkel aus Bio-Anbau), 50 Salz, 1
Würfel Hefe (42 g), 1 Esslöffel Brotgewürz, 1 Esslöffel Kümmel zerstoßen, 1,5 l
lauwarmes Wasser, 1 El Honig od. Malz (Brot wird dunkler -schmeckt aber
lecker), ca. 70 g Walnusskerne.
Zubereitung: Alle Zutaten zu einem Vorteig mischen und
etwa 3 Stunden gehen lassen. Danach den Teig noch mal kräftig durchkneten ca.
5-10 Minuten - dann wieder ca. 2 Stunden gehen lassen den Gärprozess immer
wieder durch kneten unterbrechen. Danach runde Laibe formen (mit Wasser und
Mehl arbeiten, da der Teig noch etwas klebrig ist) und nochmals 5-10 Minuten
gehen lassen. Schale mit Wasser in den Backofen stellen! Bei 250 Grad im
Elektrobackofen einschließen, nach 30 Minuten die Temperatur auf 180 Grad
zurückschalten und in weiteren 30 Minuten fertig backen. Im Holzbackofen bei
ca. 270-260 Grad einschließen und in 45-60 Minuten fertig backen. Klopfprobe
machen!
Sauerteigbrote von Sigrid Pahlke, Schulweg 8, 21255
Wistedt
Zutaten/Zubereitung: 500 g Weizen auf Stufe 3 geschrotet,
150 g Sauerteig aus dem Reformhaus, 500 ml warmes Wasser, 2 El Akazienhonig.
Alles verrühren und 12 Stunden abgedeckt stehen lassen (dann 3 El Sauerteig
abnehmen u. einfrieren fürs nächste mal). Dann 1 Würfel Hefe, 500 g
Dinkelvollkornmehl, 300 ml Wasser u. 25 g Salz, 1 Prise Bertram Pulver u.
Galgan Wurzel. Zutaten In der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel geben
und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend den Teig
ca. 30 Minuten gehen lassen. 100 g Sonnenblumenkerne, 100 g Kürbiskerne, 100 g
Leinsamen, 100 g Sesam u. 2 El dunklen Zuckerrübensirup oder Melasse) kurz
unter den Teig kneten,. in eine vorbereitete Brotbackform geben und ca. 60-90
Minuten gehen lassen. Backen im Backofen mit Ober und Unterhitze Vorheizen 200
Grad Einsetzen: Rost in die 1. Einschubleiste von unten. Backen: Einstellung
200 Grad 70-80 Minuten.
Zartes Kräuterbrot von Sigrid Pahlke, Schulweg 8, 21255
Wistedt
Zutaten/Zubereitung: 200 g. Roggenmehl TYP 997, 400 g Weizenmehl
Typ 1050, 1 Würfel Hefe, 250 ml lauwarmes Wasser, 125 ml fettarme Milch, 1 El
Honig, 2 Tl Salz, 1 El Olivenöl, je 1/2 Bund Schnittlauch, Dill u. Petersilie,
1 Eigelb, 1 El Dillsamen.
Zubereitung: 1. Die beiden Mehlsorten in einer Schüssel
gut durchmischen. Hefe in einer Schale zerbröckeln. Mit Wasser, Milch Salz u.
Honig verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Eine Mulde in das Mehl
drücken, Hefemasse hineingießen. Alles mit einem Knethaken des Rührgerätes zu
einem Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Wasser zugeben, Ist der
Teig zu klebrig, etwas Mehl zugeben. Den geschmeidigen Teig zu einer Kugel
formen und in eine leicht bemehlte Schüssel geben. Zugedeckt an einen warmen
Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. 2.In der Zwischenzeit die Kräuter waschen und
fein hacken. Ist der Brotteig aufgegangen, Kräuter und Olivenöl unter den Teig
kneten. Aus dem Teig zwei längliche Brote formen und auf ein mit Backpapier
belegtes Blech setzen. Die Brote längs in der Mitte leicht einschneiden. Eigelb
mit 1 El Wasser verquirlen, die Brote damit bepinseln. Mit Dillsamen bestreuen.
Den Backofen auf 22 Grad vorheizen. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten
backen. Tipp. Stellen sie eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den
Backofenboden. So wird das Brot außen knusprig und innen saftig. Zur besseren
Krustenbildung kann das Brot nach 2/3 der Backdauer aus der Form genommen
werden, und auf dem Rost
fertigbacken.
Vollkornbrot von Margret Schwerdt, Friedrich-Ebert-Str.
113, 49811 Litigen
Zutaten: 500 g Roggenschrot grob geschrotet, 500 g
Weizenschrot grob geschrotet, 225 g Weizenvollkornmehl, 1 EL Sonnenblumenkerne,
1 EL Leinsamen, 1 EL Haferflocken, 1 EL Sesam, 3 TL Salz, 1/2 Würfel Hefe, 1 l
Buttermilch, 200 g Zuckerrübensirup.
Zubereitung: Zutaten vermischen, aber den Teig nicht gehen
lassen. Eine große Brotform einfetten und den breiigen Teig einfüllen. Mit
Alufolie gut verschließen und in den kalten Backofen stellen. Backen: 150 Grad
1 Stunde mit Heißluft backen, danach auf Ober- Unterhitze umstellen und weitere
4 Stunden backen lassen. Den Backofen abstellen und das Brot im Backofen
erkalten lassen, danach auf ein Kuchengitter stürzen und vor dem Anschnitt das
Brot zwei Tage ruhen lassen.
Hildegards Buttermilchbrot für Allergiker (glutenfrei,
hefefrei) von Hildegard Su, Schwarzenbeker Landstr. 16, 21039 Börnsen
Zutaten/Zubereitung: Mahlen: 500 g Hirse grob mahlen, 500
g Buchweizen grob mahlen. Trockene Zutaten mischen: In einer 4,5-Liter-Schüssel
die Hirse und den Buchweizen mit 100 ml Goldleinsamen, 175 ml Sesamsaat, 50 ml
Sonnenblumenkernen, 30 ml Salz, 2 EL Oregano, evtl. 1 EL Majoran und 1 TL
Brotgewürz gründlich mischen. Flüssige Zutaten hinzu fügen. Zu den trockenen
Zutaten 2 Eier, 25 ml Distelöl und 1500 g Buttermilch hinzufügen und kräftig rühren.
Der Teig muss dickflüssig und grobkörnig sein. Evtl. etwas Wasser zufügen, kurz
quellen lassen, erneut kräftig durchrühren. Ist der Teig zu dünn, etwas
Kartoffelpüree unterrühren. Backen. Eine hochrandige Auflaufbackform mit
Backpapier oder Backfolie auskleiden, Folienränder hoch stehen lassen. Den Teig
gleichmäßig in der Form verteilen und
bei 180 Grad ca. 45-60 Minuten goldbraun backen. Das Brot
auf ein großes Kuchengitter gleiten lassen, ca. 8 Stunden mit einem Tuch
abgedeckt auskühlen lassen. Lagern: Das Brot wie einen Butterkuchen
auseinanderschneiden, jedes Stück einzeln in eine Pergamentpapiertüte stecken.
Das Brot ist im Kühlschrank ca. 1 Woche haltbar.
Schwarzbrot von Maria Thiemann, Schwalbenweg 1, 48612
Honemar
Variante 1, Zutaten: 400 g Weizenvollkornmehl (mittelfein
gemahlen), 350 g Wasser, 1 TI Sekowa Backferment, 1 TI Sekowa Grundansatz.
Zubereitung des Sauerteiges: Backferment und Grundansatz
im Wasser auflösen und mit dem Weizenvollkornmehl vermischen und über Nacht in
einem großen geschlossenen Gefäß garen lassen. Den Ansatz stelle ich in meinen
Backofen und benutze das Backofenlicht als Wärmequelle. Am nächsten Tag zeigt
der Teig eine deutliche Säuerung. Dann gebe ich folgende Zutaten hinzu: 400 g
Roggenschrot, 400 g Weizenschrot, 60 g Weizenkleie, 12 El Rübenkraut, 700 ml
Buttermilch, 50 g Salz, Diese Zutaten mit dem Sauerteig vermischen und gut mit
der Küchenmaschine durcharbeiten, Den Teig in 2 gefettete Backformen geben und
mit einem Deckel abdecken, danach cirka 3 Stunden ruhen lassen. Backen mit
Deckel 1 Std bei 200 Grad. Danach Deckel entfernen und Ofenhitze auf 100 Grad
reduzieren, Weitere 30 Minuten im Ofen lassen, nach Beendigung der Backzeit aus
dem Ofen nehmen und auf einem Draht auskühlen lassen. Der Teig ist breiig und lässt
sich nicht kneten Vollkornbrot schmeckt erst am nächsten Tag. Variante 2 Mein
Schwarzbrot: Wenn man sich nicht traut mit Sauerteig zu backen, oder es mal
schnell geben soll, kann diese.5 Brot auch mit Hofe gebacken werden. Hier nimmt
man alle angegebenen Zutaten, mit Ausnahme von Backferment Grundansatz, und
Wasser, löst 2 Würfel Hefe. In 1000m1 Buttermilch auf und gibt diese
Flüssigkeit zum Schrot. Gut durcharbeiten, in Form füllen und abgedeckt 3 Std.
stehen lassen. ( Der Gärprozess über Nacht entfällt), danach abbacken wie oben
beschrieben. Der Teig lasst sich nicht kneten, er ist breiig.
Bauernbrot von Andrea Bahlinger Höhenweg 6 74549
Wolpertshausen
Zutaten: 20 g Hefe, 1 Tasse lauwarmes Wasser, (2 gekochte
geriebene Kartoffeln), 1 kg Weizenmehl Type 1050 oder 600 g Weizenmehl und 400
g Roggenmehl, ca. ¾ l lauwarmes Wasser, 1/2 El. Salz, Mehl zum bestäuben.
Zubereitung. Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe
auf lösen und einen Vorteig machen. Öle geriebenen Kartoffeln dazugeben. Nach
und nach das Wasser und Salz unter ständigem Kneten zuschütten. Den Teig
durcharbeiten, bis er sich von der Schüssel löst. Zudecken und 40-50 Minuten
gehen lassen. Das Teigvolumen muss sich ungefähr verdoppeln. Den Teig auf eine
gut bemehlte Arbeitsplatte geben, kneten und Leibe formen. Mit einem Tuch
zudecken und gut 25. Minuten ruhen lassen. Auf ein gefettetes Blech legen, mit
einer Gabel mehrmals einstechen, in den vorgeheizten Ofen -untere Schiene-
schieben. Eine halbe Tasse Wasser dazu stellen. Das Brot muss ungefähr 60-70
Minuten backen. Es ist gar, wenn es beim Anklopfen des Bodens hohl klingt.
Herausziehen und gleich mit Wasser bestreichen. Rücktemperatur: 280 Grad auf
200 Grad fallend.
Sauerteigbrot von Birgit Weber, In der Ziegelei 14, 55566
Bad Sobernheim
Zutaten/Zubereitung: 400 g sehr feines Weizenvollkornmehl,
750 ml lauwarmes Wasser, 1 Glas Sauerteig ca. 150 ml, verrühren und über Nacht
abgedeckt stehen lassen. Am nächsten Morgen umrühren und wieder 1 Glas
Sauerteig abnehmen!!! Jetzt zur Grundmasse geben: 3 TL Salz, 1 TL Honig, 100 g
Weizenvollkornmehl, 500 g Roggenvollkornmehl oder Dinkel - kann auch etwas
grober verarbeitet werden 150 bis 250 ml lauwarmes Wasser 1 Tasse eingeweichte
Körner o. Leinsamen o. Sonnenblumenkerne o. Nüsse Empfehlung: 2 TL Brotgewürz
hinzugeben. Alles vermengen: (Schneebesen o. Handrührgerät) und in
ausgefetteter Form abgedeckt am lauwarmen Ort 3 Stunden gehen lassen.
(Elektro-) Backofen vorheizen ( Empfehlung: Backen ohne Umluft). Brot 15
Minuten bei 220 Grad backen dann Brot 30 Minuten bei 170 Grad backen danach das
Brot aus der Form nehmen und auf einem Backrost 15 Minuten weiterbacken zuletzt
das Brot auskühlen lassen Brot genießen. Wichtig: Das Glas Sauerteig darf bis
zu 14 Tagen im Kühlschrank stehen. Er mag's nicht zu kalt und nicht zu heiß.
Sauerteigbrot
Zutaten (für zwei Brotformen): 700 g Weizen (halb mittlere
Stufe gemahlen, halb ganz fein gemahlen) 700 g Roggen (halb mittlere Stufe
gemahlen, halb ganz fein gemahlen), 1400 ml Wasser, 1 Päckchen Sauerteig (150
g), 1 Würfel Hefe, 1 El. Honig, 1 El. Salz, Butter für die Form, Sesam zum
Ausstreuen der Form.
Zubereitung: Ansetzen des Sauerteiges: Der Sauerteig
sollte ca. 12 Std. vor dem Backen angesetzt werden.1) 175 g Weizen fein mahlen,
2) 175 g Weizen grob mahlen, 3) 175 g Roggen fein mahlen, 4) 175 g Roggen grob
mahlen, 5). Das frisch gemahlene Mehl in eine Schüssel geben und den Sauerteig
(Zimmertemperatur) dazugeben. 700 ml lauwarmes Wasser dazugeben und alles mit
einem Löffel gut verrühren. 6) Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und an
einem warmen Ort, z.B. auf der Heizung, gären lassen. Mindestens 12 Stunden
später: 1) 175 g Weizen fein mahlen 2) 175 g Weizen grob mahlen 3) 175 g Roggen
fein mahlen 4) 175 g Roggen grob mahlen 5) Das Mehl in eine große Schüssel
geben, Salz dazu. 6) Den Hefewürfel in 700 ml lauwarmes Wasser auflösen und den
Honig dazugeben. 7) Die Flüssigkeit nun zum Mehl geben und alles verrühren 8)
von dem angesetzten Sauerteig 3-4 El. In ein Schraubglas füllen und bis zum
nächsten Backen im Kühlschrank aufbewahren. 9) Nun den angesetzten Sauerteig
zum Teig dazugeben und alles mit dem Mixer gut verrühren. 10) Die Backform
gründlich mit Butter einreiben und dann mit Sesam ausstreuen. 11) Den recht
flüssigen Teig nun in die Backform füllen, die Form sollte höchstens 1/4 voll
Sein. 12) Die Form mit einem Handtuch zudecken. 13) Der Teig muss sich nun
gehen, bis die Form randvoll ist, das wird ca. eine halbe bis 1/4Stunde dauern.
14) Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 15) Das Brot zunächst für 45 Minuten
backen, dann rausnehmen und aus der Form Holen. 16) Das Brot noch einmal für
ca. 15 Minuten in den Ofen schieben (ohne Form).
Schwarzbrot von Rene Schütte-Stahlstr. 17 A, 26215
Wiefelstede
Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g Leinsamen,
140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Mehl, 3 Päckchen Trockenhefe, 1
Ltr. Buttermilch, 160 g Sirup, 1 EL
Salz.
Zubereitung: Alle Zutaten mit einem Haushaltsmixer gut
vermischen, in eine gefettete Form große Kastenform) füllen und bei 150 Grad im
Backofen 3 Stunden backen. Beim Backen eine Schale mit Wasser mit in den Ofen
stellen. Nach ca. 2 Stunden das Brot im Ofen abdecken, da es sonst zu dunkel
werden könnte.
Kürbisbrot von Frederik Schütte, Stahlstr. 17 A, 26215
Wiefelstede
Zutaten: 800 g Kürbis, 100 g Fett, 100 g Zucker, 1
Päckchen Hefe (42 g ) oder Trockenhefe, 1 kg Mehl, 1 TL Salz, 1 Päckchen
abgeriebene Zitrone.
Zubereitung: Kürbis mit wenig Wasser weichkochen und
pürieren, danach abkühlen lassen (lauwarm. Zutaten in eine Schüssel geben und
mit der Kürbismasse verrühren. Den Teig gut durchkneten ( eventuell noch ein
wenig Mehl zugeben) und zu einem Brotlaib formen. Auf ein gefettetes Backblech
geben und 10 Minuten bei 50 Grad gehen lassen, dann 34 Minuten bei 190 Grad
backen.
Vollkornbrot mit Geling-Garantie von Dagmar
Ludenia, Oberberndorf 4, 57392 Schmallenberg
Zutaten für zwei kleine (25 cm) oder eine große
Kastenform: 250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Roggenschrot, 250 g Weizenschrot,
250 g Leinsamen, 1 Liter lauwarme Buttermilch, 2 El. Rübenkraut 1 Würfel Hefe
kleingebröckelt, 1 El. Salz. Nach Belieben (kann aber auch weggelassen werden):
1 Tüte Studentenfutter (200 g) oder entsprechende Menge Nüsse, Trockenfrüchte,
Sonnenblumenkerne.
Zubereitung: Das Mehl mit den Schroten
und dem Leinsamen mischen, die lauwarme Buttermilch und das Rübenkraut
hinzufügen. Jetzt die Hefe mit dem Salz in einer kleinen Schüssel verrühren
(eigentlich soll man sonst nie Salz mit Hefe verbinden, aber es funktioniert),
anschließend zu den übrigen Zutaten geben. Mit dem Haushaltsmixer (Rührbesen)
alles gut verrühren (mindestens 5 Minuten). Der Brotteig hat eine
Rührkuchen-Konsistenz. Anschließend kann man nach Belieben eine kleine Tüte
Studentenfutter oder Nüsse, Sonnenblumenkerne und Trockenfrüchte unterheben.
Den Teig in eine mit Fett bestrichene und mit Haferflocken ausgestreute Form
geben. Aus optischen Gründen auch die Oberfläche mit Haferflocken bestreuen und
etwas andrücken. Anschließend in den kalten Backofen stellen und sofort bei 150
Grad Ober- und Unterhitze 2 Stunden backen (vorher nicht gehen lassen).
Vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen, rumdrehen und erkalten lassen.Auch ich
habe, zuerst gedacht hier stimmt so einiges nicht: Hefe mit Salz,
Hefeteigbereitung ohne Geh-Zeiten. Aber nachdem ich es ausprobiert habe, ist es
mein Lieblingsbrot geworden. Wenn man keine Getreidemühl besitzt, kann man sich
Mehl und Schrot auch im Bio-Laden oder im Reformhaus beim Kauf des Getreides
mahlen bzw. schroten lassen.
Lissy's Dinkelbrot von Elisabeth Kaiser Maria-Hof-Weg 2
78166 Donaueschingen
Zutaten: 1300 g Dinkelmehl Type 630, 300 g feines
Dinkelvollkornmehl, 1 Würfel Hefe, 4 Tl. Ursalz, 1 El. Schweineschmalz oder
Butter, 900 ml Wasser.
Zubereitung: Die beiden Dinkelmehle in eine große Schüssel
sieben und eine Kuhle im Mehl machen. Hefe mit etwas Wasser verrühren und in
die Kuhle gießen und mit einer Gabel zu einem Vorteig verrühren und mit Mehl
bestäuben. Wenn sich Risse in der Mehlschicht zeigen, 4 Tl. Ursalz, 1 Esslöffel
Schweineschmalz oder Butter und etwa 900 ml Wasser dazugeben und alles gut zu
einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig gehen lassen bis er sich
verdoppelt hat. Zwei Brotkörbe mit Mehl ausstäuben und den gegangenen Teig
hineinlegen. Mit einem Küchentuch abdecken und nochmals etwa 15 Minuten gehen
lassen. Danach auf ein großes Backblech stürzen und in den auf 225 Grad
vorgeheizten Backofen schieben und etwa 45 Minuten (ist vom Backofen abhängig)
backen.
Kartoffelbrot von Werner Schönhofen, Im Freistal 3, 56599
Leutesdorf
Zutaten: 500 g Mehl, 500 g Kartoffeln, 10 g Zucker, 20 g
Salz, 30 g Schmalz, 1/4 l heiße Milch, 1 Päckchen Hefe.
Zubereitung: Die Kartoffeln werden gerieben und
ausgepresst und die heiße Milch darüber gegossen. Salz, Zucker, Hefe und das
verflüssigte Schmalz sowie das Mehl werden damit gut verrührt; der Teig muss
fest sein. Dann lässt man ihn gehen, gibt ihn in eine gefettete Kastenform und
lässt ihn erneut gehen. Das Brot wird 50 bis 60 Minuten bei 190 bis 200 Grad
gebacken.
Dinkel-Buttermilchbrot von Sigrid Nieswandt
Pfarrer-Vogg-Str. 28, 89358 Kammeltal-Wettenhausen
Zutaten: 550 g Dinkel (in der Mühle fein gemahlen)
ersatzweise Dinkelvollkornmehl, 50 g grobe Vollkornhaferflocken, etwa ½ l
lauwarme Buttermilch, 60 g Hefe, 1/2 Tl. Zucker, 2 Tl. Salz, 125 g Magerquark
(zimmerwarm), etwas Sesam, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Leinsamen.
Zubereitung: Etwas lauwarme Buttermilch, Hefe, Zucker und
ein wenig Mehl glatt rühren und an einem warmen Ort, abgedeckt mit einem
sauberen Geschirrtuch, 15 Minuten gehen lassen. Dann den Vorteig mit der
restlichen, lauwarmen Buttermilch, Haferflocken, Quark, Salz und dem Mehl
verrühren. Den Brotteig mit dem Kochlöffel ein paar Minuten schlagen. Der Teig
muss eine weiche, breiige Konsistenz haben. An einem warmen Ort, abgedeckt, 30
Minuten gehen lassen. Danach den Teig noch einmal kurz durchschlagen. Eine
Kastenform fetten, nach Wahl mit Sesam, Haferflocken usw. ausstreuen und den
Teig hineingeben. Ein wenig glatt streichen, und mit Sesam usw. bestreuen. Teig
noch einmal abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei
180 Grad Celsius etwa 50 bis 60 Minuten backen. Brot erst etwa 1 Stunde in der
Form abkühlen lassen, danach aus der Form nehmen, ein Papierküchentuch in eine
Tupperbrotbox legen, (damit das Kondenswasser größtenteils aufgesogen wird) und
mit dem Deckel abgedeckt (wichtig, sonst ist die Kruste zu hart) auskühlen
lassen. Tipp: Nach Geschmack können zusätzlich ca. 2 El. Körner unter den Teig
gemischt werden.
Pumpernickel von Annegret Heidl, Bachstr. 7, 34549
Edertal-Wellen
Zutaten: 1000 g Roggenschrot (mittel), 1000 g Roggenschrot
(fein), 500 g Sauerteig, 3/4 l lauwarmes Wasser, 2 El. Salz, 150 g Sirup.
Zubereitung: Das Schrot mit dem
Sauerteig vermischen, nach und nach Wasser, SaIz und Sirup zugeben und tüchtig
kneten, bis sich der Teig vorn Schüsselrand löst. Zugedeckt und mit etwas Mehl
bestäubt den Teigling an einem warmen Ort 3 bis 4 Stunden gehen lassen. Wem der
Teig sich um die Hälfte vergrößert hat, ihn nochmals kneten, zu einer Rolle
formen und in eine gefettete Kastenform legen. Mit einem feuchten Tuch abdecken
und etwa 20 Minuten gehen lassen Die Oberfläche mit Wasser einstreichen und die
Kastenform mit Alufolie fest verschließen. In den auf 120 Grad vorgeheizten
Ofen schieben und das Brot 10 bis 12 Stunden auf der unteren Schiene backen.
Nach 10 mit einem Holzstäbchen probieren, ob es trocken bleibt., Bleibt es
trocken, die Folie abnehmen und das Brot im ausgestellten Ofen noch 1 Stunde
ruhen lassen. Ich bereite den Teig nachmittags und backe ihn dann über Nacht.
Brotrezept von Manfred Hucke, Oberstr. 1, 56290
Sabershausen
Zutaten: 900 g Roggenmehl T 1370, 500 g Fünfkorn
Vollkornflockenmix (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen- u. Reisflocken)k 600 g
Trocken Vollsauer, 0,5 l Malzbier, 0,5 l Pils, 0,6 l Wasser (30 bis 35 Grad),
60 g Salz, 2 El. Honig, etwa 100 bis 120 g Hefe, 1 bis 2 El. Brotgewürz oder
Fenchelsamen, Roggenmehl zum Aufbereiten, Margarine zum Form fetten 3
Kastenformen (23x10x10). Zutaten ergeben etwa 3,9 Kilo Teig. Alle Zutaten für dieses
Brot sind in jedem guten Lebensmittelgeschäft erhältlich.
Zubereitung: Große Teigschüssel oder 10 l Plastikeimer mit
Deckel, Vollkornflocken mit Malz- u. Pilsbier, Honig über Nacht einweichen.
Hefe zerbröselt mit Roggenmehl, Vollsauer, Salz, Wasser, Brotgewürz oder
Fenchelsamen zu einem schönen weichen Teig kneten. Man kann noch etwas
Roggenmehl zugeben. Der Teig soll weich bleiben. Den Teig zugedeckt 30 Minuten
ruhen lassen. Teig abwiegen, 3 Brote á 1300 g rund und lang formen. Mit einem
Geschirrtuch zudecken darüber Plastikfolie legen. 70 bis 80 Minuten ruhen
lassen (20 Grad Raumtemperatur, ist es wärmer, Ruhezeiten verkürzen. Backofen
auf 250 Grad vorheizen, Kästen auf Gitterrost stellen (untere Schiene) und 10
Minuten backen. Dann Ofen auf 220 Grad stellen und nochmals 50 Minuten backen.
Brot aus dem Kasten nehmen und zurück in den Ofen legen. Den Ofen ausstellen
und weitere 20 Minuten backen.
Dinkelbrot Astrid Ebel, Habsburgerstr. 6, 88239 Wangen
Zutaten: 500 g Dinkelvollkornmehl, 1100 g Dinkelmehl Typ
630, 2 Päckchen Trockenhefe (oder 1 Würfel Frischhefe), 50 g Salz, 50 g Zucker,
50 g Haferkleie (kann auch weggelassen werden, dann etwas weniger Wasser
verwenden).
Zubereitung: Wer öfter sein Brot selbst gebacken hat, wird
sehen, dass er sich nicht sklavisch an die Mengenangaben von Mehl und Wasser
halten muss. Wenn Sie ein Päckchen Trockenhefe für 700 g Mehl verwenden statt
für 500 g, wie auf der Packung angegeben, ist das kein Beinbruch. Ihr Teig geht
trotzdem auf. Das Wasser geben Sie nach und nach hinzu. Dabei immer mit dem
Teiglöffel durchmengen. Soviel Wasser hinzugeben, dass der Teig nicht strohig
ist, aber wiederum so wenig, dass der Teig beim Kneten nicht an den Händen und
an der Tischplatte klebt. Nachdem Sie die Zutaten in der Schüssel zu einem Kloß
verknetet haben, kneten Sie den Teig auf der Arbeitsplatte kräftig durch.
Solange, bis er glatt und elastisch ist. Geben Sie ihn in die Schüssel zurück
und decken Sie die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder einer Platte ab,
sodass die Teigoberfläche nicht antrocknet. Lassen Sie dem Teig Zeit zum Gehen.
Warten Sie, bis sich sein Volumen verdoppelt hat und kneten Sie ihn dann
nochmals kräftig durch. Teilen Sie den Teig in vier Teile, formen Sie Laibe und
wenden Sie diese in Mehl. Wenn Sie die Teigstücke sternförmig auf dem Blech
anordnen, haben alle vier Brote auf einem Backblech Platz. Auf dem Blech müssen
die Brote nochmals aufgehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Bevor Sie
sie in den vorgeheizten Backofen schieben, können Sie die Brote mit einem
scharfen Messer oder einer Rasierklinge einschneiden. Backen Sie die Brote 20
Minuten bei etwa 230 Grad (Ober- u. Unterhitze). Danach noch etwa 30 Minuten
bei 200 Grad. Lassen Sie die Brote auf einem Gitter gut auskühlen. Vor dem
Backen noch einige Tipps: - stellen Sie ein Schälchen mit kaltem Wasser in den
Backofen. - um für noch mehr Wasserdampf zu sorgen, gieße ich ein kleines
Gläschen kaltes Wasser in den Backofen, sobald ich das Brot einschiebe.
Backofentür schnell wieder schließen. Die Kalkränder im Backofen lassen sich
leicht mit Essigessenz entfernen. - den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Durch
Öffnen der Backofentür geht Hitze verloren und die Temperatur sinkt von selbst
auf die erwünschte Backtemperatur von 230 Grad. Aus dem gleichen Teig können
Sie auch Brötchen formen. Teilen Sie den Teig in Stücke zu je etwa 80 g. Formen
Sie Brötchen und wenden Sie sie in Mehl (oder Haferflocken, Leinsamen,
Sonnenblumenkernen etc.). Lassen Sie die Teigstücke wieder aufgehen bis sie
sich vergrößert haben und backen Sie sie im vorgeheizten Backofen ca. 25
Minuten bei 225 Grad. Sie können den Teig auch am Abend vorbereiten und über
Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen kneten Sie den Teig
einfach noch mal durch, formen Brötchen daraus und backen Sie wie vorher
beschrieben.
Backferment-Vollkornbrot von Sabine Borrmann,
Dingeichenstr. 22, 41844 Wegberg
Zunächst wird ein Grundansatz hergestellt, der später
immer wieder verwendet und vermehrt wird. Für den Grundansatz benötigt man:
Zutaten: Grundansatz: 10 g Sekowa-Spezial-Backferment, 110
ml lauwarmes Wasser, 100 g mittelgrob gemahlenen Weizen. Vorteig: 400 g Roggen
und 300 g Weizen jeweils zur Hälfte geschrotet und gemahlen, 1 1/2 El. Salz,
1/4 Tl. gem. Kümmel (je nach Geschmack auch mehr). 1 El. Zuckerrübenkraut, 1
Handvoll Sesam und Sonnenblumenkerne (ohne Fett geröstet), 1 El. Kürbiskernöl,
etwa 500 ml lauwarmes Wasser.
Zubereitung: Alle Zutaten in einem hohen Gefäß verrühren,
mit einem feuchten Küchentuch bedecken und 24 Sunden an einem warmen Ort stehen
lassen. Die beste Temperatur erreicht man im Elektrobackofen, wenn man nur die
Beleuchtung einschaltet (ca. 28 bis 30 Grad). Danach gibt man 100 g fein
gemahlenen Weizen und 50 ml lauwarmes Wasser hinzu, rührt es gut unter und
lässt das Ganze wieder 24 bis 48 Stunden stehen. Jetzt muss der Teig
aufgegangen sein und angenehm säuerlich riechen. Man kann den Grundansatz jetzt
verwenden, aber das fertige Brot schmeckt besser, wenn man ihn vor dem ersten
Backen noch etwa 10 mal vermehrt (veredelt). Dazu nimmt man 1 Tl. Grundansatz,
verrührt ihn mit 4 Tl. gröber gemahlenem Weizen (oder halb Roggen, halb Weizen)
und etwas lauwarmem Wasser zu einem mittelfesten Teig. Nach 8 bis 12 Stunden
nimmt man wieder 1 Tl. von diesem Teig ab und vermehrt ihn wie zuvor. Das
wiederholt man etwa 10 mal. Jetzt bereitet man den Vorteig zu. Dazu nimmt man
den veredelten Grundansatz, bzw. einen gut gehäuften Esslöffel davon, gibt ¼
Tl. Backferment dazu sowie 325 ml lauwarmes Wasser, 250 g Roggenschrot und 50 g
Weizenschrot. Alles gut vermischen und mit feuchtem Tuch abgedeckt bei etwa 30
Grad 8 bis 12 Stunden stehen lassen. Von diesem Vorteig nimmt man nun 1
gehäuften Esslöffel ab und bewahrt diesen in einem Schraubglas im Kühlschrank für
das nächste Brot auf. Zum Vorteig Zutaten (siehe oben) hinzu. Alles zu einem
Teig verarbeiten, am besten mit einer Küchenmaschine. In eine gefettete
Brotbackform geben, glatt streichen, die Oberfläche mit einem scharfen Messer
längs einschneiden und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. In
den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen geben, daneben eine feuerfeste Schüssel mit
kochendem Wasser und zunächst 30 Minuten backen, dann Temperatur reduzieren,
bei ca. 160 Grad 45 Minuten weiterbacken, Danach Brot aus der Form nehmen und
nochmal etwa 10 bis 15 Minuten bei etwa 200 Grad ohne Form zu Ende backen.
Vollkornbrot a la Frauke von Frauke Walther, Mühlenstr.
53, 59071 Hamm
Zutaten für eine 35 cm Brotbackform: 500 g grob gemahlenes
Roggenschrot, 500 g grob gemahlenes Dinkelschrot, 500 g Dinkelvollkornmehl, 2
Becher Buttermilch a 500 ml, 2 Würfel Frischhefe, 1/2 Becher Rübenkraut (450 g
Inhalt), 2 Tl. Salz. Vorbereitung: Backofen auf 160 Grad vorheizen. Brotform
mit Backpapier so auskleiden, dass das Backpapier so eingeschlagen werden kann,
dass der Brotteig vollständig, auch oben vom Papier bedeckt werden kann. Ich
falte das Backpapier als würde ich eine Mehltüte verschließen um sicher zu
gehen, dass das Brot beim Backen gut verpackt ist. Es muss allerdings darauf
geachtet werden, dass man dem Teig in seiner Verpackung noch Spielraum zum
Gehen lässt.
Zubereitung: Buttermilch (Zimmertemperatur), Rübenkraut,
Hefe und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Roggenschrot, Dinkelschrot
und Dinkelmehl zufügen und alles gut miteinander vermengen (der Teig ist
ziemlich weich) und in die vorbereitete Backform füllen. Teig glatt streichen
und wie oben beschrieben verschließen. Im vorgeheizten Backofen 3 Stunden bei
160 Grad abbacken und dann 1/2 Stunde im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
Danach das Brot in ein feuchtes Tuch wickeln und etwa 3 Stunden auskühlen
lassen. Bevor das Brot geschnitten wird muss es 12 Stunden ruhen.
Rustikales Sauerteigbrot von Angelika Möller, Kirchenstr.
14, 21256 Handeloh
Sauerteig kann man im Handel kaufen oder selber machen: 1.
Stufe: 100 g Roggenmehl mit 100 ml lauwarmem Wasser verrühren und 24 Stunden
abgedeckt stehen lassen. 2. Stufe: 100 g Roggenmehl mit 100 g lauwarmem Wasser
verrühren und 24 Stunden abgedeckt stehen lassen. Anschließend zum ersten
Ansatz geben, verrühren und 24 Stunden stehen lassen. 3. Stufe: 1200 g
Roggenmehl und 200 g,lauwarmes Wasser zum Ansatz geben, verrühren und nochmals
24 Stunden stehen lassen. Nun kann der Sauerteig verbacken werden. Von den 800
g Sauerteig gibt man 100 g in ein Schraubglas. Man kann erneut Sauerteig nach
Stufe 1-3 ansetzen oder ihn 8-14 Tage auf bewahren. Jetzt geht’s ans
Brotbacken. Zutaten: 1/2 Hefeblock (20 g), 300 g Weizenmehl, 300 g Roggenmehl,
700 g Sauerteig, 300 g Wasser lauwarm, 1 EI. Salz, 1Tl. Koriander. Zubereitung:
Die Hefe mit ½ Teelöffel Zucker glatt rühren und etwas gehen lassen. Aus allen
Zutaten einen Teig bereiten (bleibt etwas klebrig) und 40 bis 60 Minuten gehen
lassen, so dass er etwa auf die doppelte Menge anwächst. Dann den Teig nochmal
kneten. Man kann den Teig in einem Brottopf (vorher wässern) oder in der
Bratenfolie backen. Den klebrigen Teig in die Folie zu bekommen ist etwas
schwierig: Eine Bratfolie einfetten, den Teig möglichst „sauber“ einfüllen,
sodass der obere Teil den Teig nicht unbedingt berührt. An beiden Enden
genügend Platz lassen (Ausdehnung beim Backen). Bei 180 bis 220 Grad 60 Minuten
backen.
Schwarzbrot von Annettte Schütte, Dorotheenstr. 9, 48480
Spelle
Zutaten: 500 g Roggenschrot, 500 g Weizenschrot, 500 g
Weizenmehl Typ 405, 1 Tl. Salz, 1 l Buttermilch, 1 Becher Rübensirup, 2 Würfel
Hefe, etwa 150 ml lauwarmes Wasser.
Zubereitung: In der Küchenmaschine Roggen-, Weizenschrot
und Weizenmehl mit Salz mischen. Hefe in etwas lauwarmem Wasser und einem
Teelöffel Zucker etwa 10 Minuten gehen lassen. Buttermilch, aufgegangene Hefe
und den Sirup zusammen in die Mehlmischung geben. Alles gut verrühren. Eine
große Brotform ganz mit Backpapier auslegen und den fertigen Brotteig in die
Form gießen. Die Brotform mit durchstochener Alufolie (mit einer Gabel
gleichmäßig Löcher einstechen) gut abdecken. Ecken gut verschließen. Die
Brotform in den Backofen stellen und 3 Stunden bei etwa 90 bis 110 Grad backen
lassen. Dann den Ofen ausstellen und das Brot für 12 Stunden im Ofen ruhen
lassen.