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Guten Appetit!

148 Brotrezepte für jeden Geschmack

 

Hier lesen Sie die Rezepte, die für den Brotback-Wettbewerb eingeschickt wurden. Sieben nicht entzifferbare Rezepte ohne vollständige Adressangabe mussten aussortiert werden. Alle Mengenangaben, Zutaten und Backzeiten stammen von den Verfassern der Mischungen, daher ohne Gewähr. Die Redaktion dankt nochmals allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die drei Gewinner wurden im Dezemberheft 2008 veröffentlicht.

 

 

Dinkelbrot von Andrea Hamer, Geissberg 18, 64846 Gross-Zimmern

Zutaten: 2 kg Dinkelmehl Type 1050, 1 kg Dinkelmehl Type 630, ½ Tasse Mehl zum Bestäuben, ½ Tasse Dinkelgrieß, 1/3 Würfel frische Backhefe, 1,8-1,9 l lauwarmes Wasser, 1 El. Salz, 2 El. Rohrzucker, je ½ Tl. Bertram, Galant, Schabziger Klee, Quendel, ¼ Tl. Zimt, Wasserglasur: 200 ml lauwarmes Wasser, 1 Tl. Salz, 1 Tl. Rohrzucker.

Zubereitung: Das Mehl wird entweder in eine sehr weite Schüssel oder direkt auf die Arbeitsfläche gegeben. In einem engen Krug füllen Sie das lauwarme Wasser. In das Mehl drücken Sie eine Mulde und gießen ca. 200 ml Wasser hinein. Die Hefe in das Wasser bröseln und auflösen. Durch ständiges Umrühren mit einem Holzlöffel vorsichtig mit so viel Mehl mischen, dass eine gleichmäßige Teigkugel entsteht, das so genannte „Teiglein“. Das „Teiglein“ wird in den Krug gelegt und bleibt da, bis es genug „gegangen“ ist und an der Oberfläche schwimmt. Währenddessen mischen Sie die Gewürze, Kräuter, Salz und Zucker und geben Sie sie in die Mehlmulde. Nun lassen Sie das „Teiglein“ in die Mulde gleiten und rühren unter mehrmaligem Zugeben des restlichen Wassers einen geschmeidigen, fast flüssigen Teig. Dabei bleibt ein hoher Mehlrand stehen. Jetzt wird das restliche Mehl nach und nach eingearbeitet. Nun erfolgt das, was im allgemeinen durch das „Kneten“ des Brotes passiert, es handelt sich hier jedoch um ein stetiges Schieben und Ausstreichen des Teiges. Dabei wird der Teig über die gesamte Arbeitsfläche gestrichen und immer wieder zusammengeschoben, bis der Teig gut bindet und sich von der Arbeitsfläche und von den Händen löst (ca. 10 Minuten). So verbindet sich das Mehl viel besser mit der Flüssigkeit und es entsteht ein sehr saftiger, feuchter, aber dennoch fester Teig. Jetzt wird der Teig mit der Mehl/Dinkelgrießmischung bestäubt, in die Schüssel gesetzt und mit einem Küchentuch abgedeckt, bis er etwa die „doppelte“ Größe gegangen ist. Danach mit einer Teigkarte aus der Schüssel lösen, aufheben (nicht kneten), wieder mit Mehl/Dinkelgrießmischung bestäuben, in die Schüssel setzen, abdecken und weitere 25 Minuten gehen lassen. Dieses Vorgehen wiederholen Sie insgesamt drei mal. Der fertige Teig wird zuletzt „geschleift“, d. h. er wird in den hohlen Händen auf der Arbeitsfläche so lange gedreht, bis er sich kompakt anfühlt. Nun den Teig in 3-4 gleich große Stücke teilen und durch „schleifen“ Brotlaibe formen. Auf das Backblech setzen und mit der Wasserglasur bestreichen. Zum Schluss mit der Mehl/Dinkelgrießmischung bestäuben. Backtemperatur/Heißluftherd: 220 Grad, nach ca. 10 Minuten auf 200 Grad absenken, Backzeit: 40-50 Minuten.

 

 

Roggenbrot von Helga Roth, Steingrund 5, 64743 Beerfelden

Zutaten: 600 g Roggenmehl 1370, 200 g dunkles Dinkelmehl, 200 g Roggenvollkornmehl, ca. 100 g Natursauerteig, 1 Würfel Hefe (40 g), 3 Teelöffel. Salz, 1 Teelöffel Honig, ca. 600 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: Die Hefe in ca. 100 ml lauwarmem Wasser auflösen und mit dem Teelöffel Honig mischen, ein paar Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Mehle abwiegen und mischen, Salz hinzugeben, gut verrühren. Jetzt die Hefe-Wassermischung zum Mehl geben, den Natursauerteig (ziehe ich immer selbst nach) hinzugeben. Danach mit dem restlichen Wasser auffüllen. Das Ganze sollte ca. 10 Minuten geknetet werden. Der Teig muss nun ca. 30 Minuten zugedeckt "gehen". Nicht vergessen vorher ca. 100 g für den nächsten Sauerteig abnehmen, in einer verschließbaren Schüssel in den Kühlschrank stellen (hält bis zu einer Woche. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals kurz durchkneten und in eine bemehlte Brotform geben. Diese stelle ich in den geöffneten Backofen bei ca. 35 Grad, etwa 35 Minuten lang. Dann herausnehmen, den Backofen auf 250 Grad erhitzen. Den Teig umstülpen auf ein bemehltes Backblech und in den Ofen geben (zweite Schiene von unten). Nach ca. 15 Minuten. die Temperatur auf 190 Grad zurückdrehen und weitere 55 Minuten backen. Fertig ist ein leckeres, duftendes, knuspriges Brot, das oft schon den ersten Tag nicht überlebt.

 

 

Schwarzbrot von Vera Bader, Sonnenstr. 28, 26123 Oldenburg

Zutaten: 500 g Roggenschrot grob, 250 g Weizenschrot grob, 500 g Weizenmehl 1050, 250 g Sonnenblumenkerne (oder andere nach Geschmack), 1l Buttermilch, 1 El. Salz, ½ Becher Zuckerrübensirup (weniger schmeckt besser), 2 Würfel Hefe.

Zubereitung: Hefe in wenig warmen Wasser auflösen. Alle Zutaten mit der Hefe miteinander vermischen. Sofort in eine große Kastenform geben. Die Form mit Alufolie abdecken. Form mit der Folie in den Backofen stellen. Eine Tasse Wasser mit in den Ofen stellen. 1 Stunde bei 170 Grad, dann 2 Stunden bei 140 Grad backen. Im Ofen 12 Stunden oder länger ruhen lassen.

 

 

Vollkornbrot von I. Kleinfengels, In den Elsen 23, 46569 Hünxe

Zutaten: 280 g Vollkornschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g Leinsamen, 140 g Sesam (ungeschält), 500 g Weizenmehl Typ 1050, 1 El. Salz, 100 g Sonnenblumenkerne, 100 g Haselnusskerne.

Zubereitung: Zutaten in eine Schüssel geben und trocken miteinander vermischen. 1l Buttermilch auf ca. 40 Grad erhitzen, 3 Würfel frische Hefe und 200 g Rübenkraut darin auflösen. Das Milchgemisch am besten mit einem Pfannenwender unter das Mehlgemisch rühren. Eine ausgefettete 36er Kastenform mit kernigen Haferflocken ausstreuen und den Teig einfüllen. Mit einer Gabel Querrillen ziehen - auf keinen Fall den Teig glattstreichen! Das Brot bei 150 Grad Umluft bis zur Kerntemperatur 90 Grad ca. 2,5-3,0 Stunden backen. Nach dem backen auf einen Rost stürzen und gut auskühlen lassen. Das Brot hält sich ca. 1Woche ohne Kühlung, es lässt sich gut einfrieren sowohl als ganzes Brot so wie auch in Scheiben geschnitten.

 

 

Dinkelzopfbrot von Doris Heinzle, Goststraße 51, A-6844 Altach, Österreich

Zutaten: 100 g Butter, 0,3 l Milchwasser (halb Wasser, halb Milch), 4 EL Rohrzucker, 1 Würfel Frischhefe (42 g), 2 Dotter, 1 kg Dinkelmehl weiß, 1 Tl Salz, ca. 150 g Sauerrahm, 1 Eigelb und etwas Milch zum Bestreichen.

Zubereitung: Butter in einem Topf schmelzen lassen, Milchwasser und Zucker dazugeben, und wenn das ganze lauwarm ist, vom Herd nehmen. Eidotter und zerbröckelte Hefe mit Schneebesen unterrühren. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben, das Milchgemenge und den Sauerrahm dazugeben und den Teig ca. 5-10 Minuten kneten lassen. (Wenn der Teig zu trocken ist, noch etwas Sauerrahm oder lauwarmes Wasser dazugeben. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen. Zwei Zöpfe formen und auf einem Backblech nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Danach mit Milch-Ei-Gemisch bestreichen und im vorgeheizten Backrohr (Heißluft 160 Grad) ca. 25 Minuten backen.

 

 

Nussbrot mit frischem Parmesankäse von Dagmar Held, Am Boberg 54, 49124 Georgsmarienhütte

Zutaten für ca. 25 Scheiben: 1 Würfel frische Hefe, 500 g Mehl, 2 Tl Zucker, 1 Tl Salz, 250 ml lauwarme Milch, 1 Ei (getrennt), 80 g Butter, 80 g Walnüsse, 100 g geriebener frischer Grana Padano, 80 g gehackte Pistazien.

Zubereitung: Hefe, 2 Essl. Mehl, Zucker, Salz und lauwarme Milch glattrühren. Ca. 15 Minuten gehen lassen. Mit restlichem Mehl, Eigelb, Butter, Walnüssen und geriebenen Käse zu einer glatten Teigkugel verkneten. Mit Öl bestreichen und 30-40 Minuten gehen lassen. Durchkneten. Dann in eine gefettete Kastenform geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Teigoberfläche längs einschneiden. Im Ofen 30 Minuten backen. Mit Eiweiß bestreichen und mit den gehackten Pistazien bestreuen, weitere 5 Minuten backen. Das Brot schmeckt frisch am Besten. Man kann auch ohne weiteres die Walnüsse durch Röstzwiebeln ersetzen.

 

 

Brotrezept von Gudrun Lillge, An der Feldmark 5, 32760 Detmold

Zutaten: 250 g frischgemahlenes Dinkelmehl, 250 g Weizenvollkornmehlmehl, 500 g Weizenmehl Typ 1050, 1/2 Päckchen Backpulver, 3/4 l Wasser, 1 Päckchen Trockenhefe + 1 Teelöffel Honig, 1 El Salz, Sonnenblumenkerne soviel wie man möchte.

Zubereitung: Die Hefe mit dem Honig und etwas lauwarmem Wasser ansetzten und aufgehen lassen. Dann alle Zutaten (bis auf die Sonnenblumenkerne)in der Küchenmaschine gut durchrühren und 2-3 Stunden an einem warmen Ort -zugedeckt- gehen lassen. Am Schluss die Sonnenblumenkerne untermengen. Ich nehme eine gut ausgefettete große Kastenbrotform zum Backen. Backzeit in meinem Umluftofen ca. 1 Stunde bei 180 Grad.

 

 

Brotrezept von Flora Rundhammer

Zutaten: 2 kg gutes Roggenmehl R 960, 20 dag Weizenmehl universal, 2 El Kümmel ganz, 1 El Koriander gerieben, 1 El Fenchel gerieben, 1 EL Brotklee gerieben.

Zubereitung: Alle Zutaten miteinander vermischen, 42 g Germ mit 1 Kaffeelöffel Zucker, 1-2 El Mehlgemisch, 2-3 El Wasser verrühren und aufgehen lassen. Ca. 2 El Sauerteig mit 1/8 l Wasser verrühren und in die Mitte des Mehles geben. Dieses am Rand des Gefäßes rundherum mit etwa 2 El Meersalz würzen. Wenn die Germ gut aufgegangen ist, diese auch zum Sauerteig geben, mit Mehl etwas vermischen. Dann 1 1/4 l handwarmes Wasser hinzugeben und vermengen. Den Teig auf der Arbeitsfläche gut durchkneten. Er sollte sehr weich sein und elastisch und glatt. 2-3 Stunden (oder auch länger) im warmen Raum gehen lassen, nochmals kurz durchkneten, 2 Wecken formen, diese auf ein bemehltes Blech nebeneinander legen, vorher noch etwas Teig zur Seite geben (ich behalte ca. 2 El vom Brotteig für das nächste Mal auf. Nochmals kurz gehen lassen. Ins vorgeheizte Backrohr geben und bei 220 Grad ohne Heißluft (nur Ober- und Unterhitze) 1 Stunde und 10-15 Minuten backen. ½ Stunde vor Backende schalte ich die Temperatur auf 180 Grad und Unterhitze zurück.

 

 

Früchtebrot für Kastenform 30 cm von Renate Südhölter, Otto-Hahn-Str. 7, 32361 Preußisch Oldendorf-OT Bad Holzhausen

Zutaten: 126 g getrocknete Feigen, 100 g getrocknete Datteln in feine Streifen schneiden, 125 g Haselnusskerne, 100 g Walnusskerne grob hacken, 125 g Sultaninen, 100 g Orangeat, 100 g Zitronat dazugeben und vermengen, 3 Eier 125 g Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Früchte und Nüsse einrühren, 125 g Mehl, 1 Tl Zimt, 1 Tl Backpulver mischen, und über die Früchtemasse gut miteinander verkneten.

Zubereitung: Die Kastenform mit Butter einfetten, mit Semmelbröseln ausstreuen und mit dem Teig füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Ober-/Unterhitze auf der 2. Stufe von unten 60-90 Minuten abbacken. Nach 1 Stunde Backzeit evtl. Mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Nach dem Backen das Brot noch 15 Minuten in der Form lassen. In Folie gewickelt hält hervorragend mit Pikantje von Gouda belegt.

 

 

Kürbisbrot von Ingrid Triebwasser, Dosenredder 44, 23701 Eutin

Zutaten: 1 kg Mehl, 2 x Trockenhefe, 1 Teelöffel Salz, 2 Vanillezucker, 100 g Zucker, 1 Ei, 100 g Butter, 750 g gekochte Kürbismasse (warm).

Zubereitung: Kürbisfleisch weich kochen (lässt sich gut einfrieren und für weitere Rezepte verwenden). Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Nochmals durchkneten, evtl. etwas Mehl unterkneten. Den Teig in zwei Kastenformen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) etwa 25-30 Minuten backen. (Das fertige Brot lässt sich auch gut einfrieren und mit etwas Zugabe von Mehl können Brötchen gebacken werden).

 

 

Brotrezept von Ute Kröber

Zutaten: 1000 ml Buttermilch wärmen mit 3-4 Knoblauchzehen, 1 und 1/4 Würfel Hefe in eine kleine Tupperschüssel geben, 1 Tl. Salz, Deckel drauf, Luft raus, schütteln bis 1 Tl Zucker sich nichts mehr bewegt, warm stellen, bis alles flüssig.

Zubereitung: In einer großen Tupperschüssel abwiegen und gut durchmischen: 500 g Mehl Type 505, 500 g Vollkornmehl, 1 1/2 El Salz, ordentlich Pfeffer, Paprika, Muskatnuss und gekörnte Brühe, eine Hand voll frischer Schnittlauch und Petersilie kleingeschnitten dazu. 250 g ganze Haselnüsse, 250 g ganze Walnüsse, die warme Buttermilch zur Mehlmischung geben (bitte nicht zu heiß machen, sonst gelingt das Brot nicht), die flüssige Hefe dazu, Deckel drauf, Luft raus, Schüssel auf die Seite kippen und auf dem Schoß 7 Minuten drehen. den fertigen Teig aus der Schüssel nehmen, ordentlich mit Mehl bestäuben und durchkneten, dann in eine mit Backpapier ausgelegte Brotbackform geben. Erst 10 Minuten bei 100 Grad, dann 60 Minuten bei 175 Grad backen. Dazu gehört Tomatenbutter und gerupfter. Wenn meine Gäste das riechen, stehen sie mit dem Messer an der Backofentür parat und können es nicht erwarten, das Brot anzuschneiden.

 

 

Weihnachtliche Brotvariante Früchtebrot von Christa Oude Lansink

Zutaten und Zubereitung: je 125 g getr. Feigen, Sultaninen, Haselnüsse, je 100 g getr. Datteln, Pflaumen, Aprikosen, 7 große Walnüsse (klein hacken), Trockenfrüchte klein schneiden u. mit etwas Rum begießen, über Nacht darin einweichen). 3 Eier, 125 g Zucker miteinander verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist, 125 g Mehl mit je 1 Teel. gem. Zimt u Backpulver mischen. Die Zucker-/Eimasse mit den kleingeschnittenen Früchten u. Nüssen mischen. Mehl-/Zimt-, Backpulvergemisch unterheben. Alles in eine gebutterte und mit gem. Nüssen ausgestreute Form (28er) füllen und bei 150 Grad im Backofen ca. 60-90 Minuten backen. Nach dem Backen 15 Minuten in der Form auskühlen lassen. Erkaltet in Alufolie wickeln und ein paar Tage ruhen lassen. Tipp: Ich backe immer 2 Brote auf ein Mal, da dann alle Tüten mit Früchten und Nüssen restlos aufgebraucht sind. Außerdem hält sich das Brot, in Alufolie o. Dose verpackt über die ganze Adventzeit und ist auch ein prima Mitbringsel bei Einladungen während der Weihnachtszeit.

 

 

Brotrezept von Christa Oude Lansink

Zutaten und Zubereitung: 2 gr. Tassen Mehl, 1 gr. Tasse Milch, 1 P. Backpulver, 1 P. Röstzwiebeln o. Käseraspeln etc., alles mit dem Knethaken verrühren und in eine 28er Brotform (vorher gut einfetten) geben. 190 Grad - 20 Minuten backen

schmeckt warm am besten mit einem Glas Wein.

Zubereitung: Christa's schnelles Körnerbrot, 1 Würfel Hefe, 450 ml lauwarmes Wasser

miteinander verrühren, bis die Hefe aufgelöst ist 500 g Dinkel- oder Vollkornmehl je 50 g Sonnenblumenkerne, Sesam u. Leinsamen (können auch durch Nüsse, Rosinen u. Mandeln ersetzt werden, dann aber bitte auch statt Salz, Zucker zugeben), 2 TL Salz, 2 El Obstessig. Mit dem Knethaken verrühren, nicht gehen lassen, Brotform (28er) mit Butter ausstreichen und mit Körnern ausstreuen, sofort in den kalten Backofen stellen. Backen: 60 Minuten bei 200 Grad (Heißluft: 170 Grad- 50 Minuten) ,dann aus der Form lösen und evtl. noch 10 Minuten nachbacken.

 

 

Möhrenkruste von Lutz Lange, Söllbrock 43, 23560 Lübeck

Zutaten: 1. Vorteig: 250 g Weizen, 180 ml warmes Wasser, 250 g Grundansatz, 2. Hauptteig: 250 g Weizen, 250 g Roggen, 120 g Gerste, 80 g Leinsaat, 80 g Sonnenblumenkerne, 200 g Möhren, 2 Tl Meersalz, 1 Tl Brotgewürz, 250 ml warmes Wasser, Haferkleie zur Bestreuen

Zubereitung: 1. Vorteig: Den Weizen (250 g) fein mahlen und in eine verschließbare Schüssel geben, die möglichst so groß ist, dass sie auch die gesamten restlichen Zutaten aufnehmen kann. Zu dem in einem Schraubglas aufbewahrtem Grundansatz einen Teil des Wassers geben und die Masse gründlich umrühren bis der Teig klumpenfrei gelöst ist. Den gelösten Grundansatz zum Mehl geben und zusammen mit dem restlichen Wasser zu einem glatten Brei vermengen. Die Temperatur des Wassers sollte ca. 40 Grad betragen (Fingerprobe). Die Schüssel verschließen und bei Zimmertemperatur ca. 12 � 15 Stunden ruhen lassen. Praktischerweise also Ansatz am Abend und Weiterbearbeitung am nächsten Morgen. Der Vorteig sollte jetzt eine luftige Konsistenz und ein feinsäuerliches Aroma haben. Von diesem Vorteig nimmt man für das nächste Backen wiederum ca. 250 g ab (ca. ein halbes Marmeladenglas) und bewahrt diesen verschlossen im Kühlschrank (bis zu 4 Monaten) auf. 2. Hauptteig: Bevor es an die Herstellung des Hautteiges geht sollten die Gerste und die Leinsaat vorquellen. Hierzu füllt man diese jeweils z.B. in Kaffeebecher o.ä. Behälter und übergießt sie mit kochendem Wasser bis sie gut überdeckt sind. Anschließend lässt man eine gute halbe Stunde quellen. In dieser Zeit mahlt man den Weizen und Roggen (je 250 g) fein aus und gibt das Mehl zum Vorteig. Zur guten Vermischung verteilt man das Brotgewürz über das Mehl. Die Möhren putzen und fein (im fertigen Brot fast nicht mehr sichtbar) bzw. grob (sofern sichtbare Möhrenstreifen gewünscht werden) reiben und zu den übrigen Zutaten geben. Das überschüssige Wasser von der gequollenen Gerste abgießen und zur Backmasse geben. Die Leinsaat nimmt das Wasser i.d.R. vollständig auf und erhält eine schleimige Konsistenz, ein Abgießen ist daher meist nicht nötig bzw. möglich. Auch diese Zutat zur übrigen Backmasse geben. Sonnenblumenkerne hinzufügen. Das Salz in einem Teil des Wassers (insgesamt 250 ml) auflösen und zur Teigmasse hinzufügen. Die Zutaten mit einem Handrührgerät gründlich vermengen und das restliche Wasser portionsweise zugeben. Nachdem der Teig gründlich durchgearbeitet ist, füllt man ihn in eine (gefettete bzw. beschichtete bzw. mit Backpapier ausgelegte) Kastenform und glättet die Oberseite z.B. mit einem gut angefeuchteten Kuchenschaber und bestreut die Oberfläche mit Haferkleie.

Nun muss der Teig ca. 30 bis 60 Minuten an einem warmen Ort gehen bis er sich um ca. die Hälfte seines ursprünglichen Volumens vergrößert hat. Der Reifevorgang kann sehr gut auch im Backofen erfolgen, wobei man diesen bei Ober-/Unterhitze auf niedrigste Temperatur (50 Grad) einstellt. Nachdem der Teig gut aufgegangen ist, erhöht man die Temperatur für 20 Minuten auf 230 Grad, reduziert danach auf 200 Grad und backt weitere 40 Minuten. Achtung: Die Backzeiten können je nach Backofen variieren. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Kruste hohl klingt. Anschließend das Brot aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

 

 

Brotrezept von Sebastian Kärn

Zutaten: 400 g Dinkelmehl, 100 g Buchweizenmehl, 0,5 l warmes Wasser, (bzw. 0,4 l Wasser + 0,1 l Wasser für Hefefertigpackung), 1/2 Hefewürfel (oder Hefefertigpackung), 3 gestr. Teelöffel Meersalz, 3 EL Obstessig (Apfelessig), 3/4 Tasse Sonnenblumenkerne, 3/4 Tasse Leinsamen, 3/4 Tasse Sesam, Margarine zum Fetten der Backform.

Zubereitung: Herd auf 225 Grad vorheizen, evtl. Getreide mittelfein mahlen, Hefe im Wasser auflösen (bzw. Hefefertigpackung entsprechend zubereiten), alle Zutaten (außer Sonnenblumenkernen!) in Rührschüssel geben, ca. 5 Minuten mit Knethaken kneten (auf Stufe 1), sollte einen zähflüssigen Teig ergeben, Kastenform mit Margarine einfetten und mit der Hälfte der Sonnenblumenkerne ausstreuen, Teig in kleine Kastenform (25cm L x 10cm B x 8cm H) geben und mit restlichen Sonnenblumenkernen bestreuen, ca. 65 Minuten backen (Brot steht mittig im Backofen; also Gitter auf zweitunterster Schiene bei mir).

 

 

Isländisches Bauernbrot von Sabrina Lehnerer

Zutaten: 600 g Weizenmehl, 400 g anderes Mehl (Vollkorn, Roggen...), Prise Salz, 2 Päckchen Hefe, Sesam oder Leinsamen je nach Geschmack, mind. 1 Liter Wasser, einige Tropfen Öl,

Zubereitung: durchkneten, dann ziehen lassen und dann in eine gefettete Form bei 180 Grad 50 Minuten, auf Umluft backen lassen.

 

 

Zickenschulzens Hefezopf von Gritz Schulz, Heppachweg 8, 74592 Lendsiedel

Zutaten: 1/4 l lauwarme Ziegenmilch, 80 g Butter, 300 g Weizendunst, 200 g Dinkelmehl,

1 Würfel frische Hefe, 80 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei.

Zubereitung: Sie sehen schon, das Geheimnis liegt in der Ziegenmilch und der Mehlzusammensetzung. Alle Zutaten sollten gut zimmerwarm sein, um nach einem ausführlichen Kneten etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort und schön abgedeckt gehen zu können. Auch der Steintopf ( ein geeigneter Ort zum Gehen ) sollte etwas vorgewärmt sein und geschützt an einem zugfreien Ort stehen. Nun hat sich der leckere Teig schon mehr als verdoppelt und muss nochmals, auf einer gut gemehlten Fläche, gut durchgeknetet werden. Danach 3 gleichlange Teigstränge formen und flechten. Nun bekommt der Zopf nochmals die Gelegenheit sich ca. 20 Minuten "gehen zu lassen". Danach den Zopf mit einer Mischung aus etwas Ziegenmilch und verquirltem Eigelb bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Jetzt geht der Zopf für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen (Umluft 180 Grad) und kann danach seinen leckeren Duft im Haus verströmen. (Man muss niemanden zur Kaffeezeit rufen!)

 

 

Schwäbisches Bauernbrot von Maria Dammer, Drei-Lindenhof 1, 41564 Kaarst

Zutaten: 800 g Weizenmehl Type 550, 200 g Roggenmehl Type 1370, 1 Würfel Hefe (42 g),

lauwarmes Wasser, 3 gehäufte Teelöffel Salz nach Belieben, 1 gehäufter Esslöffel Kümmel

oder 1 Teelöffel Honig und Teelöffel Koriander gemahlen.

Zubereitung: Das Mehl wird am Vorabend in eine Schüssel gesiebt und gut gemischt. Davon nimmt man 200 Gramm Mehl ab und verrührt es mit einem knappen Viertelliter warmen Wasser und der zerbröckelten Hefe zu einem glatten Vorteig. Diesen über Nacht im Warmen zugedeckt arbeiten lassen. Am nächsten Morgen löst man das Salz in dem restlichen Wasser auf und gießt dieses mit dem Vorteig zum Mehl, arbeitet alles gleichmäßig durch, (mit dem Küchenmotor ca. 5 Minuten) und lässt den Teig bemehlt und zugedeckt eine halbe Stunde im Warmen stehen. Dann formt man zwei runde Laibe, die man auf das bemehlte Backblech setzt. Noch einmal kurz rasten lassen und eine Stunde bei 200 Grad auf der unteren Schiene abbacken lassen. Den Kümmel bzw. den Honig mit Koriander gibt man morgens mit dem Vorteig zum restlichen Mehl.

 

 

Schwarzbrot von Irene Schultz, Harrierwurp 10, 26919 Brake

Zutaten: 280 g Roggen grob geschrotet, 280 g Weizen grob geschrotet, 140 g Leinsamen,

140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Mehl Type 550, 3 Würfel frische Hefe, 1l lauwarme Buttermilch, ca. 160 g dunklen Sirup, 30 g Salz.

Zubereitung: alle Zutaten gut vermischen und ca. 5 Minuten verrühren. Der Teig ist relativ flüssig. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (Größe 35cm) füllen

Eine Tasse Wasser mit in den Ofen stellen, dann bei 150 Grad 3 Stunden backen.

 

 

Brotrezept von Gabriele Kaffanke, Wiedevenn 20, 52159 Roetgen

Zutaten: 1 l Buttermilch, 3 Päckchen Hefe, 200 g Rübenkraut (Grafschafter),

Diese Zutaten werden erwärmt nur leicht, nicht zu heiß. 1 El Salz 280 g Roggenschrot,

280 g Weizenschrot, 140 g Sesam, 140 g Leinsamen, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Weizenmehl.

Zubereitung: Diese gesamten Zutaten samt der Buttermilch-Hefe-Rübenkrautmischung werden zusammen vermischt. Nehmen Sie eine möglichst große Schüssel, da der Teig stark aufgeht. Die Schüssel stellen Sie bitte eine Stunde an einen warmen Ort. Dort muss er mindestens eine Stunde gehen. Eine Brotform ca. 35 cm einfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Bei 150 Grad und mittlerer Ofenschiene muss das Brot nun 3 Stunden backen. Hierzu passt jegliche Wurst, Schinken und natürlich auch ein Käse.

 

 

Norwegisches Bauernbrot von Kerstin Mutschinski, Rindenmosser Str. 3, 88400 Biberach/Riss

Zutaten: Vorteig: 500 g Roggenkörner, 1 Pck. Sauerteig (15 g), 1/2 l lauwarme Buttermilch. Die Roggenkörner fein mahlen, in eine große Steingutschüssel füllen und in die Mitte eine Mulde drücken. Den Sauerteig mit der Buttermilch verrühren, in die Mulde geben und mit wenig Mehl verrühren. Die Schüssel zugedeckt 24 Stunden an einem warmen Platz stehen lassen. Der Vorteig sollte danach sichtlich gegoren sein und die Oberfläche dunklen Schaum zeigen. Brotteig: 200 g Weizenkörner, 1 Würfel Biohefe (42 g), 100 g Zuckerrübensirup, 2 Tl Meersalz, 1 Tl frisch gemahlener Kardamom.

Zubereitung: Die Weizenkörner fein mahlen. Das Mehl unter den Vorteig rühren. Die Hefe darüber bröckeln, den Zuckerrübensirup darüber träufeln. Ein bis Zwei Minuten warten, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das Salz und den Kardamom hinzufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine ca. 30 cm lange Kastenform mit Butter ausstreichen. Den Brotteig hineinfüllen und glatt streichen. Zugedeckt erneut an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen etwa um ein Drittel vergrößert hat. (ca. 1 Stunde). Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Backzeit beträgt ca. 50 Minuten. Es soll goldbraun sein und mindestens 1mm ringsum den Rand der Form hervorstehen. Sollte es zu schnell bräunen, deckt man es nach 40 Minuten. mit gebuttertem Pergamentpapier ab. Das Brot dann noch 15 Minuten im abgeschalteten Backofen ruhen lassen. Danach aus der Form stürzen und von allen Seiten mit kaltem Wasser besprühen und abkühlen lassen. Das Aroma des Brotes hat sich nach ca. 24 Stunden am besten entfaltet und es lässt sich gut in Scheiben schneiden. Kühl und luftig gelagert, hält es sich 1 Woche frisch. Am besten schmeckt es einfach nur mit frischer Butter bestrichen und ein paar gehackten Gartenkräutern belegt.

 

 

Dinkelmischbrot von Inge Angermeier, Am Anger 9, 86564 Hohenried

Zutaten: 1.000 g Dinkelmehl Type 630, 600 g Dinkelvollkornmehl, 400 g Roggenmehl Type 997 50-100 g Sauerteig, 1 Würfel Hefe, 1,5 l Wasser (oder halb Wasser, halb Buttermilch), 50 g Salz, 1 Tl Brotgewürz. Die Herstellung ist auch ohne Sauerteig möglich!

Zubereitung: Hefe ansetzen - gehen lassen. Alle Zutaten zu einem lockeren, geschmeidigen Teig kneten. 1 Std. zugedeckt - warm ruhen lassen, den Gärprozess unterbrechen (Teig kurz durchkneten). 1/2 Std. ruhen, 2 Brote formen, ca. 15 Minuten ruhen, bei 250 Grad auf die untersten Schiene geben, nach 15 Minuten auf 200 Grad zurückschalten, Gesamtzeit 1 Std. backen. Aus diesem Rezept kann man ein leichtes Sonnenblumen- oder Leinsamenbrot backen, indem man ca. 200 g Sonnenblumenkerne, 200 g Kürbiskerne oder 150 g Leinsamen (gebrochen) zugibt. Auch die Zugabe von gerösteten Zwiebeln ergibt ein schmackhaftes Brot. Gelingt immer!

 

 

Roggenbrot mit Cider von Silvia Deleja-Hotko, Sportplatzstrasse 59, 4470 Enns, Österreich

Die Zugabe von Cider zum Teig hat eine lange Tradition und verleiht dem Brot eine rustikale Note, wobei das Aroma noch kräftiger wird, wenn man etwas vergorenen Roggenteig zusetzt. Dieses Brot schmeckt hervorragend mit rohem Schinken oder etwas gutem Cheddar. Bereiten sie am besten gleich eine größere Teigmenge zu, da der Starter bei mehr Masse besser arbeitet.

Zutaten für vier Laibe: 10 g frische Hefe, 750 g Weizenmehl Type 550, 250 g Roggenmehl Type 1150, 20 g Salz, 450 g trockener Apfelwein, 1. Gehen: 4-6 Stunden für den Starter 150 ml Wasser, 1 ½ für den Teig, Mehl zum Bestauben, 2. Gehen: 1 ½ Stunden, Backzeit 45 Minuten. Für den Starter: 200 g Weizenmehl Type 550, 50 g Roggenmehl Type 1150, 5 g frische Hefe, 5 g Salz, 175 g Wasser, 4-6 Stunden vergoren.

Zubereitung: Den Starter in eine Schüssel legen, die restlichen Zutaten zugeben. Apfelwein und Wasser mischen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. In eine leicht bemehlte Schüssel legen, mit einem Küchenhandtuch bedecken und 45 Minuten gehen lassen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem Ball formen und in der Schüssel weitere 45 Minuten gehen lassen. Den Teig wieder auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche heben und in 4 gleich große Stücke teilen. Zwei Küchenhandtücher mit Mehl bestauben. Die Teigstücke zu Laiben formen und je 2 Laibe auf ein Tuch legen. Das Tuch zwischen den Laiben so aufwerfen dass sie sich beim Gehen nicht berühren. Mit einem Küchenhandtuch bedecken und 1 ½ Stunden gehen lassen, bis sie ihr Volumen fast verdoppelt haben. Die Brotlaibe auf ein Blech legen und mit einer Rasierklinge der Länge nach einmal einschneiden. Die Wände des vorgeheizten Backofens mit Wasser besprühen. Das Blech mit den Laiben in den Ofen schieben und 10 Minuten bei 230 Grad backen. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und die Brote weitere 35 Minuten. Backen, bis sie schön gebräunt sind. Sie sollten hohl klingen, wenn man mit dem Finger auf die Unterseite klopft. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

 

 

Vollkornbrot von Kirsten Spiekermann, Anna-Seghers-Str. 46, 28279 Bremen

Zutaten: 400 g Dinkelschrot, 4 EL guter Essig, 200 g Weizenschrot, 150 g Sonnenblumenkerne, 200 g Roggenschrot oder Sesam, 40 g Hefe, Kürbiskerne, 1 EL Honig 750 ml Wasser oder Zuckerrübensirup lauwarm, 3 Tl Salz.

Zubereitung: Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Getreideschrot in eine Schüssel geben, eine kleine Mulde formen, Hefe hineinbröckeln und mit etwas Wasser anrühren. Die restlichen Zutaten bereitstellen und eine große Kastenform gut einfetten, evtl. den Boden der Form mit Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit den restlichen Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen und in die Form füllen.. Der Teig ist ziemlich flüssig! 5-10 Minuten gehen lassen- nicht länger- und in den vorgeheizten Ofen geben. 30 Minuten bei 220 Grad, 20 Minuten bei 200 Grad backen. Menge: 4 Personen. Sehr saftiges Brot, bleibt lange frisch. Schwierigkeit: Leicht.

 

 

Schwarzbrot von Ingrid Stassen

Zutaten: 1 Liter Buttermilch, 1 Becher Rübensirup, 1 Tl Salz, 500 g Roggenschrot, 250 g Weizenschrot, 500 g Weizenmehl, 250 g Sonnenblumenkerne, 2 Tütchen – Trockenhefe.

Zubereitung: Alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Eine große Kastenbackform doppelt mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und mit Alufolie abdecken. Das Brot bei 175 Grad knapp 3 Stunden backen. Danach den Ofen abstellen und das Brot im Ofen 12 Stunden abkühlen lassen.

 

 

Pumpernickel von Rita Binczyk, Im Gesetz 14, 56332 Löf

Zutaten: 500 g Weizenschrot, 250 g Roggenschrot, 200 g Sonnenblumenkerne, 100 g Sesam oder Leinsamen, 500 g helles Weizenmehl, 1 l Buttermilch, 2 Päckchen Hefe, 1 Becher Rübenkraut, ca. 1 Tl Salz.

Zubereitung: 1. Weizenschrot, Roggenschrot, Sonnenblumenkerne, Sesam und Weizenmehl in einer großen Schüssel mischen. 2. Buttermilch langsam ( und nur lauwarm) erwärmen. Hefe, Rübenkraut und Salz unter ständigem Rühren hinzufügen, 3. Erwärmte Buttermilch über das Körnergemisch geben und beides vormengen. Masse in eine Backform geben 4. 2 3/4 Stunden bis 130 Grad im Heißluftherd backen. Nach dem Backen 2 Stunden zugedeckt in Alufolie stehen lassen.

 

 

Brotrezept von Simonetta Vogl, St. Alban 15, 85413 Hörgertshausen

Zutaten: 3 Kg Weizenmehl Type 1050, 600 g Dinkelmehl Type 630, 400 g Roggenmehl Type 997, ca. 3 L Wasser (evtl. ein Teil Buttermilch), 100 g Salz, ca. 1-2 Esslöffel Brotgewürz

1 Würfel Hefe.

Zubereitung: Manchmal nehme ich auch mehr Dinkelmehl, anstatt Weizenmehl oder auch mal einen Teil Dinkelvollkornmehl. Man kann auch noch Sesam und Sonnenblumenkerne nach Belieben dazumischen. Am Abend vor dem Backen mache ich einen Vorteig mit dem Dinkelmehl, etwas Wasser und der Hefe. Am nächsten Tag gebe ich den Rest der Zutaten dazu und knete das ganze kräftig. Den Teig dann ca. 1 Stunde gehen lassen und dann nochmals kurz durchkneten. Jetzt lasse ich den Teig nochmals ca. 1 Stunde gehen und forme dann das Brot. Das Brot kommt dann für knapp 1 Stunde bei 270-280 Grad in den Holzbackofen.

 

 

Berner Züpfe (Schweiz) von Cristina Botta, Genestrerio/Ticino, Schweiz

Zutaten: 1 kg Mehl, 30 g Hefe (keine Trockenhefe), 2 Tassen Milch (1/2 Liter), 150 g Butter, 2 Eigelb, 1 Kaffeelöffel Zucker, 1 Suppenlöffel Salz, 1 Eigelb zum Bestreichen.

Zubereitung: Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe mit etwas Milch anrühren. Butter in einer Pfanne flüssig werden lassen, Pfanne vom Feuer nehmen und die übrige kalte Milch beigeben. Zucker, Salz und Eigelb dazurühren, die angerührte Hefe beigeben und gut vermischen. Diese Flüssigkeit in das Mehl rühren. Den Teig gut kneten und klopfen, bis er gleichmäßig elastisch ist, in der zugedeckten Schüssel ums Doppelte aufgehen lassen. Zwei gleiche Rollen formen und zu einem Zopf flechten, auf dem gebutterten. Blech nochmals kurz gehen lassen. Mit Eigelb bestreichen und im vorgewärmten Ofen bei mittelstarker Hitze backen. Backzeit: 30-40 Minuten, Temperatur: 200-220 Grad. Ich liebe diese Züpfe, ein frohes und schmackhaftes Erwachen an jedem Sonntagmorgen! Für unsere ganze Familie!!!

 

 

Kartoffelbrot von Sibylle Conte

Zutaten: 680 g große Kartoffeln, 4 TL Salz, 120 ml Kartoffelkochwasser warm, 1 Würfel Hefe, 2 EL Olivenöl, 665 g Weizenmehl 550.

Zubereitung: Kartoffeln gut abschrubben und mit der Schale in Viertel schneiden. In einem Kochtopf mit Wasser bedecken und und die Hälfte (!) vom Salz einstreuen. Kochen, dann die Kartoffeln abgießen und das Kochwasser auffangen. Die Kartoffeln ausdampfen lassen. Die Kartoffeln zerdrücken und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe in 120 ml lauwarmes Kartoffelkochwasser geben und auflösen, dann 5 Minuten stehen lassen. Die Küchenmaschine langsam laufen lassen und die Hefemischung und das Olivenöl zu den Kartoffeln geben. Solange rühren lassen, bis eine homogene Masse entsteht. Dann das Mehl und das restliche Salz zugeben, 2-3 Minuten kneten. Nun auf mittlerer Stufe ca. 10 Minuten kneten lassen. Achtung: Der Teig sieht anfangs merkwürdig aus und man denkt, man hat die Mischung falsch gemacht. Aber nach den 10 Minuten ist ein sehr weicher Teig entstanden. Dann ist er genau richtig. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, wenn möglich noch höher. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche teilen (am besten mit einem Teigstecher). Jede Hälfte zuerst zu einer Kugel, dann zu einer Scheibe plattdrücken. Die Scheibe vom oberen Ende zu sich einrollen, dann das letzte herausschauende Teigstück einmehlen und ebenfalls einrollen. Die Rolle etwas hin- und herrollen, um die Rolle zu festigen. Die Rolle mit dem Saum nach unten auf der immer noch gut bemehlten Arbeitsfläche 30 Minuten ruhen lassen, dabei abdecken. Die Brote nun mit dem Saum nach oben (!) in den Ofen einschießen und die Ofenwände mit Wasser bespritzen. Türe sofort schließen. Ofen auf 190 Grad herunterschalten. 45-50 Minuten backen bis die Kruste schön braun ist und das Brot bei der Klopfprobe hohl klingt. Die Brote auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

 

Siegerländer Kartoffelbrot von Anne Sturm

Zutaten: 1000 g rohe, geschälte, gewaschene Kartoffeln (am besten mehlig kochende Sorte, aber auch vorwiegend festkochend), 1000 g Weizenmehl Typ 405 oder 550, 300 ccm heißes Wasser, 2 3/4 - 3 volle Teelöffel Salz, 1 1/2 - 1 3/4 Tüten Trockenhefe.

Zubereitung: 1) Die Kartoffeln im Mixer zu Brei zerkleinern, besser noch mit der Reibe reiben wie früher - je nach Geschmack, dann erhält man gröbere Stückchen, 2) Salz untermischen, 3) Den Brei mit dem heißen Wasser übergießen, 4) Mehl mit der Hefe gut mischen, die warme Kartoffelmasse unterrühren und kräftig aufschlagen. (Da der Teig sehr zäh und schwer wird und vollen Körpereinsatz verlangt, bietet sich eine große, schwere Keramikschüssel an, damit hat man mehr Halt - und man kann sie auch in den Backofen stellen), 5) Herd ca. 8 Minuten auf 50 Grad stellen, danach abschalten. Den Teig in den Backofen schieben und insgesamt 60 Minuten gehen lassen, 6) Kastenform (große oder 2 kleinere) gut fetten und den Teig einfüllen. In der Form weitere 10 Minuten gehen lassen. (Nicht im Backofen), 7) Backofen währenddessen auf 210 Grad vorheizen (Umluft), 8) Backformen im Backofen bei Umluft ca. 15 Minuten bei 210 Grad, danach bei 180 Grad weitere 50-60 Minuten backen. Beim Backen mit Ober- und Unterhitze die Zeiten ausprobieren. Das Brot ein wenig auskühlen lassen, dann Formen stürzen. Tipp: Das Brot in den letzten Backminuten mit ein wenig Wasser frischen, damit es leicht glänzend wird. In alten dunklen Backformen wird die Kruste besonders knusprig! Verzehr: Am besten knusprig frisch nur mit guter Butter (evtl. gesalzen). Schmeckt auch hervorragend mit allen herzhaften Beilagen, super auch z. B. mit in Butter, Knoblauch und Kräutern geschmorten Pilzen. Extratipp: Die Scheiben in der Pfanne mit wenig Butter rösten. Lecker! Das Brot bleibt im Brotkasten lange frisch, kann aber auch sehr gut eingefroren werden.

 

 

Haferbrot von Heiderose Schmid

Zutaten für 2 Brote mit 750 g Gewicht: 400 g Weizenmehl 1050, 300 g Roggenmehl 1150, 150 g Sauerteig, 175 g Haferflocken, 80 g Leinsamen, für die Leinsamen zum Einweichen 80 g Wasser, 60 g Hefe, 30 g Salz, 23 g Zucker, 600 g Wasser.

Zubereitung: Als erstes muss man bei dem Haferbrot muss man die 80 g Leinsamen 60 Minuten vor dem Benutzen in 80 g lauwarmen Wasser einweichen. Den Rest der Zutaten werden zusammen gewogen und in eine Schüssel gegeben, nach dem zusammen richten der Zutaten werden die Leinsamen dazu gebracht und alle Zutaten werden zusammen geknetet. Nach dem Kneten wird eine Teigruhe beansprucht von ca. 30 Minuten!! Nach der Teigruhe wird der Teig mit ca. 885 g abgewogen. Der Teig wir nach dem abwiegen zusammen geschlagen und rund gemacht, mit Wasser abgestrichen und in Haferflocken gelegt. Dann wir noch mal eine Teigruhe eingelegt mit ca. 20 Minuten und so lange wird der Ofen auf 200 Grad vorgeheizt. Nach der Teigruhe wird das Brot X Föhrmig Eingeschnitten in den Backofen geschoben und ca. 60 Minuten gebacken.

 

 

Italienisches Brot mit Quark von Bettina Granzow

Zutaten: 500 g Mehl, 1 TL Zucker, 1/2 (21 g) Päckchen frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe, ca. 100 ml. Milch, ca. 80 ml. Wasser, 60 g Butter, 1 El Salz, 150 g Quark, 6 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten, 15 entsteinte Oliven, 2 El Pizzagewürz, 3 El Parmesankäse.

Zubereitung: Die Hefe mit 1 TL Zucker und ca. 80 ml. Wasser ca. 15 Minuten in einem kleinen Gefäß auflösen, bis die Hefe leicht quillt. Mehl und weiche Butter mit dem Quark verkneten, das Hefewasser dazugeben sowie ca. 100 ml Milch, das Salz hinzu geben sowie die kleingeschnittenen Tomaten und halbierten Oliven, das Pizzagewürz und den Parmesankäse. Den Teig ca. 10 Minuten mit den Händen kneten oder ein paar Minuten mit einer Küchenmaschine, damit die Zutaten sich gut verbinden. Abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort ruhen (gehen) lassen, damit der Teig sich vergrößert. Nach dem Ruhen den Teig gut durchkneten, entweder in eine Kastenform füllen oder in eine Brotbackform, nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen ca. 170 Grad bei einem Umluftherd oder 190 Grad bei Ober/Unterhitze, ca. 45 Minuten backen. Wer mag kann den Teig nach einer halben Stunde backen noch mit geriebenem Käse bestreuen. dadurch entsteht eine schöne Käsekruste. Guten Appetit

 

 

Chrissis Dinkel-Bauernbrot

Vorbereitungen für das Dinkel-Bauernbrot

Sauerteig am Abend vorher ansetzen: 80 g Anstellgut (Rest vom vorherigen Sauerteig) mit 350 g lauwarmem Wasser und 350 g Dinkelvollkornmehl gründlich verrühren. Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 10-14 Stunden stehen lassen. Brühstück anfertigen:200 g Sonnenblumenkerne und 200 g Dinkelschrot in eine Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 4-6 Stunden quellen lassen. Zutaten für ein Riesenbrot!

Teig: 300 g Dinkelvollkornmehl, 200 g Dinkelmehl Typ 630, 700 g Sauerteig, 300-350 ml lauwarmes Wasser, 20 g grobes Meersalz, 1-2 El Rapsöl, 2 Tl Schabziger Klee. Die Mehlsorten in einer Schüssel vermischen, eine große Mulde hinein drücken und den Sauerteig und das Brühstück dort einfüllen. Mit der Küchenmaschine auf kleinster Stufe etwas durchmischen und dabei nach und nach das Öl und das lauwarme Wasser (ganz oder nur teilweise zugeben – auf Konsistenz achten, darf nicht zu matschig werden!!!) und zuletzt salzen und den Schabziegerklee hinzugeben. Dann auf höherer Stufe ordentlich durchkneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und schön geschmeidig ist. Man kann ihn auch mit der Hand kneten, allerdings sollte man dann immer wieder mal die Hände nass machen, weil er ordentlich klebt. Anschließend den Teig mit wenig Mehl bestäuben und abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Teigballen aus der Schüssel holen, einmal kurz abschlagen (mit der Faust draufhauen!) und mit der Hand noch einmal gründlich durchkneten. Das dauert gut und gerne 5-10 Minuten! Je ordentlicher man knetet, umso besser wird die Krume. Zum Schluss den Teigling zu einem Brot formen und z.B. in eine ovale Schüssel, die man mit einem sauberen Küchentuch ausgelegt und mit etwas Mehl ausgestäubt hat, geben. Dabei darauf achten, dass der Teigschluss unten ist. Abdecken und noch einmal für ca. 120 Minuten gehen lassen. Den Ofen kurz vor Ende der Ruhezeit auf 225 Grad vorheizen. Auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser stellen. Das Brot aus der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen, die Oberfläche mit zwei bis drei kleinen Schnitten versehen und den Laib mit Wasser bepinseln. Jetzt das Backblech für ca. 10-15 Minuten auf die soweit wie möglich unten liegende Schiene schieben und das Brot bei 225 Grad backen. Anschließend die Temperatur auf 180 Grad runterdrehen und in ca. 50-60 Minuten fertig backen. Nach dem Backen etwas 3-4 Stunden ruhen lassen und erst dann anschneiden!

 

 

Einfaches Bauernbrot von Barbara Meier, Oberjochweg 12, 84034 Landshut

Zutaten: 2 Pfund Roggenmehl, 3 Pfund Weizenmehl mischen, halbieren. 1 Würfel Hefe, 1 EL Zucker mit warmen Wasser und halbierter Mehlmenge zu weichem Teig verarbeiten. Über Nacht gehen lassen.

Zubereitung: Restliches Mehl, 1 ½ EL Salz, 2 ½ EL Brotgewürz zum Teig geben, mit warmem Wasser zu festem Teig schlagen. 1 Stunde gehen lassen. Brotlaibe formen, gehen lassen. Mit Wasser bestreichen, bei 180 Grad Umluft backen. 1 ofenfestes Schüsselchen mit Wasser auf den Boden des Backofen stellen.

 

 

Schwarzbrot nach "Papas Rezept " von Monika Reichegger, Waldstraße 18, 2551 Lindabrunn

Zutaten: 3/4 kg Roggenmehl, 20 dag Weizenmehl glatt, 3/4 Esslöffel Salz, 1 Teelöffel Kümmel, 1 Teelöffel Koriander, 1 Pkg Germ oder Trockenhefe, 1/2 l warmes Wasser Zubereitung des Teiges mit einem Mixer, der Teig sollte ziemlich fest sein, Wasser kann bei Bedarf noch zugegeben werden. Den Teig 1 bis 1 1/2 Std.zugedeckt gehen lassen. Im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad eine 3/4 Std. backen (Ober -und Unterhitze), dann Backrohr ausschalten und das Brot noch eine Viertelstunde im Rohr lassen.

 

 

Buttermilchbrot von Monika Reichegger, Waldstraße 18, 2551 Lindabrunn

Zutaten: 60 dag Dinkelmehl, 1 Pkg Hefe oder Trockenhefe, 500 ml lauwarme Buttermilch, 2 Esslöffel Honig, 1 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Koriander, 1 Teelöffel Kümmel.

Zubereitung: Mehl mit Hefe vermischen, die Buttermilch und den Honig dazugeben, Gewürze dazu und mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Eine Brotform ausfetten, Teig reingeben und zugedeckt an einen warmen Ort gehen lassen. Gebacken wird beim vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad 45 - 50 Minuten.

 

 

Roggenbrot aus Sauerteig von Dörte König, Bauernring 44, 04435 Schkeuditz

Rezept für 4 Brote

Herstellung des Sauerteiges: 500 g Roggen, fein gemahlen, lauwarmes Wasser. 1.Tag: 200 g Roggenmehl mit lauwarmem Wasser zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren, mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Platz 24 Stunden säuern lassen. 2. Tag: 100 g Roggenmehl und ¼ l lauwarmes Wasser hinzufügen, glatt rühren, mit Mehl bestäuben und zugedeckt wieder 24 Stundeb säuern lassen. 3.Tag: 100 g Roggenmehl und ⅛ l lauwarmes Wasser wie oben einarbeiten. 4. Tag: wie am 3.Tag Mit jedem Tag sollte der Sauerteig deutlichere Gärungserscheinungen zeigen. Diese sind ein angenehmer säuerlicher Geruch und eine blasige Oberfläche nach der Gehzeit. Das Brotbacken: 3700 g Roggen, 3 El Koriandersamen, 3 El Kümmelsamen, 3 El Salz lauwarmes Wasser. Den Roggen und die Gewürze vermischen und in der Kornmühle fein mahlen. 2 Tage vor dem Backtag: In den hergestellten (oder aufgetauten – siehe unten) Sauerteig werden 350 g Roggenmehl und soviel handwarmes Wasser eingearbeitet, dass ein sehr dickflüssiger Teig entsteht. Den Teig mit Mehl bestäuben und zugedeckt 24 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. 1 Tag vor dem Backen: Nach einem Tag ist der Sauerteig deutlich aufgegangen. Nun wieder 350 g Mehl und soviel handwarmes Wasser einrühren, dass wieder ein dickflüssiger Teig entsteht und diesen zugedeckt bis zum nächsten Tag gehen lassen. Am Backtag morgens: Die Hälfte (=1500 g) des übriggebliebenen Mehls und soviel handwarmes Wasser nach und nach in den Sauerteigansatz einarbeiten, dass er gerade noch von Hand mit einem Schneebesen zu rühren geht. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt für 4 Stunden an einen warmen Ort stellen. Am Backtag mittags: Der Teig sollte nun deutlich an Volumen zugenommen haben. Das restliche Mehl und das Salz mit den Knethaken des Mixers einarbeiten. Bei Bedarf noch lauwarmes Wasser dazugeben. Der Teig hat die richtige Feuchtigkeit, wenn er zäh reißend vom Teigschaber fällt. Roggenteig muss sehr lange geknetet werden, damit er eine homogene Konsistenz erreicht und das Brot später schön locker wird. Vier Brotnester mit Tüchern auslegen. Vom fertigen Teig friere ich ca. 3 Tassen voll als Sauerteigansatz für das nächste Backen ein. Dann spare ich mir die erneute, langwierige Herstellung des Sauerteiges. Den Teig nun in vier Teile teilen. Diese Portionen knete ich von Hand noch mal gut durch und forme je ein Brot daraus. Jedes Brot in ein Brotnest legen und die Zipfel des Tuches darüber decken. Die Brote nun wieder 4 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Am Backtag abends: Die Brote sollten jetzt schön aufgegangen sein. Den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen und dabei ein Blech und den Backrost mit erhitzen. Das erste Brot auf das heiße Backblech stürzen (oder das Backblech umgekehrt auf das Brotnest legen und das Ganze vorsichtig herumdrehen – dann fällt das Brot nicht so sehr zusammen). Das Brot auf die mittlere Schiene des Backofens geben. Etwas Wasser auf den Boden des Backofens sprühen, damit das Brot eine schöne Kruste bekommt. Ich mache dazu 5-6 Sprühstöße mit einer Blumenspritze. Das Brot 15 Minuten backen. Das Blech herausnehmen, den Backrost in die mittlere Schiene schieben und das Brot vorsichtig vom Blech auf den Rost gleiten lassen. Wieder 5-6 Sprühstöße Wasser auf den Backofenboden geben und das Brot auf dem Rost weitere 45 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es schön braun ist und beim Klopfen auf die Unterseite des Brotes ein hohler Ton erklingt. Genauso mit den restlichen drei Broten verfahren.

 

 

Dinkelbrot mit Walnüssen (Rezept für 2 Brote) von Dörte König, Bauernring 44, 04435 Schkeuditz

Zutaten: 1 kg Dinkel, 1 EL Koriandersamen, 650 ml Wasser, 1 Würfel frische Hefe oder 2 Pck. Trockenhefe, 1 Pck. Sauerteigferment, 1 EL Honig, 1 EL Salz, 3-4 handvoll Walnüsse

Gehzeiten: 3 x 1 Stunde, Backzeit: 1 Stunde.

Zubereitung: Den Dinkel und die Koriandersamen in der Kornmühle feinmahlen und in eine Backschüssel geben. (Wahlweise können auch 1 kg Dinkelmehl und 1 TL gemahlener Koriander vermischt werden.) Das Wasser handwarm erwärmen. In das Mehl eine Mulde rühren und das Wasser hineinschütten. Anhefe: Die Hefe in das Wasser bröckeln, das Sauerteigferment, den Honig und das Salz dazugeben. Die Zutaten mit wenig Mehl im Wasser verrühren bis sich alles gelöst hat. Danach noch soviel Mehl einrühren bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Diesen Teig mit einem breiten Löffel solange weiterschlagen (ohne noch wesentlich mehr Mehl einzuarbeiten) bis er Blasen wirft. Der Teig erreicht so die nötige homogene Konsistenz für ein später lockeres Brot. Die Anhefe mit Mehl bestäuben. Ein Tuch über die Backschüssel decken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Teig herstellen: Das restliche Mehl in die Anhefe einarbeiten. Ich nehme dazu den Mixer und die Knethaken. Den Teig noch solange weiterkneten, bis er sich dabei vom Schüsselrand löst. Das dauert ca. 5-10 Minuten. Die Konsistenz des fertigen Teiges sollte sehr weich sein (wie ein Babypopo) – eventuell noch lauwarmes Wasser hinzufügen. Ist der Teig zu fest, entstehen später Kugelbrote. Den Teig mit einem Tuch abdecken und wieder ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich danach deutlich vergrößert haben. Brote formen: Den aufgegangen Teig zusammenschlagen und nochmals gut mit den Knethaken durchkneten. Zum Schluss die Walnüsse einarbeiten. Den Teig in zwei Hälften teilen und zwei Brote formen. Jedes Brot in ein mit einem Tuch ausgeschlagenes Brotnest legen und die Tuchränder locker darüber schlagen. Die fertigen Brote in den Brotnestern 1 Stunde gehen lassen. Backen: Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Dabei ein Blech und den Backrost mit erhitzen. Das Brot vorsichtig auf das heiße Backblech stürzen (ich lege das Blech umgekehrt auf das Brotnest und drehe dann beides zusammen um - so fällt das Brot weniger zusammen). Das Backblech auf die mittlere Schiene des Backofens geben und 5-6 Sprühstöße Wasser aus einer Blumenspritze (oder mit einem dicken Pinsel) auf den Boden des Backofens sprühen. Das ist wichtig für eine schöne Kruste. Das Brot 15 Minuten backen. Danach das Blech aus dem Ofen nehmen, den Backrost auf die mittlere Schiene schieben und das Brot vorsichtig auf den Rost gleiten lassen. Nochmals Wasser in den Backofen sprühen und das Brot anschließend noch ca. 45 Minuten auf dem Backrost weiterbacken, bis es schön braun ist. Das Brot ist durchgebacken, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite des Brotes hohl klingt.

 

 

Ur-Brot von Gertrud Rulle, Neustadt 2, 49626 Berge

Zutaten: 1 Würfel frische Hefe, 450 ml lauwarmes Wasser, 500 g Dinkelvollkornmehl (Ur-Weizen), 75 g Sonnenblumenkerne, 75 g Sesam, 2 Tl Salz, 2 EL Zitronensaft, Fett für die Form, einige Körner zum Bestreuen.

Zubereitung: Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Alle anderen Zutaten dazugeben und alles etwa 2 Minuten miteinander verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen. Mit Körnern bestreuen und in den kalten Backofen stellen. Bei 200 Grad etwa 60 Minuten backen. Anschließend das Brot aus der Form nehmen. In der Restwärme des Backofens noch etwa 10 Minuten nachbacken.

 

 

Land-Brotrezept von Familie Strebel, Schweizerhof 6, 71543 Wüstenrot

Zubereitung: Abends vor dem Backtag in einer großen Schüssel 1 Portion trockenen Sauerteig mit ca. 1 l lauwarmen Wasser ansetzen. Abgedeckt über Nacht stehen lassen. Morgens 1 Löffel Zucker, 4 große Kaffeelöffel Salz, 1 Würfel im Wasser aufgelöste Hefe, ca. 1 Literwarmes Wasser, 2-3 Hand voll Schrot (Weizen oder Dinkel).

Glatt rühren und stehen lassen. Anschließend ca. 2,5 kg Brotmehl (Mischung aus Roggen und Weizen) vom Müller einarbeiten und den Teig mindestens 10 Minuten kneten. Gehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat. Teig auf Backbrett geben, zum Laib formen oder 2 große Kastenformen. Mit nassen Händen benetzen. Gehen lassen. Zwischenzeitlich Ofen vorheizen auf 250 Grad. Backzeit: 250 Grad 25 Minuten, 230 Grad 50-60 Minuten. Vor dem Backen das Brot einschneiden. Einfachere Zeitsparende Variante für eilige Bäcker, Sauerteig in flüssiger Form nehmen (Fertigprodukt).

 

 

Süßes Frühstücksbrot von Familie Strebel, Schweizerhof 6, 71543 Wüstenrot

Zubereitung: Grundrezept: Zutaten für den Teig, 2 ½ Pfund Mehl (Weizenmehl), 150 g Butter, 2 Eier, etwas Salz, 150 g. Zucker, 1 Kaffeelöffel neutraler Essig, 1 – 1 ½ Würfel Hefe (in einem Schluck Milch auflösen), ½ l Milch. Meine Ergänzung: 1 Vanillezucker, etwas abgeriebene Zitronenschale.

Aus den Zutaten einen Hefeteig zubereiten und mindestens 10 Minuten sorgfältig kneten. Teig gehen lassen, zu einen Zopf flechten, viereckiges Backblech gut fetten oder mit Backpapier auslegen. Hefezopf „quer“ legen, gehen lassen. Mit Eigelb-Sahne-Gemisch (2-3 Eigelb, etwas süße Sahne vermengen) bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 50 Minuten goldbraun backen. Wer mag kann dem Teig noch Rosinen hinzufügen oder den bepinselten Zopf vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreuen.

 

 

Schwarzbrot für große Kastenform von Liselotte Henkel, Kleines Moor 7, 33829 Borgholzhausen

Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g Leinsamen, 140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 1 El Salz, 500 g. Weizenmehl, 3 Würfel Hefe, 1 l Buttermilch, 200-250 g Rübenkraut, 1 El Haferflocken.

Zubereitung: Die Zutaten in eine große Schüssel geben. Hefe in etwas warmer Buttermilch auflösen. Den der Rest der Buttermilch mit dem Rübenkraut verrühren. Alles zu den Zutaten in die große Schüssel geben, gut durchrühren. Form fetten und mit Haferflocken ausstreuen. Teig einfüllen mit Haferflocken bestreuen und 1 Stunde backen. Danach mit Alufolie abdecken und weitere 1 ½ Stunden backen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze. In den kalten Backofen schieben. Gutes Gelingen!

 

 

Roggenmischbrot „Griechische Art“ von Friederike Wulff, Heinrich-Zille-Ring 41, 38471 Rühen

Zutaten: 275 g Weizenmehl (Typ 405 od. 550), 100 g Hartweizenmehl, 375 g Roggenmehl, 1 Päckchen Hefe, 2 El Trockensauerteig (ca. 15-20 g), 560 ml lauwarmes Wasser, etwas Agavendicksaft od. Zuckerrübensirup, 100 g grob gehackte Walnüsse, 125 g Schafskäse, 3 Tl Salz, 1 Tl griechische Gewürzmischung od. selbst mischen: Knoblauchpulver, Paprika, Zwiebelpulver, Basilikum, Salbei, Koriander, Pfeffer, Thymian, Oregano, Rosmarin, Lorbeer.

Zubereitung: Den Sauerteig und die Hefe im Wasser auflösen und mit Agavendicksaft oder Zuckerrübensirup „anfüttern“. Beides etwa 10 Minuten stehen lassen. Derweil die 3 Mehlsorten mischen und mit dem Salz und Gewürzen vermengen. Die Walnüsse grob hacken und mit dem zerbröselten Schafskäse mischen. Nun das Mehl und die Sauerteig-Hefe-Mischung in die Knetmaschine geben (oder per Hand verkneten) und die Walnussmischung mit zugeben. Alles gut verkneten und mindestens 1 Stunde gehen lassen. Dann einen Laib formen (nicht nochmals kneten!). Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech nochmals gehen lassen. Damit das Brot nicht auseinander läuft, den Laib rechts und links unter dem Backpapier mit Holzscheiten od. ähnlichem abstecken oder eine Form verwenden. In den Ofen eine Schüssel mit Wasser stellen. Vor dem Backen das Brot noch mit etwas Milch bestreichen. 10 Minuten bei 250 Grad backen, dann die Temperatur auf 200 Grad senken und weitere 50 Minuten etwa backen. Auf einem Rost auskühlen lassen. Sollte der Teig zu feucht oder trocken sein, beim Kneten noch etwas Flüssigkeit oder Weizenmehl zugeben. Guten Appetit und gutes Gelingen.

 

 

Wertvolles, gesundes Brot von Dietmar Ruhl, Am Schrofen 25, 72401 Haigerloch-Owingen

Zutaten: Dinkel ganz, Soja gerissen, Boxhornklee ganz, Leinsamen ganz, Sesam ganz, Amarant ganz, Dinkelmehl, Emmermehl, Weizenmehl 1050 oder Vollkorn, Fenchelsalat, Brotgewürz fertig oder Koriander, Anis, Kümmel, Fenchel.

Zubereitung: Dinkel ganz, Soja, Boxhornklee, Sesam und Amarant 12 bis 24 h in Quellenwasser einweichen, hat nicht jeder, sonst anderes. Man kann den Dinkel und Soja auch kurz aufkochen, über Nacht stehen lassen und mit dem Kochwasser verwenden. Leinsamen nicht einweichen, mit dem Mehl dazugeben. Restliches dazugeben, ein Hefewürfel und Wasser bis nasser Teig entsteht. Gehen lassen 8 bis 12 h wenn der Teig aufgeht immer wieder durchkneten/rühren, Teigknetmaschine, Salz und Mehl zum Schluss, bis der Teig nicht mehr an den Händen/Rührblätter haftet. Der Teig geht an Lufttagen besser als sonst, Zwillinge, Waage, Wassermann. Laibe/Kastenform. Backen 250 Grad 30 Minuten, Restzeit 160 Grad. Man kann dem Teig eine geriebene gekochte Kartoffel und etwas Rapsöl zugeben. Bio Ware verwenden. Während des Backens kann mit Wasser besprüht werden. Mit diesem Brot gibt es keine Verdauungsprobleme und es schmeckt. Es ist nicht für den Anfänger, das Gefühl für die anteiligen Mengen sollte da sein. Ich selbst messe und wiege nichts. Falls es gewünscht wird erarbeite ich die Gewichtsangaben.

 

 

Olivenbrot mit Speck von Birgit Averbeck, Vereinsstr. 4, 48565 Steinfurt

Zutaten: 500 g Mehl, einen Würfel Hefe, ¼ l warme Milch, 2 Eier, 150 g Margarine und je 1 Tl Salz und Zucker.

Zubereitung: ca. 400 g Speckwürfel (durchwachsen, geräuchert), mit zwei großen gehackten Zwiebeln anbraten, 2 Päckchen tiefgekühlte Kräuter (8 Kräuter-Mischung) dazu geben. (oder frische Kräuter am besten schmecken reichlich klein gehackte, Petersilie und Thymian). Die Speck-Zwiebelmasse nur mit Pfeffer würzen, etwas abkühlen lassen und alles unter den Hefeteig kneten. (So viel Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr klebt). Den Teig gut aufgehen lassen, dann die Hälfte des Teiges in eine ausgefettete Brotform füllen (Brotform 35 cm), ca. 100 g Oliven (schwarze, entkernte oder grüne gefüllt mit Paprika), darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken. Das Brot noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen, dann bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen. Ganz wichtig: von Anfang an eine Tasse oder Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Der Dampf lässt das Brot schön aufgehen und es trocknet nicht aus. Das Brot muss zum Auskühlen unbedingt aus der Form, am besten auf eine Kuchengitter legen. Von unten gegen das fertige Brot klopfen, klingt es hohl dann ist es durchgebacken. Also dann, viel Spaß beim Backen.

 

 

Brotrezept von Martin Perseke, Am Trumpf 1, 17291 Warnitz

Zutaten: 500 g Mehl, davon 60 % 300 g Roggenmehl 1150, 40 % Weizenmehl 200 g davon 100 g 1050 (oder Weizenvollkornmehl) u. 550 u. 1009, Natursauerteig, 2 El (vollsauer), 15 g Salz, 25 g Hefe, 1 Tl Honig, 2 El Karoffelflocken, 1 Tl-Spitze Koriander.

Zubereitung: Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben, in eine Mulde die Hefe und den Honig mit lauwarmem Wasser mit Mehl vom Rand verrühren. Bei 30-40 Grad im Ofen gehen lassen. Ca. 20 Minuten. Dann Kentvorgang, 6 Minuten langsam, 3 Minuten schnell mit lauwarmem Wasser, Teig muss sich gerade vom Rand lösen. Ruhen die zum Ball geformte Masse ca. 30 Minuten. Danach üblicher Gehvorgang ca. 30-40 Minuten abgedeckt in eine Form. Ofen auf 230-250 Grad vorheizen. Nun den vergrößerten Inhalt der Form auf ein Backblech bringen, auf Backpapier, 10 Minuten auf gr. Hitze backen, dann langsam auf 200 Grad 45-50 Minuten zu Ende backen.

 

 

Müller-Bierbrot von Gerold Schoof, Hauptstr. 428, 26683 Saterland-Ramsloh

Zutaten: ¼ l Bier (Pils), 1 Tl Salz, 1 Würfel Hefe 40 g, 100 g Roggenschrot, 200 g Roggenmehl Typ 1150, 200 g Weizenmehl Typ 905, 50 g Butter.

Zubereitung: Alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten, 30 Minuten gehen lassen, bis es sich verdoppelt hat. Dann zu einem Brotlaib formen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Mit Wasser bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad 60 Minuten backen. Das Brot bleibt sehr lang frisch. Ich esse am liebsten luftgetrockneten Schinken oder Mettwurst auf dem Brot.

 

 

Speckbrot von Gerold Schoof, Hauptstr. 428, 26683 Saterland-Ramsloh

Zutaten: ¼ l handwarmes Wasser, 40 g Hefe, 1 Tl Salz, 100 g gewürfelten fetten Speck, 50 g gewürfelte Zwiebel, 250 g Weizenmehl Typ 550, 250 g Roggenschrot.

Zubereitung: Speck und Zwiebel in einer Bratpfanne gut ausbraten und abkühlen lassen. Alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten und zuletzt den Speck mit den Zwiebel unterarbeiten. Eventuell etwas Mehl dazu nehmen. Ca. 1 Stunde gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat. Zu einem Brotlaib formen. In eine Brotbackform legen und nach 20 Minuten gehen lassen, mit Wasser bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad 50 Minuten backen.

 

 

Leinsamenbrot von Hedwig Schneyer, Wagenfeldstr. 6, 48231 Warendorf

Zutaten: 70 g Leinsamen, 100 g kernige Haferflocken, 500 g Weizenmehl Typ 550, 1 Würfel Hefe, ¼ l lauwarmes Wasser, 1 El Salz, 2 El kernige Haferflocken, 2 El Leinsamen.

Zubereitung: Zuerst übergieße ich Leinsamen in einer Schüssel mit kochendem Wasser und lasse ihn eine halbe Stunde quellen. Dann gebe ich den Samen auf ein Sieb, spüle ihn kalt ab und lasse ihn abtropfen. Nun mische ich Haferflocken, Mehl und Hefe, füge Wasser, Leinsamen und Salz hinzu und knete die Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgerätes so lange, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Anschließend lasse ich ihn zugedeckt ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen. Danach knete ich den Teig noch mal kurz durch, forme daraus ein längliches Brot, lege es auf ein gefettetes Backblech und lasse es weitere 15 Minuten zugedeckt gehen. Nun schneide ich quer über das Brot mehrere 1 cm tiefe Kerben ein, bepinsle es gut mit Wasser und streue Haferflocken und Leinsamen darüber. Backzeit 10 Minuten bei 250 Grad Elektro, dann schalte ich zurück auf 200 Grad und backe es weitere 35-45 Minuten.

 

 

Schinken-Zwiebel-Brot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Milch, 1 Tasse Raspelkäse, 1 Tasse Röstzwiebeln, 1 Tasse Schinkenwürfel, 1 ½ Päckchen Bakin, etwas Salz.

Zubereitung: Alles mischen und in eine Kastenform geben. 25-30 Minuten 180 Grad.

 

 

Apfelbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 750 g Äpfel, 250 g Zucker, 125 g Rosinen, 200 g ganze Haselnüsse, 500 g Mehl, 1 ½ Päckchen Bakin, 1 El Kakao, 1El Rum, Salz.

Zubereitung: Apfel grob raspeln, mit Zucker-Nüsse und Rosinen mischen und über Nacht zugedeckt stehen lassen. (Kühlschrank). Restliche Zutaten am nächsten Tag hinzufügen. 1 ½ Stunden bei 170 Grad backen.

 

 

Haferflockenbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 750 g grobe Haferflocken, 150 g Dinkelschrot, 50 g Weizenmehl, 2 ½ Päckchen Trockenhefe, 2 Tl Salz, 750 ml Wasser, 1 Stunde gehen lassen, in der Form eine halbe Stunde gehen lassen.

Zubereitung: Backofen vorheizen 225 Grad ca. 1 Stunde

 

 

Dinkelvollkornbrot von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 1 ½ l lauwarmes Wasser, ½ Stück Frischhefe, 1 El Joghurt oder Quark, 2 El Olivenöl, 1 El Obstessig, 2 Tl Salz, 1 Tl Zucker, Dinkelvollkornmehl 700 g, Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne.

Zubereitung: die Hefe in dem Wasser auflösen und mit den anderen Zutaten gut verrühren. (Handrührgerät ca. 10 Minuten). Den breiigen Teig in eine gefettete Form geben (nicht gehen lassen und im kalten Herd) Backofen bei 200 Grad Heißluft 180 Grad 45 Minuten backen. 10 Minuten Nachwärme nutzen.

 

 

Neujahrskuchen von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 1l Wasser, 600 g Kandin, 2 Päckchen Vanillezucker, 350 g Butter, 650 g Mehl, 1 Päckchen Pudding Vanillie, 2 Eiweiß zu Schnee schlagen, 2 Eigelb, ½ Tl Salz, 2 Buttervanille.

 

 

Quarkbrötchen von Wilhelmine Plescher, Eschweg 21, 49843 Uelsen

Zutaten: 250 g Quark, 250 g Mehl, 1 El Öl, 2 El Zucker, 1 Ei, 1 Päckchen Backpulver, ein Tl Salz.

Zubereitung: Mit Knethaken verarbeiten, eine Rolle bilden, in gleichmäßige Stücke schneiden, 8-10 Brötchen formen, mit Eigelb bestreichen (oder Wasser, oder Milch), 20-25 Minuten bei 200 Grad.

 

 

Vollkornbrot von Annette Majerski, Forellenweg 2, 49201 Dissen

Zutaten: 1 l Buttermilch, 2 Päckchen Hefe, 1 Pfund Weizenmehl Type 405, 1 Pfund Weizenschrot, 1 Pfund Roggenschrot, 1 Dose Rübensirup, 1 El Sekt.

Zubereitung: Die Zutaten gut verrühren. Große Kastenform mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und doppelt Backpapier auf die Form legen. 1 Tasse Wasser unter die Form stellen. 3 Stunden bei 150 Grad backen. 12 Stunden im kalten Backofen stehen lassen.

 

 

Früchtebrot von Familie Kornbichler, Tölzer Str. 11, 83623 Dietramszell

Zutaten: 150 g Haselnüsse, 150 g Walnüsse, 200 g Feigen, 200 g Aprikosen, 200-300 g Zwetschgen, 50 g Zitronat, 50 g Orangeat, 4 El Rum, 100 ml Rotwein, 400 g Mehl, 1-2 El Zucker, 1 Würfel Hefe, 1-2 Tl Zimt, ¼ Tl Muskatblüte, ¼ Tl Nelken, 200 ml Rotwein, 1 Eigelb, 1 El Sahne, 20 Walnusskerne halbiert.

Zutaten: Haselnüsse, Walnüsse, Feigen, getrocknete klein schneiden, Früchte und Zitronat, Orangen, Rum, Rotwein. Alles in eine Schüssel geben und über Nach zugedeckt stehen lassen. Mehl, Zucker, Hefe, Zimt und Gewürze zu einem Hefeteig bereiten und etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann die Früchte und Nüsse dazu kneten. 6 Weckel formen, 10 Minuten gehen lassen. Eigelb mit Sahne verrühren, die Weckel bestreichen, mit Walnüssen verzieren, auf ca. 170 Grad 45 Minuten backen.

 

 

Brotrezept von Theresia Huber, Steinedt 5, 4725 St. Aegidi, Österreich

Zutaten: 1 kg Roggenmehl, 1 kg Weizenmehl, 1 Päckchen Hefewürfel. 1 Tasse Sauerteig, 1 El Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Koriander), 1 El Salz grob, ein wenig Zucker und Milch.

Zubereitung: Am Abend mach ich den Sauerteig in die Küchenmaschine mit ¼ l lauwarmen Wasser an, gebe 1 kg Mehl dazu und lasse über es über Nacht in der Küche stehen. Am Morgen mach ich dann Hefe in lauwarme Milch flüssig und gebe sie zum zweiten Kilo Mehl. Dann noch ca. 15 Minuten, rühre ich alles zusammen und gebe so viel Wasser dazu, wie es braucht, dass es ein schöner Teig wird. Diesen lasse ich zugedeckt so lange gehen, dass er ca. doppelt so viel ist. Dann gebe ich ihn aufs Nudelbrett und knete ihn fest. Ab ca. 5-10 Minuten (mit Händen). Dann kommt der Laib in ein mit Mehl bestaubtes Bocksimperl. Dahin gebe ich je nach Geschmack Kürbiskerne, Haferflocken, etwas Brotgewürze und lasse ihn wieder. ½ Stunde gehen im Rohr wieder auf. Dann gebe ich ins Backrohr unten eine Schale mit ¼ l heißem Wasser. Backrohr 200 Grad vorheizen auf Ober- und Unterhitze. Das Brot ca. 1 Stunde backen, dann mit Wasser besprühen.

 

 

Kräuterrollenbrot von Bettina Lotterer, Wielandweg 9, 72800 Eningen

Zutaten: 800 g Dinkelmehl Type 1050, 200 g feingemahlener Dinkelschrot, 200 g Quark, 25 g Salz, 500 ml Wasser (lauwarm), ½ Würfel Hefe. Aus diesen Zutaten einen Hefeteig herstellen und 2 Stunden gehen lassen. 1 Bund Petersilie, 1 Bund Schnittlauch, 8 mittelgroße Salbeiblätter feinhacken, und mit etwas Salz oder Kräutersalz mischen.

Zubereitung: Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Kräutermischung bestreuen. Von der Schmalseite her aufrollen. Nochmals 15-20 Minuten gehen lassen auf dem Blech oder im bemehlten Brotkorb. Backzeit bei 230 Grad 15 Minuten im E-Herd, dann auf 180 Grad zurück schalten und weitere 45 Minuten backen. Backzeit bei 280 Grad im Holzbackofen 50 Minuten backen. Tipp: Schmeckt am Besten nur mit Butter bestrichen.

 

 

Brotrezept von Inge Mück, Gartenstr. 26, 56206 Hilgert

Zutaten: 80 g Roggen und 120 g Weizen fein mahlen, ½ Minute Turbo fein, 200 g Dinkel, 1 ½ Minuten Turbo fein, 1 Tl Salz dazu, 2 El Öl, ½ Würfel Hefe 1 ½ Minuten Teigstufe kneten, 3 Messbecher Wasser.

Zubereitung: Sonnenblumenkerne oder ganze Haselnüsse dazu. Form ausfetten mit Sesam ausstreuen, Teig etwa 200 Minuten in der Form gehen lassen. Bei 200 Grad 35 Minuten backen, 1 Tasse Wasser in den Backofen stellen.

 

 

Mandel-Möhren-Brot süß von Inge Mück, Gartenstr. 26, 56206 Hilgert

Zutaten: 300 g Möhren, 1-2 El Zitronensaft, 500 g Weizenkörner, 1 Päckchen Trockenhefe, 3 El Weizenvollkornflocken, 100 g gemahlene Mandeln, 1 Tl Salz, 3 El Honig, 100 g weiche Butte, 1 Ei, 100 ml lauwarmes Wasser, 150 g Sultaninen, 40 g abgezogene gemahlene Mandeln.

Zubereitung: Möhren putzen, schälen, raspeln, mit Zitronensaft beträufeln. Weizen fein mahlen, mit der Trockenhefe mischen. Zutaten mischen in der Küchenmaschine gut mischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Möhren und Sultaninen dazu, kurz durchkneten und dann zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich merklich vergrößert hat. Nochmals durchkneten. Eine gut gefettete Auflaufform mit der Hälfte der Mandeln ausstreuen. Den Teig hinein geben und mit den restlichen Mandeln bestreuen. Etwas eindrücken. Nochmals gehen lassen im Backofen bei 50 Grad. Die Form auf den Rost in den Backofen schieben. 1 Tasse Wasser dazu stellen. Backzeit etwa 50-55 Minuten bei Heißluft 180-200 Grad bei Ober- und Unterhitze 200-220 Grad (vorheizen).

 

 

Brotrezept von Sigrid Kohlmeie, Winterberg 14, 32689 Kalletal

Zutaten: ¼ l Milch, 2 Päckchen Hefe (trocken), 400 g Roggenmehl, 300 g Weizenmehl, 50 g Grieß, 1 El Salz, 1 El Zucker, 10 El Wasser.

Zubereitung: Milch, Grieß und Salz zu einem Brei kochen und 10 Minuten quellen lassen. Die Hefe laut Gebrauchsanweisung mit Wasser und Zucker anrühren.250 g Roggenmehl und den kalten Brei darunter rühren. Auf einem Topf mit heißem Wasser zugedeckt langsam gehen lassen. Dann in der Rührschüssel mit dem Rest Mehl und 1 Tl Salz gut kneten. Einen Brotlaib formen und auf dem gefetteten Blech 30 Minuten gehen lassen. Mit Milch bestreichen und einritzen. Im Heißen Ofen bei 200 Grad 55 Minuten backen.

 

 

Mischbrot von Renate Müller, Am Exterback 10, 32602 Vlotho-Exter

Zutaten: 500 g Weizenvollkornmehl, 500 g Roggenvollkornmehl, ½ Tasse Leinsamen, ½ Tasse Sonnenblumenkerne, 4 Tl Salz, 1 Päckchen Sauerteig. Alles miteinander mischen.

Zubereitung: 1 Päckchen Hefe und 1 Tl Honig mit 1 Tasse lauwarmen Wasser übergießen und gut verrühren. Wirft die Masse Balsen, alles in die Mehlmischung gießen und 3 große Tassen (¾ l) lauwarmes Wasser hinzufügen. Alles sehr gut durchkneten und in 2 Formen geben. Im 50 Grad warmen Backofen ca. 3 Minuten gehen lassen, dann bei 200 Grad (vorgeheizt) 60 Minuten backen. Abkühlen lassen und guten Appetit.

 

 

Brotrezept von Ursula Wenzel, Bergerstr. 115, 51145 Köln

Zutaten:200 g Roggen nicht ganz mehlfein, 200 g Weizen etwas schroten, 400 ml handwarmes Wasser, 1 gestrichener Tl Backferment. Zutaten mischen und gehen lassen, bis Geruch angenehm säuerlich ist und feine Risse und Bläschen sichtbar sind. 600 g dieser Mischung, 200 g Roggen mehlfein, 350 g Weizen wenig schroten, 50 g Körner, 250 ml handwarmes Wasser, 1 El Salz.

Zubereitung: Alles miteinander vermischen, ein feuchtes Tuch darüberlegen und gehen lassen. (Das Tuch sollte gut feucht sein). Gebacken wird das Brot 30 Minuten bei 50 Grad, 60 Minuten bei 220 Grad mit Folie, 30 Minuten bei 200 Grad ohne Folie.

 

 

Tritikale-Vollkornbrot von Barbara Maurer, Sepp-Dötsch-Str. 21, 94227 Zwiesel

Zutaten: 50 g Sauerteig, 500 g Tritikale-Vollkornschrot fein und ½ l Wasser, das ganze gut vermengen und ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur (20-25 Grad) säuern lassen.

Zubereitung: Dem so gewonnenen Sauerteig füge man 625 g Tritikale Vollkornschrot, wieder fein gemahlen, 30 g Salz und ½ l Wasser hinzu. Jetzt wird alles vermengt und etwas geknetet, aber nicht zu lange, damit der Teig nicht zu feucht wird. Diesen Teig bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen. Den fertigen Teig in zwei Kastenformen geben oder zu Rundstücken aufarbeiten. Danach etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Backen: (Backzeit: 1 ¼- 1 ½ Stunden). Anfangs bei 240 Grad etwa 20 Minuten backen, anschließend bei 180 Grad fertig backen. Beim Backen eventuell ein kleines Gefäß mit Wasser mit ins Rohr stellen. Das fertige Brot sofort nach dem Backen mit Wasser bepinseln. Man kann für dieses Brot auch Roggen- und Weizenvollkornmehl je zur Hälfte verwenden.

 

 

Kräuter-Molke-Brot von Resi Brüggemann, Hanfeldweg 22, 49326 Melle

Zutaten: 500 g Mehl, 2 Tl Salz, ein halber Würfel Hefe, 1 gehäufter El Zucker, 300 ml Molke, 1 Bund Petersilie, ein halber Bund Salbei, 1 Bund Schnittlauch, etwas Butter und Mehl für das Backblech.

Zubereitung: Mehl, Salz und Zucker und die klein geschnittenen Kräuter in eine Schüssel geben. Molke erwärmen und die Hefe hineinbröseln. Dieses dann zu einem Mehlgemisch gießen, verrühren und verkneten. Teig auf eine vermehlte Arbeitsfläche 10 Minuten kneten. Zurück in die bemehlte Rührschüssel geben und 45 Minuten gehen lasse, bis das Volumen doppelt so groß ist. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Backblech mit Butter bestreichen und etwas Mehl darüber stäuben. Teig aus der Schüssel lösen. Auf die bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen. Eine längliche Brotform formen, dabei so wenig wie möglich rollen, nicht kneten. Dadurch bleibt die Luft im Teig und das Brot wird locker und saftig. Brot aufs Blech legen, abdecken (Geschirrhandtuch) und nochmals gehen lassen. Mit einem scharfen Messer das Brot schräg einschneiden. Im Backofen 20-30 Minuten goldgelb backen und warm servieren.

 

 

Buttermilchbrot von Carmen Pokolm, Lehmkuhle 27, 57399 Kirchhundem

Zutaten: 350 g Vollkorn-Dinkelmehl, 100 g Vollkorn-Weizenmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 2 gestr. Tl Natron, 100 ml lauwarmes Wasser, 2 gestr. Tl Salz, 4 El Obstessig, 200 ml lauwarme Buttermilch.

Zubereitung: Beide Mehlsorten in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Vertiefung arbeiten und Hefe, Natron und Wasser zugeben. Dieses mit etwas Mehl verrühren. Dann Salz Obstessig und lauwarme Buttermilch mischen und zu der Mehlmischung geben. Alle Zutaten sehr gut durchkneten und zu einem Brotteig verarbeiten. Anschließend den Teig an einen warmen Ort, abgedeckt mit einem Trockentuch, ruhig eine Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag den Teig mit Mehl bestäuben und aus der Schüssel nehmen. Den Brotteig nochmals gut durchkneten und in eine Brotbackform legen. Nun den Laib nochmals etwa eine Stunde ruhen lassen. Dann die Teigoberfläche mit einem Messer rautenförmig einschneiden und mit etwas Mehl bestäuben. Nun das Brot in den nicht vorgeheizten Backofen, untere Schiene, Ober- und Unterhitze etwa 200 Grad, schieben. Auf den Boden des Backofens ein Schälchen mit Wasser stellen. Nach 50 Minuten ist das Brot fertig. Das Brot aus der Form nehmen und erkalten lassen.

 

 

Besucher-Brötchen von Johanna Ruschke, Bautzener Str. 9, 02956 Rietschen

Zutaten: 200 g Mehl Type 405, 1/4 Tl Salz, 2 El Zucker, 1 Päckchen Backpulver, 50 g Butter, 40 g Rosinen, 6 El Milch, 200 g Hüttenkäse.

Zubereitung: Mehl, Salz, Zucker und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazu geben und mit den Händen alles verreiben, bis ganz feine Krümel entstehen. Rosinen untermischen, Milch einrühren und den Hüttenkäse dazu geben. 12 Muffin-Förmchen zu 2/3 mit dem Teig füllen, nicht glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad, ca. 20 Minuten goldgelb backen. Tipp: Variante herzhaft: Zucker und Rosinen weg lassen. Dafür kräftiger salzen und dem Teig ¼ l zerriebenen, getrockneten Thymian zu setzen.

 

 

Schwarzbrot von Renate Weddehage, Peterstr. 4 a, 49681 Nikolausdorf

Zutaten für 2 Brote: 2 l Buttermilch, 1 kg Weizenschrot (mittel), 500 g Roggenschrot (mittel), 500 g Sonnenblumenkerne, 1 kg Weizenmehl, 2 El Salz ½ El Brotgewürz, 1 Bund Rübenkraut, 4 Würfel Hefe.

Zubereitung: 1 kg Weizenschrot, 500 g Roggenschrot, 500 g Sonnenblumenkerne mit 1 ½ l Buttermilch mischen und ca. 12 Stunden quellen lassen. Danach mit den übrigen Zutaten verarbeiten. Den Teig auf 2 gefettete Kastenformen verteilen und ca. 2 Stunden vie 150 Grad backen. Ich lasse die Brote gut abkühlen, schneide sie in Scheiben und friere sie ein. So habe ich immer einen Vorrat, der schnell zur Verfügung steht.

 

 

Rheinisches Schwarzbrot von Marili Höller, Alte Landstr. 14, 50129 Bergheim

Zutaten: Sauerteig: 250 g Ansatz (im Bioladen), 500 g. Roggenmehl Typ 1350, 250 g. Weizenmehl Typ 1050, ¾ l warmes Wasser. Alles gut vermengen und über Nacht (möglichst warm) stehen lassen. 250 g Ansatz fürs nächste Brot abnehmen und aufbewahren, z. B. Kühlschrank. Teig: ½ Glas Rübenkraut, 250 g Weizenmehl, Typ 1050, 1 Päckchen Trockenhefe, 1/8 l warmes Wasser, 100 g Hirse (mit 4 Tl Salz und etwas Wasser aufkochen), 250 g. 6-Kornmischung, 125 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen, 100 g Sesam, alles gut miteinander vermengen.

Zubereitung: Die Masse in eine gut gefettete große Brotform füllen. Die Backform vorher mit Backpapier auslegen. An einem warmen Ort 2-3 Stunden ruhen lassen. Dann bei 200 Grad abbacken, ca. 90 Minuten, eventuell etwas länger. Gutes Gelingen und guten Appetit.

 

 

Brotrezept von Dagmar Frings, Staudenweg 8, 64753 Brombachtal

Zubereitung: Den Sauerteig mit 250 g Roggen (mittelfein) und 1/4 l lauwarmen Wasser verrühren und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag etwa 50 g Sauerteig wegnehmen und für das nächste Backen aufheben. (Hält sich ca. 14 Tage im Kühlschrank). Den Rest mit 375 g Roggen (mittelfein), 375 g Dinkel (fein), 0,75 l lauwarmes Wasser, darin ½ Päckchen frische Hefe auflösen, 2-3 Tl Salz, 100 g Leinsamen und 100 g Sonnenblumenkerne. Alles gut verrühren (ergibt einen sehr nassen Teig). In eine gefettete Brotform geben und eine Stunde abgedeckt im warmen Zimmer gehen lassen. Dann bei Ober- und Unterhitze ca. 35 Minuten bei 225 Grad, dann 35 Minuten bei 190 Grad backen. Ein Schälchen Wasser auf den Rost stellen.

 

 

Bauern-Vital-Vollkorn-Brot von A. Freese, Bundesstr. 67, 26169

Zutaten: 500 g Weizen-Vollkornmehl, 250 g Dinkel Mehl, 250 g Roggenschrot, 250 g Haferflocken (zarte), 500 g Sonnenblumen Mehl-Mix, 1 El Leinsamen, El Buchweizensamen, 3 Päckchen Trockenhefe, 1 El Salz gehäuft, 2 El dunklen Sirup, 1 l warme Buttermilch, ½ l warmes Wasser.

Zubereitung: Alle trockenen Zutaten mischen, dann in die Rührmaschine. Nach und nach die lauwarme Buttermilch mit 2 El Sirup mischen, dann das warme Wasser dazugeben. Alles langsam durchkneten lassen, ca. 20 Minuten bis ½ Stunde. Immer mal wieder anhalten und da Mehl am Topgrund nach oben mit einem Kochlöffel hoch ziehen. Nach dem Kneten in der Rührschüssel aufgehen lassen. Danach auf ein geöltes Tablett ca. 10x70 mit geölten Händen durchkneten, durch drei teilen und abwiegen, ca. 1 kg herstellen. Ich fette die Kastenformen kurz ein und kleide sie mit Weizenkleie aus. Darin lege ich je einen Brotlaib und stelle sie auf das gereinigte Tablett. Fülle es bis zum Rand mit heißem Wasser. Tuch drüber und lasse es ca. ½ Stunde gut gehen. Wärme den Backofen hier an, ca. 50 Grad und stelle die Brote, die ca. 3 cm über den Rand hochgegangen sind in den Backofen. Unterste Schiene, ca. 10 Minuten, dann auf 160 Grad. Ich lasse sie 2 ½ Stunden bei ca. 160 Grad backen. Von Anfang an bei 160 Grad bleiben. Es bekommt eine schöne Kruste, bleibt lange frisch und schimmelt nicht.

 

 

Grüntee-Buttermilchbrot von Simone Grimm, Schulstr. 7, 99830 Treffurt

Zutaten: 3 Teebeutel „Grüner Tee“, 500 ml Wasser, 500 g Roggenmehl (Typ 1150), 500 g. Weizenmehl (Typ 1050), 250 ml Buttermilch, 4 Tl Salz, 1 Päckchen Sauerteig (Fertigmischung), 1 Würfel Hefe, etwas Fett für die Form(en), Teigmenge ca. 2352 g.

Zubereitung: Vorarbeiten: Die Teebeutel mit 500 ml kochendem Wasser übergießen. Den Tee 10 Minuten ziehen und danach abkühlen lassen. Brotteig: Den Tee und die anderen Zutaten in eine große Schüssel geben und 5 Minuten per Hand zu einem Teig kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen. Eine bis zwei Backformen gut einfetten. Mit bemehlten Händen den Brotteig wiederholt kneten und in die Form(en) füllen. Die Brotoberfläche mit Wasser glatt streichen. Die Formen im Ofen 30 Minuten bei 50 Grad gehen lassen. Anschließend das Brot backen. Eine Tasse Wasser in den Ofen stellen. Backzeit 2 Stunden. Hitze: 180-190 Grad. Das fertige Brot auf einem Gitterrost stülpen und die Oberseite wieder mit einem nassen Pinsel bestreichen. Brot gut auskühlen lassen.

 

 

Vollkornbrot (schnell) von Simone Grimm, Schulstr. 7, 99830 Treffurt

Zutaten: 1 l lauwarmes Wasser, 1 Tl Zucker, 1 Würfel frische Hefe miteinander verrühren. 1 kg Roggenmehl, 1 Tasse Sesam, 1 ½ Tasse Leinsamen, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 3 Tl Salz, 4 El Essig dazu geben.

Zubereitung: Fertigen Teig in 2 Kastenformen verteilen und ohne gehen zu lassen auf 200 Grad backen, Stäbchenprobe.

 

 

Dunkles Kastenbrot von Marlene Homann-Henkel, Wöstenstr. 12, 48268 Greven

Zutaten: 500 g Weizenmehl Typ 405, 500 g Vollkornweizenmehl, 250 g Roggenschrot, 250 g Sonnenblumenkerne (oder Leinsamen/Kürbis), 2 Tüten Trockenhefe, 1 El Salz, 1 l Buttermilch, 450 g Zuckerrübensirup.

Zubereitung: trockene Zutaten vermischen, Buttermilch + Sirup als letztes dazu geben und mit den Knethaken (besser Küchenmaschine) zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten. Den Teig in eine Brotbackform (mit Backpapier ausgelegt) gießen und 2 ¾ Stunden bei 150 Grad (nicht vorgeheizt) backen. Das Brot danach 2 Stunden in der Form ruhen lassen und dabei mit Alufolie abdecken. 1 Tag ruhen lassen bis zum anschneiden.

 

 

Kürbisbrot von Viola Morgner, Siedlerweg 10, 08340 Schwarzenberg

Zutaten: 300 g Vollkornmehl, 1 Würfel frische Hefe, 3 Eier, 100 ml Olivenöl, 1 Tl Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 400 g Kürbis, je ½ Bund Petersilie, Schnittlauch, Majoran, 2 El geschälte Kürbiskerne, Fett für die Form.

Zubereitung: Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Hefe mit 2 El lauwarmen Wasser anrühren und in die Mulde gießen. An einem warmen Ort zugedeckt 5 Minuten gehen lassen. 2 Eier mit Öl, Salz und Pfeffer verquirlen, über die Hefe gießen und alles mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu fest wird, geben sie löffelweise warmes Wasser dazu, bis er geschmeidig ist. Den Teig zugedeckt 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat. Kürbis schälen, von Kernen und inneren Fasern befreien, das Fruchtfleisch grob raspeln, Kräuter waschen trocken schütteln und fein hacken. Kürbiskerne grob hacken. Alles unter den Hefeteig mengen und den Teig in eine gefettete Kastenform (Länge 25 cm) füllen. Nochmals abgedeckt, 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot im heißen Backofen auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen.

 

 

Sechskornbrot von Ursula Wahle, Bahnhofstr. 16, 59423 Unna

Zutaten: 100 g Sechskorngetreidemischung (ganzes Korn), 200 g Sechskorngetreidemischung mittelfein gemahlen, 200 g Roggenmehl Type 1370, 250 ml Wasser, 2 Würfel frische Hefe, 1 Tl Zucker, 1-2 Tl Salz, 1 Zwiebel (100 g), 1-2 Tl Butter, 3 El Küchenkräuter (Petersilie, Dill, Schnittlauch), Fett für eine Kastenform.

Zubereitung: Die ganzen Körner der Getreidemischung in eine Schüssel füllen, mit 250 ml heißem Wasser übergießen. Abdecken und über Nacht quellen lassen. Am Backtag das Einweichwasser in ein Gefäß abgießen und mit heißem Wasser auf 375 ml auffüllen. In der Backschüssel das gemahlene Sechskornmehl mit dem Roggenmehl ermischen, eine Vertiefung hineindrücken, in die Hefe gebröckelt wird. Mit dem Zucker und 80 ml handwarmen Einweichwasser zum Vorteig anrühren, mit Mehl bestäuben, zugedeckt und geschützt 15 Minuten gehen lassen. Währendessen die feingehackte Zwiebel in Butter glasig dünsten und danach etwas abkühlen lassen. Im restlichen Einweichwasser Salz auflösen, gehackte Kräuter und die gequollenen Getreidekörner dazu geben. Nach und nach in die Backschüssel geben und mit dem Gesamtmehl zu einem elastischen Teig verkneten, der kräftig geschlagen werden muss, bis er Blasen wirft uns sich schließlich vom Schüsselrand löst. Den Teig zudecken und an einem warmen Platz 60 Minuten gehen lassen. Danach den Teig nochmals gut durchkneten, in eine gefettete Kastenform legen, wieder zudecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Im gut vorgeheizten Backofen (200 Grad) auf der Mittelschiene in etwa 75 Minuten backen. (Eine Schamottplatte ist sehr günstig – eine feuerfeste Wasserschale auf den Herdboden stellen). Beim Bäcker ausbacken lassen. (reines Quellwasser zum Einweichen der Körner).

 

 

Kirschbrot von Ursula Wahle, Bahnhofstr. 16, 59423 Unna

Zutaten: 100 g geriebenes Weiß-Roggenmischbrot, 3 El Kirschwasser, 1/8 l Weißwein, 125 g weiche Butter, 200 g Zucker, 6 Bio-Eier, 60 g geriebene Mandeln, Schale einer halben Zitrone, 60 g Zitronat, 750 g Kirschen, Semmelbrösel-Fett.

Zubereitung: geriebenes Brot mit Wein und Kirschwasser beträufeln, Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mandeln, abgeriebene Zitronenschale, Zitronat und Brotbrösel dazu geben. Kirschen und geschlagenes Eiweiß dazu geben. Sprungform fetten, mit Semmelbröseln ausstreuen und Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 60 Minuten backen.

 

 

Vollkornbrot von Ilse-Marie Gries, Bahnhofstr. 14, 29348 Eschede

Zutaten: 1 Kilo Roggenmehl, 1 Kilo Roggenschrot grob, 1 Kilo Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. 2 Tüten Trockenhefe, 1 El. Salz, 3 – 4 El. Sirup, 1 l Buttermilch (aufwärmen).

Zubereitung: Form mit Backpapier auslegen, und die Brotmischung hineingeben. Im Ofen mit Alufolie abdecken und bei 150 Grad eine halbe Stunde backen, dann die Folie abnehmen und drei Stunden bei 150 Grad backen. Das Brot ein bis zwei Tage in einen Plastikbeutel stecken, erst danach aufschneiden.

 

 

Gewürzbrot im Blumentopf von Jutta Bardt-Fladerer, Kasseler Str. 85, 36217 Roushausen

Zutaten für 2 Blumentöpfe mit 14 Zentimeter Durchmesser: 500 g Mehl, 40 g Hefe, 1/8 l lauwarme Milch, 1 Prise Zucker, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 50 g Butter, 2 Eier, ½ Tl. Salz, 1 Prise ger. Muskatnuss, 1 Tl. Anis, ½ Teel. Fenchel, 4 El. getrockneter Dill, ½ Tl. getrockneter Rosmarin, Öl zum Ausfetten.

Zubereitung: Zwei neue Blumentöpfe ausfetten. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit der Milch, dem Zucker und wenig Mehl zu einem Vorteig verrühren. 15 Minuten gehen lassen. Zwiebeln und Knoblauchzehe schälen, Zwiebel fein hacken, Knoblauchzehe zerdrücken. Die geschmolzene Butter mit Eiern, den Gewürzen und dem Dill verrühren. Rosmarin im Mörser zerreiben, mit dem Buttergemisch zum Vorteig gebe, alles verkneten und 30 Minuten gehen lassen. Teig in die gefetteten Blumentöpfe füllen und 20 Minuten gehen lassen. Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Oberfläche der Brote mit Wasser bestreichen. Die Gewürzbrote 40 Minuten backen. Bei Backbeginn eine Tasse Wasser auf den Backofenboden schütten. Anstelle des Anis und Fenchel kann man auch Bärlauch nehmen.

 

 

Roggenmischbrot mit Gewürzen von Hedwig Groke, Kyllburger Str. 7, 54655 Orsfeld

Zutaten für 2 Laibe: 1 Kilo Roggenmehl Typ 1150, 200 g Weizenmehl Typ 1050, 50 g Natursauerteig, 20 g Hefe, 850 ml Wasser, 20 g Salz, ½ Tl. Anis, 1 El Koriander, 1 El. Fenchel (alles frisch gemahlen), 1 El. Honig.

Zubereitung: Am Vortag 160 g Roggenmehl mit dem Sauerteig und 160 ml warmem Wasser vermengen und mit Mehl bestäubt vier Stunden an einem warmen Ort reifen lassen. Dann 180 g Roggen und 220 ml Wasser zugeben, alles über Nacht warm stellen. Am Folgemorgen 660 g Roggen in Backmolde geben. In die Mitte den Sauerteig und 450 ml warmes Wasser einarbeiten. Nun Salz, Gewürze und Honig unterarbeiten. Hiernach 20 g Hefe mit etwas Wasser und 200 g Weizenmehl zugeben. Jetzt alles verkneten. 2 Laibe formen und in mit Tüchern ausgelegt Körbe legen, 30 Minuten gehen lassen. Anschließend ohne Korb und Tuch in den Ofen geben. 20 Minuten bei 250 Grad, dann 30 bis 40 Minuten bei 180 Grad fertig backen.

 

 

Mischbrot mit Sauerteig von Brigitte Gutknecht, Öschweg 21, 89079 Ulm

Zutaten: 500 g Roggenmehl oder –schrot, 500 g Weizenmehl oder –schrot, 150 g Sauerteig (Instant-Sauerteigansatz oder Flüssig-Sauerteig, erhältlich im Reformhaus oder guten Lebensmittelgeschäften), 1 Tl. Honig oder Zucker, 3 Tl. Salz, 550 ml Wasser, 1 Päckchen Trockenhefe.

Zubereitung: Das Mehl mit den angegebenen Zutaten mischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Brotteig zugedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend nochmals gut durchkneten (etwa zehn Minuten) und den Teig in eine Brotbackform (Kastenform) füllen. Den Teig erneut etwa eine Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 225 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze) und bei erreichter Temperatur das Brot einschieben. 15 Minuten backen, danach bei 200 Grad nochmals 45 Minuten backen. Abwandlungen: Bierbrot: Wasser durch Bier ersetzten. Buttermilchbrot: Wasser durch Buttermilch ersetzten. Kräuterbrot: Etwa 5 El. fein gehackte Kräuter pro 500 g Mehl.

 

 

Brotrezept von Annegret Kielmann Hinterkronsberg 14, 24113 Kiel

Zutaten: 700 g Dinkel (fein gemahlen, keine Fertigmehl), 3 El. Kernige Haferflocken, 3 El. Sesam, 3 El. Leinsamen, 3 El. Sonnenblumenkerne, 3 El. gutes Olivenöl, 2 ½ Tl. Salz, ¾ Würfel Hefe, 650 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: Dinkelkörner in der Schrotmühle fein mahlen. Die Hefe mit dem Wasser verrühren und mit den übrigen Zutaten etwa fünf Minuten mit den Händen verkneten. Oben auf den Brotteig Sonneblumenkerne streuen und etwas andrücken. In eine gefettete Kastenform, die mit Sonnenblumenkernen und etwas Sesam ausgestreut ist, geben und im Backofen (unten) bei 50 Grad etwa 40 Minuten gehen lassen. Danach bei 225 Grad (keine Umluft) eine Stunde backen. Nach 40 Minuten eventuell mit einem Stück Backpapier abdecken. Nach dem Backen aus der Form holen und noch zehn Minuten (dabei das Brot umdrehen) ohne Form im ausgeschalteten Ofen lassen.

 

 

Hörcher’s Urgetreidebrot von Silke und Heinz Hörcher, Talstr. 33, 74259 Widdern-Unterkessach

Zutaten für 1 Kilo Brot: 500 g fein gemahlener Dinkelkörner, 500 g fein gemahlene Emmerkörner, 20 g Hefe, 1 Tl. Honig, 2 Tl. Steinsalz, 150 g Sauerteig, 800 ml lauwarmes Wasser, etwa ½ Handvoll Leinsamen.

Zubereitung: Die Hälfte des Mehles (gemischt) in eine Schüssel geben. In die Mehlmulde 200 ml lauwarmes Wasser schütten, die Hefe und den Honig dazugeben. Das ganze abgedeckt stehen lassen bis sich die Hefe aufgelöst hat und schäumt. Das Salz im restlichen Wasser auflösen und dann dazu schütten. Den Sauerteig hineingeben und nach und nach unter ständigem Rühren das restliche Mehl unterrühren. 10 bis 15 Minuten gut kneten, Leinsamen noch kurz unterkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Nach einer Stunde kurz durchkneten und nochmals eine Stunde ruhen lassen. Danach entweder zu einem Laib formen, oder zwei Kastenformen füllen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Auf einen Backschieber stürzen, einschneiden und in einem Brotbackofen oder Backstein (250 Grad vorgeheizt) einschließen. Nach 15 bis 20 Minuten je nach gewünschter Bräune, den Ofen ausschalten und noch etwa 30 Minuten abbacken. Auskühlen lassen.

 

 

Hirsebrot von U. Biller, 74 Les Chalets du Lac, 67930 Beinheim/Frankreich

Zutaten: 100 g Hirse, 300 g Dinkel fein gemahlen, 200 g Weizen fein gemahlen, 300 ml Wasser, 30 g Hefe, 12 g Meersalz, 250 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: Hirse in 300 ml Wasser garen. Das heißt, die Hirse im Wasser aufkochen, Topfdeckel auflegen und Herd ausschalten, quellen lassen. Nicht umrühren, abkühlen lassen. Hefe und Salz in 250 ml Wasser auflösen, mit ausgekühlter Hirse und Mehl vermengen. Acht Minuten kneten. Mit feuchtem Tuch abdecken. 20 Minuten gehen lassen. In eine gefettete, mit Mehl bestäubte Kastenform füllen. Oberfläche mit einer Gabel einstechen. Mit etwas Wasser besprühen. In einem auf 240 Grad vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen, danach 40 Minuten bei 190 Grad. Aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

 

Sesam-Leinsaat-Brot von Susanne Kucias, Löttringhauser Str. 227, 44229 Dortmund

Zutaten: 60 g Leinsaat (hell und dunkel gemischt), 60 g Sesam, 300 g frisch gemahlener Weizen, 150 g Dinkel (frisch gemahlen oder Mehl), 30 g Weizenschrot, 1 Päckchen Trockenhefe, 1-2 Tl. Salz, 1 Tl. Honig, 380 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: Leinsaat mit dem Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis die Körnchen leicht „knistern“. Etwas abkühlen lassen. Weizen, Dinkel, Weizenschrot und Trockenhefe miteinander mischen. Salz, Honig und Wasser zur Mehlmischung geben und etwa 5 Minuten mit dem Rührgerät (Knethaken) kneten. Zum Schluss die Leinsaat-Sesam-Mischung gut unterkneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat (etwa ½ bis 1 Stunde). Danach den Teig zurückschlagen, noch einmal kurz durchkneten und zu einer Rolle formen, die in eine Kastenform passt. Teigrolle mit Wasser bestreichen, in der Kastenform nochmals zugedeckt gehen lassen. Oberfläche des Brotes mittig längs etwa ein Zentimeter tief einschneiden. Im Backofen bei 200 Grad (Ober-Unterhitze oder Brotbackstufe) vorgeheizt 50 Minuten backen. Danach leicht abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit etwas Wasser benetzt auskühlen lassen.

 

 

Schwarzbrot von Anneliese Geisendrees, Varensellerstr. 138, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Zutaten: 300 g Roggenschrot, 300 g Weizenschrot, 150 g Leinsamen, 150 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Weizenmehl, 1 l Buttermilch, 3 x Trockenhefe, 1 El. Salz, 600 g Haselnüsse, 100 g Kürbiskerne.

Zubereitung: Aus allen Zutaten einen Brotteig herstellen. In zwei große Brotformen geben. Eine Stunde bei 100 Grad, dann nochmals eine Stunde bei 150 Grad backen. Dann mit Alufolie abdecken und nochmals eine Stunde bei 150 Grad backen.

 

 

Früchtebrot von Beate Thore, Steige 11/1, 74229 Oedheim

Zutaten: 400 g Dinkelmehl Typ 1050, 100 g Buchweizenmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 500 ml Wasser, 2 Tl. Salz, 2 El. Obstessig, 8 getrocknete Feigen (ohne Stiel), je ¼ Tasse Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne, ganze Nüsse.

Zubereitung: Dinkel- und Buchweizenmehl mit Wasser und Hefe verrühren. Restliche Zutaten mit dem Knethaken unterrühren. Kastenform mit Margarine und Semmelbrösel ausfetten. Den Teig einfüllen. Im Backofen (Rost in der Mitte) bei 200 Grad (Ober- Unterhitze) oder 180 Grad (Heißluft) eine Stunde backen.

 

 

Heubrot von Sina Schmitt, Feldstr. 11, 63303 Dreieich

Zutaten: 500 g Weisenmehl Typ 550, 20 g Hefe, 100 g Bio-Alpenwiesenheu, 1 El. gemahlener Koriander, 1 El. Gerstenmalzextrakt, 1 ½ Tl. Salz, 1 El. Butter.

Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde eindrücken. Die Hefe mit 300 ml kaltem Wasser anrühren, in die Mulde gießen und mit ein wenig Mehl zu einem flüssigen Teig verrühren. Das Heu etwas zwischen den Händen reiben, die abfallenden Kräuterblätter (etwa 2 El.) zum Teigansatz geben. Dabei grobe Halme entfernen. Mit Koriander, Gerstenmalz und Salz zu einem glatten Teig vermischen und gut kneten. Zu einer Kugel formen und mit etwas Mehl bestreuen. Zugedeckt möglichst kühl stellen (Gemüsefach des Kühlschranks) und 6-8 Stunden ruhen lassen, bis der Teig doppelt so dick geworden ist. Ein Backblech mit dem übrigen Heu bedecken, dann die Arbeitsfläche dick mit Mehl bestreuen, den Teig darauf stürzen und ohne viel zu drücken zu einer rechteckigen Platte formen. Mit einem Messer längs halbieren und die Hälften vorsichtig im Mehl drehen, auf das Heubett legen und noch 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Eine hitzfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Das Blech in den heißen Ofen (Mitte) schieben und die Brote 20 Minuten backen. Die Butter zerlassen und mit 2 El. Wasser verrühren. Die Brote damit bestreichen und noch 10 Minuten backen, bis die Kruste schön gebräunt ist. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Brote umdrehen und auf dem Heu abkühlen lassen. Heuhalme vom Brot abbürsten.

 

 

Schwarzbrot von Susanne Leonhard, Funkenhausen 31, 53577 Neustadt/Wied

Zutaten: 500 g Mehl Typ 1050, 280 g Weizenschrot, 280 g Roggenschrot, 100 g Sonnenblumenkerne, 80 g Sesam, 80 g Leinsamen, 150 g Rübenkraut, 1 l Buttermilch, 3 Päckchen Trockenhefe, 1 El. Salz.

Zubereitung: Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut (am besten mit einem großen Löffel) verrühren. Den Brei in eine gut eingefettete, mit Haferflocken ausgestreute, Kastenform geben und drei Stunden bei 150 Grad backen. Die letzte Stunde mit Alufolie abdecken.

 

 

Vollkornbrot von Heike Littmann

Zutaten: Vorteig: 450 Roggen und 450 g Weizen fein gemahlen. 900 ml warmes Wasser, 2-3 El Sauerteig. Alles miteinander vermengen. 2-3 El Teig abnehmen, in ein Schraubglas geben und im Kühlschrank aufbewahren. Das ist der Sauerteig für das nächste Brot. Den Teig in eine Plastiktüte geben (damit er nicht austrocknet) und ca. 12 Stunden oder über Nacht an einem warmen Platz gehen lassen. Hauptteig: 1,5 kg Weizen, 1,2 kg Roggen, 1 Tl Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Anis, Koriander) feingemahlen, ca. 1,5 l warmes Wasser, 45 g Salz.

Zubereitung: Das Salz im Wasser lösen. Die restlichen Zutaten mit dem Vorteig dazugeben und alles sehr gut durchkneten, es darf kein trockenes Mehl mehr zu sehen sein. Die Schale in die Plastiktüte stellen und ca. 1 Stunde an einen warmen Platz gehen lassen. Die Brotbackformen einfetten und eventuell mit feinen Haferflocken ausstreuen. Den Teig in drei Teile teilen, gut durchkneten und zu Brotlaiben formen. Mit Wasser einpinseln und eventuell mit Sesam bestreuen. In die Formen geben. Ca. 1-1/2 Stunden gehen lassen. In de Zeit 3x mit Wasser bepinseln, damit der Teig nicht austrocknet und mit einem Tuch abdecken. Zum Schluss die Brote tief mit einem Messer einritzen. Den Ofen auf 260 Grad vorheizen (Schale Wasser nicht vergessen). Brote einschieben (Mitte). 260 Grad 10 Minuten. 200 Grad 55 Minuten, 0 Grad 10 Minuten. Die Formen rausnehmen, ein paar Minuten abkühlen lassen, stürzen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Variante Walnussbrot: Teigmenge für ein Brot vom Hauptteig abnehmen und folgendes unterkneten: 200 g Walnüsse, 100 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen (am Vortag grob mahlen und mit Wasser vermengt quellen lassen). Weiterfahren wie oben angegeben.

 

 

Weißbrot von Heike Littmann, Birkenweg 9, 27474 Cuxhaven

Zutaten: Vorteig: 250 g Weizenmehl, Type 550, ½ Würfel Hefe, ½ l warmes Wasser. Alles miteinander vermengen. In eine Plastiktüte geben (damit der Teig nicht austrocknet) und über Nacht gehen lassen. Hauptteig: 450 g Weizenmehl Type 550, 100 g Weizenmehl Type 405, 2 El Öl, 15 g Salz, ½ Würfel Hefe, Öl zum Bestreichen.

Zubereitung: Am nächsten Tag alles mit dem Vorteig zu einem lockeren Teig verkneten, bis der Teig weich und elastisch ist. In die Plastiktüte geben und an einen warmen Ort 1 ½ -2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Nochmals durchkneten, zu zwei ovalen Broten formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Tuch bedecken und ca. 1 ½ Stunden an einem warmen Platz gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Brote mit Öl bepinseln. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Eine mit Wasser gefüllte Tasse hineinstellen. Brote in den Ofen schieben (Mitte). Zusätzlich Wasser auf den Ofenboden gießen. Sofort die Tür schließen. Die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und 15 Minuten backen. Auf 170 Grad reduzieren und noch 30 Minuten backen und bei 0 Grad noch 10 Minuten im Ofen lassen. Brote aus dem Ofen nehmen, mit Wasser einpinseln und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

 

 

Ciabatta (4 Brote auf 2 Blechen) von Heike Littmann, Birkenweg 9, 27474 Cuxhaven

Zutaten: Vorteig (bis zu 24 Stunden vorher ansetzen), 250 ml warmes Wasser, 350 g Weizenmehl Type 550, ½ Würfel frische Hefe. Alles miteinander vermengen, Teigschüssel in eine Plastikschüssel stellen (damit der Teig nicht austrocknet) und bis zu 24 Std. an einem warmen Platz gehen lassen. Hauptteig: 2510 ml warmes Wasser, 20 g Salz, 5 El warme Milch, 2 El Öl, 550 g Weizenmehl Type 550, ½ Würfel frische Hefe.

Zubereitung: Das Salz im Wasser lösen. Alle Zutaten mit dem Vorteig verkneten. (Dafür eine Schale nehmen, die groß genug ist. Der Teig hat jetzt so viel Power, dass er sehr stark aufgeht). Die Teigschale wieder in die Plastiktüte schieben und 1 ½ Stunden gehen lassen. Den Teig mit der Teigkarte auf die gut bemehlte Arbeitsplatte geben (nicht kneten), vierteln und mit bemehlten Händen ca. 30 cm lange Teigfladen ziehen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit den Fingerspitzen mehrfach leicht eindrücken, mit einem Tuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schale mit Wasser hineinstellen. Auf 200 Grad stellen und das 1. Blech einschieben (Mitte). 25 Minuten backen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Mit dem 2. Blech ebenso verfahren.

 

 

Brot Pur von Olga Braun, Am Goldbach 9, 67582 Mettenheim

Zutaten: 300 g Roggen frisch gemahlen, 600 g Weizen frisch gemahlen, 300 g Sauerteig (holt man vom Bäcker), 5-7 Tl Salz, 100 g Wasser aus Quelle, 2 Päckchen Trockenhefe, 4 El Pflanzenöl, 300 g Weizen Typ 405.

Roggenteig: 300 g Roggen mit 200 g gut warmem Wasser und den 300 g Sauerteig vermischen. Zugedeckt über Nacht bei 26-30 Grad stehen lassen. Weizenteig: Restliches Weizenmehl (Vollkornmehl + Mehl 405, Salz, 800 g lauwarmes Wasser, Hefe, Öl zu einem glatten Teig verarbeiten und zum Sauerteig geben, mit den Händen 10 Minuten kneten. Die Teigschüssel mit einem Deckel bedecken. Bei 26-30 Grad gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt. 3 Backformen einfetten mit Margarine. Teig verteilen, an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich gewölbt hat. Backofen rechtzeitig vorheizen auf 220 Grad. Schüssel aus Edelstahl mit Wasser in den Backofen stellen. Die Backformen in den Ofen schieben und 20 Minuten bei 220 Grad und bei 200 Grad 55 Minuten weiter backen. Gesamte Backzeit ist 1 Stunde 15 Minuten. Brot heraus holen und auf dem Gitterrost umkippen. Guten Appetit.

 

 

Bio-Herbstbrot mit Quinoa von Irmgard Lindner, Mitterweg 8, 83346 Bergen

Zutaten alle Bio: Quellstück: 300 g Quinoa, 250 g Malzflocken, 500 g Kürbis, 150 g Weizenschrot, 150 g Haferflocken, 25 g Salz, 1000 g Wasser 25-30 Grad. Ergibt ein Quellstück von 2375 g. Über Nacht quellen lassen. Teig: 2160 g Sauerteig (vollsauer), 2375 g Quellstück, 2750 g Weizenmehl Typ 1050, 500 g Roggenmehl Typ 1150, 80 g Salz, 100 g Hefe, ca. 80 g Zuckerrübensirup, ca. 2000 g Wasser ca. 25 Grad.

Zubereitung: Teigruhe 20 Minuten. Teigtemperatur 26 Grad. Teigeinlage 850 g, dh. 850 g Teig in gestäubte Körbe legen. Bei ¾ Gase herausstürzen und abbacken. Bei 250 Grad auf 200 Grad fallend backen. Backzeit ca. 50 Minuten.

 

 

Apfelbrot von Rita Bergmann, Am Bahnhof 4 a, 31515 Wunstorf

Zutaten: 350 g Äpfel (ca. 3 mittelgroße, saftige), 500 g Vollkornmehl, 120 g Rohr-Zucker (oder“normaler“), 2 Päckchen Vanillezucker, ½ Pack Backpulver, 3 El Mandelstifte, 4 Eier.

Zubereitung: Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl, Mandelstifte + Backpulver gut verrühren. Die Äpfel schälen und die Kerngehäuse entfernen. Äpfel in kleine Stücke schneiden, unter den Teig rühren. In einer kleinen, gut gefetteten, kleinen Kastenform 40-45 Minuten bei 160 Grad (Heißluft) backen. Nach dem Abkühlen geschnitten, bestrichen mit Butter servieren. Apfelbrot-Rezept lässt sich noch abwandeln. In eine Sommerversion: indem Zitronensaft hinzu gegeben wird oder die Winterversion mit Zimt.

 

 

Quark-Brot von Rita Bergmann, Am Bahnhof 4 a, 31515 Wunstorf

Zutaten: 150 g Dinkel oder Weizenkörner frisch gemahlen oder alternativ 150 g Weizenschrot, 500 g Brotmehl 1050, 250 g Quark, 100 g Sesam, 50 g Leinsamen, 50 g Sonnenblumenkerne, 3 Tl Salz, 2 Tl Zucker, 1 Würfel Hefe, 500 ml warmes Wasser.

Zubereitung: Alle Zutaten gemeinsam ca. 8 Minuten kneten, Spatel zu Hilfe nehmen. Den Teig dann ca. 35 Minuten gehen lassen. Anschließend in einer Kastenform bei 200 Grad ca. 1 Stunde backen.

 

 

Schwarzbrot von Elvira Koppenberg, Glumstr. 68, 26203 Wardenburg

Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot (mittelfein gemahlen), 140 g Sesam, 140 g Leinsamen, 100 g Sonnenblumenkerne, 1 El Salz, 3 Würfel Hefe, 1 l Buttermilch, 200 g Sirup (dunkel), 500 g Weizenmehl.

Zubereitung: Buttermilch erwärmen, in der einen Hälfte die Hefe, in der anderen den Sirup auflösen. Alle Zutaten gut vermischen und in eine gefettete mit Haferflocken ausgestreute Form geben. Backzeit ca. 3 Stunden bei 150 Grad.

 

 

Griebenbrot von Hubert + Angela Andris, Schwand 18, 79837 Häusern

Zutaten: 150 g Grieben (beim Metzger bestellen), 1 Bund Petersilie, 1 kleine Zwiebel. Brotteig: 10 cl lauwarmes Wasser, 10 g Hefe (frische von Dr. Oetker), 200 g Mehl, 1 Prise Salz.

Zubereitung: Zwiebel und Petersilie feinhacken, Hefe im lauwarmen Wasser mit einer kleinen Prise Zucker und etwas Mehl gehen lassen. Alle Zutaten zusammen geben, Teig gut durchkneten und dann in eine hohe Kastenform geben. Ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen und 25 Minuten backen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

 

Speckbrot mit Oliven und Pistazien von Hubert + Angela Andris, Schwand 18, 79837 Häusern

 

Zutaten: 250 g Mehl, 200 g geräucherten Speck, 150 g grüne Oliven ohne Stein, 150 g geriebener Käse, 50 g geschälte und gehackte Pistazien, 4 Eier, 2 cl Kürbiskernöl, 1 El Öl zum Speck schmoren, 1 cl trockener Weißwein, 1 Würfel frische Hefe, Butter für die Kastenform, Pfeffer nach Belieben. Vorbereitungszeit: 20 Minuten, Backzeit: 180 Grad, 75 Minuten.

Zubereitung: Speck klein schneiden, ausschmoren und abtropfen lassen. Hefe vorgären lassen. Dann Mehl in die Schüssel geben, Hefe, Eier und das Öl darunter mischen. Nun den Wein und Pfeffer mit dem Knethaken untermischen. Jetzt die Speckwürfel, die hackten Oliven und Pistazien und den geriebenen Käse in den Teig einarbeiten. Den Teig in die gebutterte Kastenform geben und gehen lassen. Bei ca. 180 Grad 75 Minuten backen. Warm oder kalt servieren.

 

 

Gewürzbrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51, 26903 Surwold

Zutaten: je 300 g Roggen- und Weizenvollkornmehl, ¼ l Wasser, 25 g Hefe, 20 g Butter, 1 Ei, 4 El feingehackte Petersilie, 1 El Kümmel, je ½ El Basilikum und Salz.

Zubereitung: Die Butter im lauwarmen Wasser zergehen lassen unter Rühren die Hefe hinzufügen. Das Roggenmehl mit 150 g Weizenmehl und Salz vermischen, eine Mulde bilden, die Hefe mit der Butter hinzu fügen und zu einem Teig kneten. Den Teig an einem warmen Ort zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Das restliche Weizenmehl mit Basilikum, Kümmel und Petersilie in den Teig kneten und ihn nochmals 20 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Mehl bestäuben und zum runden geformten Teig drauflegen. Das Ei schlagen, das Brot damit bepinseln und im 10 Minuten vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen.

 

 

Buchweizenbrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51, 26903 Surwold

Zutaten: je 100 g Buchweizen, -Mais, - Weizenvollkornmehl und Roggenschrot, je 30 g Vollkornhaferflocken und Hirse, 2 Tl Salz, 4 Eigelb, ¼ l Magermilch, 2 Becher Magermilchjoghurt, 7 ½ El Keimöl.

Zubereitung: Die Mehlsorten mit Roggenschrot, Haferflocken, Hirse, Salz und Soda vermischen. Eidotter mit Milch verrühren, Joghurt und Öl hinzugeben und mit Mehl zum Teig verrühren. Eine Kastenform einfetten, den Teig einfüllen, im 10 Minuten vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen.

 

 

Hirsebrot von Inge Hesse-Neulinger, Denkmalsweg 51, 26903 Surwold

Zutaten: 60 g Hirse, 80 g Hirsemehl, je 40 g Buchenweizenmehl und Vollkornhaferflocken, 250 g Weizenvollkornmehl, 50 g Hefe, 1/5 l lauwarme Magermilch, 1 El Keimöl, 1 El Zucker, 1 Tl Salz, ½ Tl zerstoßener Anis.

Zubereitung: die ganze Hirse und Haferflocken über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am Morgen die Mehlsorten in einer Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe mit Milch und Zucker vermischen, in die Mulde geben und 20 Minuten gehen lassen. Dann Hirse, Haferflocken, Öl Salz und Anis hinzufügen und gut durchkneten. Nochmals 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen und wieder durchkneten. Kastenform einfetten, den Teig hineingeben, nochmals 10 Minuten gehen lassen, dann knapp 1 Stunde im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad backen.

 

 

Schnelles Dinkel-Weizen Vollkornbrot von Liebtraut Schultheiß, Poststr. 7, 32694 Dörentrup

Vorbereitung: Eine Kastenform mit einem Längsstreifen Backpapier und einem Querstreifen auslegen. Das Papier an den Rändern überstehen lassen, dann kann man das Brot nach dem Backen gut herausheben.

Zutaten: ½ l Wasser lauwarm erwärmen, 1 Würfel Hefe in eine Tasse, 1 Tl Zucker dazu, mit etwas vom Wasser glattrühren, 400 g Dinkelkorn, 100 g Weizenkorn feinmahlen in der Getreidemühle, 2 Tl Salz (nicht gehäuft), 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Hand voll Walnüsse oder andere Nüsse, 2-3 El Obstessig.

Zubereitung: Die Hefemischung dazugeben, das restliche Wasser dazu, alles mit einem Löffel verrühren, nicht kneten. Ergibt einen breiigen Teig, alles in die Backform, nicht gehen lassen. Ofen auf 180 Grad vorheizen, eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen. Das Brot 50 Minuten backen lassen.

 

 

Roggenmischbrot von Ulrike Tylkowski, Dorfstr. 8, 37318 Asbach-Sickenberg

Zubereitung: Sauerteig in 3 Stufen: (1) 100 g Roggen, 120 ml lauwarmes Wasser (ca. 38 Grad) 48 Stunden stehen lassen (bedeckt, bei Zimmertemperatur bzw. Backofenlampe). (2) 100 g Roggen, 120 ml lauwarmes Wasser dazu, 24 Stunden stehen lassen. (3) 200 g Roggen 200 g bzw. ml lauwarmes Wasser dazu, 24 Stunden stehen lassen. Diesen Ansatz weiterverarbeiten bzw. in 100-150 g Portionen einfrieren.1. Tag: 500 g Roggen, 300 g Weizen, 750 ml Wasser 100-150 g Sauerteig verrühren, 24 Stunden stehen lassen. 2. Tag. 500 g Roggen, 300 g Weizen, 6 TL Salz, Gewürze nach Geschmack (z.B. Kümmel, Fenchel, Koriander), 100-200 g Sonnenblumenkerne, evtl. Leinsamen in 500 ml warmes Wasser 20 g Hefe auflösen, alles in die Masse einarbeiten, etwa 10 Minuten rühren. In zwei geeignete Formen à 30 cm einfüllen (Formen vorher einfetten oder -ölen, mit Sesamkörner oder Sonnenblumenkörner ausstreuen), zugedeckt etwa 1 1/2Stunden gehen lassen (Masse verdoppelt sich, geht bis zum Rand). Backen: bei 175 C Ober- und Unterhitze 90 Minuten, eine Tasse heißes Wasser in den Ofen! Gute Sauerteigführung bedarf eben mehr Zuwendung über einen längeren Zeitraum. Der Ansatz enthält sehr viele natürlich gebildete Sauerteigbakterien. Wird ihnen genügend Zeit gegeben, durchsetzen sie den Teig und schließen ihn auf. Daher seine gute Verdaulichkeit in gebackener Form. Für die Entwicklung dieser Fähigkeit bedarf es unbedingt gleichbleibender Wärme. Im Winter, wenn sich weniger Milchsäurebakterien in der Luft befinden, braucht der Teig eventuell etwas längere Durchsetzzeit. Sind dem Sauerteig nicht perfekte Umstände zur Entwicklung gegeben, wird er uns ein kompakteres Brot mit dichterer Krume bescheren. Auch dieses Brot wird leicht verdaulich sein, doch die so beliebte lockere Krume fehlt -Sauerteig-Säure- warum? Die Bakterien, die den Teig aufschließen und treiben, lieben ein saures Milieu. Sie lieben ein ganz bestimmtes, nämlich "ihr" Milieu zu wenig oder zu viel Säure bremst ihre Aktivität. Zur vorübergehenden Ruhigstellung der Bakterien kann ich also dem Ansatz Säure zufügen in Form von echtem Gärungsessig und natürlicher Zitronensäure (ausprobieren: Sauerkrautsaft). Beim Ansetzen des Teiges verteilt sich diese Säure in einem wieder so günstigen Verhältnis, dass sich die Bakterien reaktivieren können.

 

 

Vierkornbrot von Erich Ziesel, Diepoldshofer Str. 8, 88410 Bad Wurzach

Zutaten: (Teigzubereitung für 4 kleine Laibe (à ca. 600 g). 100 g Sonnenblumenkörner, 50 g Leinsamen in 300 g Wasser über Nacht einweichen, 50 g Sesamsaat ungeschält, 50 g Kürbiskerne, 1,5 kg Mehl (Type 1050) in Schüssel geben, 35 g Salz auf den Mehlrand streuen, 2 Würfel Hefe mit 250 g Wasser (warm) verrühren, in das Mehl eine Mulde machen, den Vorteig hineinschütten und mit etwas Mehl verrühren. Eingeweichte Körner und ca. 3/4 l warmes Wasser dazugeben. Mit der Hand kneten und schlagen, bis alles gut vermischt, ist. Zugedeckt in der warmen Küche ca. 1 Stunde gehen lassen. Backen: am besten im Mieterkinger Backhaus.

 

 

Bauernbrot von Käte Krumm, Am Koppelberg 6, 57520 Niederdreisbach

Zutaten: 500 g Roggenschrot, 500 g Weizenmehl Typ 550, 2 Päckchen Hefe à 42 g, 125 g Leinsamen, 3 Esslöffel Sauerteig (z.B. von Firma Seitenbacher), 4 Teelöffel Salz, Wasser nach Bedarf.

Zubereitung: Am Vorabend Roggenschrot mit dem Sauerteig und einer entsprechenden Menge lauwarmem Wasser anrühren, dass ein geschmeidiger Teig entsteht, ähnlich einem frisch gekochten Pudding. An einem warmen Ort -zum Beispiel in der Küche- über Nacht aufgehen lassen. Am Morgen ist der Teig durch und durch blasig. Salz und den Leinsamenbrei handwarm einrühren. Der Leinsamen wird mit Wasser angerührt und 12 Stunden vorher angesetzt. Die Wassermenge ist so zu bemessen, dass das Wasser die Oberfläche des Leinsamens gerade bedeckt. Auf diese Weise entsteht ein sämiger Brei , der vor der Zugabe in den Teig, siehe oben, leicht zu erwärmen ist. Anschließend das Weizenmehl plus Hefe zufügen. Die Hefe wird zuvor zerbröselt in warmem Wasser aufgelöst. Diese Teigmasse mit soviel warmem Wasser verkneten, dass ein geschmeidiger Teig entsteht. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Sehr wichtig: Den Teig 10 Minuten gut durchkneten. Zum Auskneten Weizenmehl verwenden. Es muss ein fester nicht klebender Ballen entstehen. Mit Mehl bestäuben und an einem warmen Ort mit Tuch abgedeckt gehen lassen. Dabei verdoppelt sich das Volumen der Teigmasse. Danach zwei Brotlaibe aus der Teigmasse formen und nochmals gehen lassen. Dabei vergrößern sich die Laibe etwa um das Doppelte. Backofen auf 300 Grad. aufheizen, Brote einschieben. Nach 30 Minuten die Backtemperatur auf 200 Grad. reduzieren. Das Brot ist gut durchgebacken, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Das heiße Brot mit warmem Wasser abpinseln und nochmals kurz in den Backofen schieben. So entsteht eine schön glänzende Kruste. Der Backvorgang verbreitet einen herrlichen Duft im ganzen Haus und regt den Appetit auf das frische Bauernbrot merklich an.

 

 

Weizen-Dinkelbrot mit Sonnblumenkernen von Käte Krumm, Am Koppelberg 6, 57520 Niederdreisbach

Zutaten: 250 g Weizenmehl Typ 550, 250 g Dinkelschrot, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne, 2 Teelöffel Salz, 1 Päckchen Hefe.

Zubereitung: 100 ccm lauwarmes Wasser und ein Esslöffel Weizenmehl, Hefe, ein Teelöffel Zucker verrühren, 20 Minuten aufgehen lassen. Anschließend Weizenmehl und Dinkelschrot mit einer entsprechenden Menge lauwarmen Wasser zufügen, sodass ein geschmeidiger Teigklos entsteht. Noch einmal Y2Stunde gehen lassen. Einen länglichen Brotlaib formen. Zur doppelten Größe aufgehen lassen. Das Brot in den auf 250 'C vorgeheizten Backofen schieben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 *C. zurücknehmen. Backen bis das Brot hellbraun und knusprig erscheint.

 

 

Westerwälder Kartoffelbrot von Käte Krumm, Am Koppelberg 6, 57520 Niederdreisbach

Zutaten: 500 g Weizenmehl Typ 550, 1/2 Päckchen Hefe, 2 Teelöffel Salz, 250-300 g rohe Kartoffel, fein gerieben, Wasser nach Bedarf.

Zubereitung: Einen Ansatz herstellen aus 1 Esslöffel Weizenmehl, 1 Teelöffel Zucker, der Hefe und 100 ml lauwarmem Wasser. Bei Raumtemperatur gehen lassen, dann das Weizenmehl und Salz zufügen. Von den geriebenen Kartoffeln die Flüssigkeit abschöpfen und dem Teig zugeben. Die erforderliche Wassermenge ist abhängig vom Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln. Der Teig ist recht schwer und muss in einer gefetteten Form gehen. Bei 250 Grad. in den Backofen schieben, nach 10-15 Minuten auf 200 Grad reduzieren und backen bis das Kartoffelbrot goldgelb erscheint. Schmeckt herrlich mit Butteraufstrich und Gelee oder auch mit Käse.

 

 

Frankenlaib von Jenny Kaim aus Leonberg-Warmbronn

Zutaten: 800 g Roggenmehl Type 1150, 200 g Weizenmehl Type 1050, 1 Würfel Hefe, 0,5 ml lauwarmes Wasser, 300 g Sauerteig (v. Bäcker oder Fertigsauerteig), 2 gestr. El Salz, 15 g Kümmel (leicht mahlen), 5 g Fenchel (gemahlen), 5 g Koriander (gemahlen), 5 g Anis (gemahlen), Mehl zum Kneten, Fett f. Backblech.

Zubereitung: Das Roggenmehl in eine Schüssel sieben, eine große Mulde eindrücken und das Weizenmehl dazusieben. Da hinein wieder eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Die Hefe mit 0,1 l (100 ml) lauwarmem Wasser und etwas Mehl vom Rand zum Vorteig verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Diesen Vorteig mit dem restlichen Mehl vom Rand vermischen. 0,3 1 (300 ml) Wasser, den Sauerteig, das Salz und die Gewürze nacheinander dazugeben und alles gut durchmischen. Wenn der Teig noch zu fest ist, das restliche Wasser dazugeben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig kräftig durchkneten. (Roggenmehlteige können sehr klebrig sein). Ich gebe dann etwas Sonnenblumenöl auf meine Hände, dann lässt sich der Teig leichter verarbeiten). Anschließend 90 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann erneut leicht durcharbeiten, einen Brotlaib formen, mit etwas Mehl bestäuben und auf ein gefettetes Backblech oder Backfolie legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. (Oder man lässt den Laib im bemehlten Brotkorb gehen.). Das Backblech auf der untersten Schiene in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Zuvor eine flache, feuerfeste Schale mit Wasser (ca. 1 Tasse) auf den Herdboden stellen. Nach 20 Minuten Backzeit Temperatur auf 200 Grad herunterstellen und das Brot weitere 70 Minuten backen.

 

 

Körnerbrot von Karin Gerken, Segeberger Str. 16, 22941 Borgteheide

Zutaten: 1 Kastenform ca. 1,5 Liter Volumen, 600 g Dinkelmehl, 200 g Buchweizen gemahlen, 3/4l Wasser, 3Tl Salz, 4 EL Essig, 1 Würfel Hefe, 1 Tasse Sesam, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Tasse Leinsamen oder Kürbiskerne, Butter zum Ausfetten der Form, Haferflocken zum Ausstreuen.

Zubereitung: Salz, Hefe und Essig im Wasser verrühren und auflösen. Dinkelmehl und Buchweizen mit der Flüssigkeit zu einem dickflüssigen Brei vermengen. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen/Kürbiskerne untermischen, je einen EL für die Dekoration zurückbehalten. Kastenform ausfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben, die restlichen Kerne locker darüber verteilen und die gefüllte Form in den kalten Backofen schieben. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze oder 200 Grad Umluft stellen und ca. 60 Minuten backen. Den Laib aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

 

 

Schwarzbrot von Jutta Dietenhöfer-Röser Hauptstr.46 69226 Nussloch

Zutaten: 10 kg Roggenmehl, ½-3/4kg Sauerteig, etwas Germ, 3 1/2-5 Liter Wasser, 20 dkg Salz, 2 dkg Brotgewürz (Kümmel), Anis, Fenchel, Koriander.

Zubereitung: Am Vortag wird das Mehl in einem Backtrog in die warme Stube gestellt. Der Sauerteig wird in lauwarmem Wasser aufgelöst, in das Mehl geseiht und mit diesem etwas verrührt. Will man nicht zu saures Brot haben, so verwendet man weniger Sauerteig, dafür nimmt man aber einige Dekagramm Germ, den man ebenfalls in lauwarmem Wasser löst. Nächsten Morgen gibt man zum Mehl Brotgewürze und das nötige lauwarme Wasser und Salz und knetet einen mittelfesten Teig. Hierauf formt man 1-2 kg schwere Laibe oder Wecken und lässt diese nochmals im Körbchen aufgehen. Die Laibe werden dann in den schon vorgeheizten Backofen eingeschossen. Nach halber Backzeit nimmt man sie heraus, bestreicht sie, um die Kruste glänzend zu machen, mit lauwarmem Wasser und schießt sie um, da die Temperatur im Backofen meist ungleich ist. In nicht kaltem Raume lässt man sie auskühlen und bewahrt sie am besten luftig auf eine Brothänge auf.

 

 

Schwarzbrot mit Kartoffeln von Jutta Dietenhöfer-Röser Hauptstr.46 69226 Nussloch

Zutaten: 10 kg Roggenmehl 5 kg Kartoffeln ca. 4 ½-5 Liter Wasser 3/4kg Sauerteig oder 15-20 dkg gern 2 dkg Brotgewürz wie Kümmel Koriander Fenchel oder Anis 25 dkg Salz.

Zubereitung: Die gekochten, geschälten Kartoffeln werden passiert oder faschiert und knapp vor dem Kneten unter das Brotmehl gemischt. Die weitere Behandlung des Brotes erfolgt wie bei gewöhnlichem Schwarzbrot. Mit Kartoffeln hergestelltes Brot hilft Mehl sparen und ist saftiger als gewöhnliches Brot. In der warmen Jahreszeit ist Brot mit Kartoffelzusatz nicht zu empfehlen, weil Kartoffeln leicht gären und das Brot dadurch nicht haltbar bleibt.

 

 

Italienisches Tomatenbrot von Jutta Dietenhöfer-Röser Hauptstr.46 69226 Nussloch

Zutaten für 1 Brot (ca. 20 Scheiben): 500 g Mehl Type 1050, TL Salz, 1 EL Zucker, 1 Würfel Hefe, 6 EL Pflanzencreme (Kühlregal), 100 g getrocknete Tomaten 50 g Pinienkerne l00 g frisch geriebener Pecorino.

Zubereitung: 1. In einer großen Schüssel Mehl, Salz, Zucker und die zerbröckelte Hefe mischen. Pflanzencreme und 250 ml lauwarmes Wasser dazugeben. Mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Teig abgedeckt etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 2. Getrocknete Tomaten hacken, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Beides zusammen mit dem Pecorino unter den in der Zwischenzeit aufgegangenen Hefeteig kneten. 3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Brot formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Brot darauf setzen. Anschließend das Brot mit einem Tuch abdecken und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Das gegangene Brot auf der zweiten Einschubleiste von unten etwa 45 Minuten backen.

 

 

Körnerbrot von Ursula Schmölzmeier, Julius-Leber-Str. 17

Zutaten:1 Kastenform, ca. 1,5 Liter Volumen, 600 g Dinkelmehl, 200 g Buchweizen, gemahlen ¾ l Wasser, 3 TL Salz, 4 EL Essig, 1 Würfel Hefe, 1 Tasse Sesam, 1 Tasse Sonnenblumenkerne, 1 Tasse Leinsamen oder Kürbiskerne, Butter zum Ausfetten der Form Haferflocken zum Ausstreuen.

Zubereitung: Salz, Hefe und Essig im Wasser verrühren und auflösen. Dinkelmehl und Buchweizen mit der Flüssigkeit zu einem dickflüssigen Brei vermengen. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen/Kürbiskerne untermischen, je einen El für die Dekoration zurückbehalten. Kastenform ausfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben, die restlichen Kerne locker darüber verteilen und die gefüllte Form in den kalten Backofen schieben. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze oder 200 Grad Umluft stellen und ca. 60 Minuten backen. Den Laib aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

 

 

Dattelbrot von Andreas Faust, Am Homberg 11, 34537 Bad Wildungen

Zutaten: 500 g Mehl, 1 Würfel (42 g) frische Hefe, 50 g Zucker, 1 Teelöffel Zimt, 1/2 Teelöffel geriebener Muskat, 1 Prise Ingwer, 1 Teelöffel Lebkuchengewürz, 150 bis 200 ml lauwarme Milch, 1 Prise Salz, 80 g Butter oder Margarine, 1 Ei, 100 g entkernte und kleingehackte Datteln, 100 g gehackte Haselnüsse, 100 g getrocknete und gehackte Apfelringe.

Zubereitung: Das Mehl in eine Schüssel geben, die Gewürze auf das Mehl streuen, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit etwas lauwarmer Milch verrühren und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen. Salz und Zucker an den Rand streuen und die restliche lauwarme Milch mit der darin gelösten Butter/ Margarine sowie dem verschlagenen Ei angießen. Die Datteln, Haselnüsse und die Apfelringe hineingeben und dann alles zu einem Teig verkneten. Der Teig wird dann zu einem Brot geformt und in eine gefettete Brotbackform gesetzt. Den Teig in der Form dann ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Bachofen wird vorgeheizt. Das Brot nun bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen. Nach dem Backen das Brot aus der Form nehmen und etwas abkühlen lassen.

 

 

Zucchini-Apfel-Brot von Yvonne Stahl, Ditzenbrunner Str. 58, 71254 Ditzingen

Zutaten für eine Kastenform von 30cm Länge: 300 g Zucchini, 1 mittelgroßer Apfel, 300 g Weizenmehl, 3 Tl. Backpulver, 5 Eier 0,1 l Olivenöl, 1 Teel. Salz, 150 g geriebener Emmentaler, 50 g geschälte Kürbiskerne, Butter für die Form.

Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Kastenform ausbuttern. Zucchini und Apfel waschen abtrocknen und grob raspeln. Das Mehl mit dem Backpulver, den Eiern, dem 01, Salz und Käse sowie den Zucchini und Apfelraspeln zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Zuletzt die Kürbiskerne untermischen. Den Teig in die Kastenform füllen und 50 Minuten backen. Den Backofen dann auf 180 Grad runterschalten und das Brot weitere 20 Minuten fertig backen. Das Brot in der Form abkühlen lassen, den Rand ringsherum mit einem Messer lösen und das Brot auf einem Kuchengitter stürzen. Ein persönlicher Tipp: Zu dem Zucchini-Apfel-Brot reiche ich gerne einen guten geräucherten Schinken, Tomatensalat, Tzatziki und natürlich einen trockenen Rotwein.

 

 

Ciabatta – Brot von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher Hof 4 53520 Meuspath

Zutaten für vier Brote: 1 kg Mehl Type 550, 10 g frische Hefe, 720 ml kaltes Wasser, 2-3 El. Olivenöl, 2 EI Salz.

Zubereitung: 1. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe unter Rühren im kalten Wasser auflösen und zum Mehl geben. Zuerst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, danach mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem kühlen Ort 12 Stunden, am besten über Nacht, gehen lassen. Achtung! Cibatta-Brot muss im Gegensatz zu anderen Hefebroten kalt gehen. Deshalb braucht es eine besonders lange Ruhezeit. 2. Das Olivenöl und das Salz (wenn gewünscht halbierte Olivenstücke) unter den Teig kneten. Nochmals 30 Minuten abgedeckt an einem kühlen Ort ruhen lassen. Den Teig vorsichtig teilen und diese zu flachen, länglichen Teigsträngen formen. Vorsicht: NICHT KNETEN. Das rustikale Weißbrot (Ciabatta) ist eine Ausnahme bei Brotbacken, deshalb den aufgegangenen Teig kaum bewegen, um die Blasen, die den sehr lockeren Teig ergeben, nicht zu zerstören. 3. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Jeweils 2 Laibe auf ein Blech legen, mit Mehl bestäuben und noch 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad 30-40 Minuten backen. Arbeitszeit: etwa 30 Minuten Ruhezeit: mindestens 12 Stunden Backzeit: etwa 30-40 Minuten.

 

 

Nussbrot von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher Hof 4 53520 Meuspath

Zutaten: 500 g Weizenmehl (Type 550), 100 g Roggenmehl (Type 1150) plus etwas zum Bearbeiten, 20 g frische Hefe, 1 Tl. brauner Rohrzucker, 2 EI Zuckerrübensirup (Grafschafter Rübenkraut), 1 Ei, fein gemahlenes Meersalz, 100 g Walnusskerne, 100 g Haselnusskerne 2-3 EI Haferkleie.

Zubereitung: 1. Die Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser mit Zucker und Sirup auflösen. 2. Beide Mehlsorten mit dem Salz in eine Küchenmaschine geben. Bei mittlerer Stufe mischen und das Hefewasser dazugießen. Den Teig 6 Minuten kneten, die Nüsse dazugeben und noch 1 Minute weiterkneten. 3. Den Teig in eine große Schüssel umfüllen, mit einem Tuch abdecken und so lange bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat ( ca. 1 Stunde ) 4. Die Arbeitsfläche mit Roggenmehl bestreuen. Den Teig darauf geben, mit Mehl bestäuben und kräftig durchkneten (man muss den Teig jetzt die Luft herauskneten, die beim "Aufgehen" entsteht. Nur so entsteht am Ende eine gleichmäßig feinporige Krume. Mit dem Tuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 5. Den Teig wieder auf er leicht bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem länglichen Laib von 20 cm Durchmesser formen und mit Wasser einpinseln. Die Haferkleie darauf streuen und den Laib auf das vorbereitete Blech legen. Abgedeckt noch einmal 45 Minuten gehen lassen. 6. Den Backofen (mit Wasserschale) auf 225 Graf vorheizen. Den Teig längs oder im Zickzackmuster einschneiden (dazu braucht man ein sehr scharfes Messer, besser eine Rasierklinge. Die Klinge vor jedem Schnitt in Mehl tauchen, dann klebt der Teig nicht) und das Brot auf der 2. Einschubleiste von unten 50 Minuten dunkel backen, dabei den Ofen nach 10 Minuten Backzeit auf 200 Grad zurückschalten und eventuell das Brot mit Backpapier abdecken. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Tipp: Das Brot schmeckt besonders gut mit einem würzigen Paprika-Quark, der das kräftige Aroma der mit gebackenen ganzen Nüssen aufs Leckerste ergänzt.

 

 

Weizenvollkornbrötchen von Ingeborg Hallfell, Krebsbacher Hof 4 53520 Meuspath

Zutaten für etwa 10 Brötchen werden benötigt: 500 g frisch gemahlener Weizen oder ersatzweise Weizenvollkornmehl Type 1700, 350 g Wasser, 1 EI Salz, 1 El Öl, 40 g Hefe (1 Würfel), etwas Sesam, Mohn, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne.

Zubereitung: 1. Das Vollkornmehl in eine Schüssel geben, mit Öl, Wasser und Salz vermengen, die Hefe darüber bröseln. Achtung: Vollkornmehl braucht mehr Flüssigkeit als Weißmehl. 2. Mit den Knethacken 6 Minuten durchkneten. 3. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur 20 Minuten gehen lassen, nochmals durchkneten. 4. Zwei Rollen formen, jeweils in Abschnitte teilen und daraus 10 Brötchen formen. 5. Die Brötchen auf ein vorbereites Backblech legen, mit Wasser bestreichen mit einigen Sesamkörner, Sonnenblumenkernen, Kürbiskerne oder Mohn bestreuen. 6. Im vorheizten Backofen bei 200 Grad 25 bis 30 Minuten backen. Zu einem anständigen Brot gehört auch ein leckeres Stück Kräuterbutter, Tomatenbutter, Sardellenbutter o.a..

 

 

Buttermilchbrot von Tante Ilse von Margit Kiefer, Kreuzweg 16, 87645 Schwangau

Zutaten: 750 g Weizenmehl ( 405 oder 1d50), 500 g Roggenmehl, ½ l. Buttermilch, 3/8 l warmes Wasser, 2 Päckchen Hefe od. Trockenhefe, 1 El Salz, 1 El Honig, 1 El Schweineschmalz (oder Öl), 1 Tl. Kümmel etwas zerstoßen 1/2 Tl. weißer Pfeffer gemahlen.

Zubereitung: Hefe zerbröckeln und im warmen Wasser auflösen. Buttermilch etwas erwärmen. Alle Zutaten kräftig miteinander verkneten. Teig auf doppelte Menge gehen lassen. Dann nochmals kräftig durchkneten und Teig in zwei Laibe formen. Laibe auf gemehltes Backblech legen mit Tuch abdecken und ohne Zugluft im Wannen aufgehen lassen. (Praktisch ist es, das Blech mit den Broten auf eine gut warme Wärmflasche zu stellen.) Dann mit einem scharfen Messer das Brot einritzen, noch besser geht ein Skalpell dass es für wenige Cent in jeder Apotheke gibt. Brote etwas mit Mehl überstäuben und bei Heißluft 160 Grad 40 Minuten backen, dann die Laibe auf den Bauch drehen und nochmals 5 bis 10 Minuten backen damit der Boden auch schön kross wird. (180 Grad Ober Unterhitze) Nach Geschmack kann auch unter einen Teil Teig ein Päckchen Röstzwiebel geknetet werden. Sehr schön ist es, wenn man den Teig in drei Teile teilt, auszieht, und damit einen dicken Zopf flicht. Und der Teig eignet sich auch für kleinere Brötchen. (Sie merken wir haben experimentiert!) Ich wünsche Ihnen mit unserem Familienbrotrezept guten Appetit!!

 

 

Weizen-Roggenbrot von Irmengard Huber, Pechlerstr. 3, 83368 St. Georgen

Zutaten für 1 Brot: 150 g Natursauerteig, 300 g Roggenmehl, Type 997, 300 g Weizenvollkornmehl, 2 TL Salz, 1 EL Brotgewürz, 1/2 Würfel frische Hefe, 1 Prise Zucker, 1 TL Honig, ca. 450 ml lauwarmen Wasser.

Zubereitung: Den Natursauerteig mit 150 ml lauwarmem Wasser vermengen. Roggen- und Weizenmehl, Salz und Brotgewürz in einer Rührschüssel mischen. Eine Mulde formen, die Hefe hineinbröseln, den Zucker darüber streuen und mit etwas lauwarmem Wasser verrühren. Abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. Honig und Natursauerteig zum Vorteig geben. Das restliche Wasser langsam zugießen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen mit dem Backstein vorheizen. Den Teig in einen bemehlten Peddigrohrkorb geben und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Das Brot auf den vorgeheizten Backstein stürzen und wie angegeben backen. So stellen Sie ein: Vorheizen auf 250-270 Grad, Backen 250-270 Grad, 8-10 Minuten und 200 Grad, 40-50 Minuten.

 

 

Kasten-Weißbrot von Irmengard Huber, Pechlerstr. 3, 83368 St. Georgen

Zutaten für ein saftig-weiches Brot für italienische Tramezzini. 300 g Weizenmehl Type 550, 1/3 Würfel Hefe (15 g), 1 Tl Zucker, 100 ml lauwarme Milch, 1 Tl Salz, Butter und Mehl für die Kastenform 25 cm.

Zubereitung ca. 30 Minuten: 2 Std. Gehen, 50 Minuten backen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln, mit Zucker bestreuen, Milch und 100 ml Wasser dazugießen, alles mit etwas Mehl verrühren und 30 Minuten warm gehen lassen. Satz auf das Mehl streuen, alte zu einem Teig vermischen und mindestens 10 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt 1 Std, gehen lassen. Eine Kastenform (25 cm lang) mit Butter fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig zu einer Rolle formen und in die Form legen. Zugedeckt noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig knapp doppelt so dick geworden ist. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot im Ofen (Mitte, Umluft 180 Grad) 50 Minuten backen, bis es heil gebräunt ist. Zwischendurch mit Wasser bestreichen. Das Brot aus der Form stürzen, auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen. In einer Plastiktüte bis zum nächsten Tag ruhen lassen, dann lässt es sich besser schneiden.

 

 

Kräuterbrot von Nicole Neitzel, Franz-Betz-Straße 46, 94227 Zwiesel

Zutaten: Teig: 500 g Mehl, 40 g frische Hefe, 1 Prise Zucker, knapp ¼ l lauwarme Milch, 100 g Zwiebelwürfel, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 50 g Margarine, 2 Eier, ½ Tl Salz, 1 Prise geriebene Muskatnuss, 1 TL Anis, 1/2 TL Fenchel, 4 EL gehackter Dill. ½ Tl Rosmarin, Fett zum ausstreichen der Töpfe. Bestreuen: 1 TL Anis.

Zubereitung: Aus etwas Mehl zerbröckelter Hefe, Zucker und etwas Milch einen Vorteig ansetzen und gehen lassen. Mit Mehl, Zwiebelwürfel, Knoblauchzehe, geschmolzenem Fett, Eiern, Gewürzen und der restlichen Milch verkneten. 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dann in zwei gefettete neue Tonblumentöpfe (14 cm Durchmesser) füllen. Nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen und mit Anis bestreuen. Im Backofen auf der unteren Schiene backen. Danach etwa 30 Minuten in der Form abkühlen lassen und erst dann herausnehmen. Backzeit: 35 Minuten Elektroherd: 225 Grad.

 

 

Schwarzbrot von Katharina Osterkamp, Wallun 2, 26427 Werdum/Ostfriesland

Zutaten/Zubereitung: 750 g Roggen fein schroten. Geben Sie 1 Liter lauwarmes Wasser in eine Schüssel mit Deckel, 50 g Sauerteig oder 1 Esslöffel Backferment, 1 Esslöffel Honig oder Sirup (im lauwarmen Wasser auflösen), dann das Roggenmehl dazugeben, mit einem Holzlöffel gut durchmischen, Deckel drauf und warm stellen ca. 12 bis 20 Std. der Teig muss zum gären kommen. 500 g Weizen fein schroten, 1 El. Koriander oder Brotgewürz, 1 El Salz, Sonnenblumenkerne nach Geschmack. Alles unter den Brei mengen Den Teig in eine gefettete Brotkastenform füllen und mit einem Brett abdecken. Nochmals 6 bis 12 Std, warm stellen. In den kalten Backofen schieben, mit einer Schale Wasser, bei 165 Grad bis 2 Std. backen. Nach dem Backen mit Wasser bepinseln und auf einem Gitter auskühlen lassen! Mit selbst gemachter Butter und selbst gemachten Quark einfach lecker.

 

 

Brotrezept von Dorothea Wendel, Dorfstraße 3, 72469 Meßstetten-Hossingen

Brotrezept für 3-4 runde Laibe, Zutaten: 300 g Roggenmehl Typ 1150, 600 g Dinkelmehl Typ 1050, 1.100 g Weizenmehl Typ 1150, 2-3 El Backschrot (ich nehme selbstgeschroteten Dinkel aus Bio-Anbau), 50 Salz, 1 Würfel Hefe (42 g), 1 Esslöffel Brotgewürz, 1 Esslöffel Kümmel zerstoßen, 1,5 l lauwarmes Wasser, 1 El Honig od. Malz (Brot wird dunkler -schmeckt aber lecker), ca. 70 g Walnusskerne.

Zubereitung: Alle Zutaten zu einem Vorteig mischen und etwa 3 Stunden gehen lassen. Danach den Teig noch mal kräftig durchkneten ca. 5-10 Minuten - dann wieder ca. 2 Stunden gehen lassen den Gärprozess immer wieder durch kneten unterbrechen. Danach runde Laibe formen (mit Wasser und Mehl arbeiten, da der Teig noch etwas klebrig ist) und nochmals 5-10 Minuten gehen lassen. Schale mit Wasser in den Backofen stellen! Bei 250 Grad im Elektrobackofen einschließen, nach 30 Minuten die Temperatur auf 180 Grad zurückschalten und in weiteren 30 Minuten fertig backen. Im Holzbackofen bei ca. 270-260 Grad einschließen und in 45-60 Minuten fertig backen. Klopfprobe machen!

 

 

Sauerteigbrote von Sigrid Pahlke, Schulweg 8, 21255 Wistedt

Zutaten/Zubereitung: 500 g Weizen auf Stufe 3 geschrotet, 150 g Sauerteig aus dem Reformhaus, 500 ml warmes Wasser, 2 El Akazienhonig. Alles verrühren und 12 Stunden abgedeckt stehen lassen (dann 3 El Sauerteig abnehmen u. einfrieren fürs nächste mal). Dann 1 Würfel Hefe, 500 g Dinkelvollkornmehl, 300 ml Wasser u. 25 g Salz, 1 Prise Bertram Pulver u. Galgan Wurzel. Zutaten In der angegebenen Reihenfolge in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend den Teig ca. 30 Minuten gehen lassen. 100 g Sonnenblumenkerne, 100 g Kürbiskerne, 100 g Leinsamen, 100 g Sesam u. 2 El dunklen Zuckerrübensirup oder Melasse) kurz unter den Teig kneten,. in eine vorbereitete Brotbackform geben und ca. 60-90 Minuten gehen lassen. Backen im Backofen mit Ober und Unterhitze Vorheizen 200 Grad Einsetzen: Rost in die 1. Einschubleiste von unten. Backen: Einstellung 200 Grad 70-80 Minuten.

 

 

Zartes Kräuterbrot von Sigrid Pahlke, Schulweg 8, 21255 Wistedt

Zutaten/Zubereitung: 200 g. Roggenmehl TYP 997, 400 g Weizenmehl Typ 1050, 1 Würfel Hefe, 250 ml lauwarmes Wasser, 125 ml fettarme Milch, 1 El Honig, 2 Tl Salz, 1 El Olivenöl, je 1/2 Bund Schnittlauch, Dill u. Petersilie, 1 Eigelb, 1 El Dillsamen.

Zubereitung: 1. Die beiden Mehlsorten in einer Schüssel gut durchmischen. Hefe in einer Schale zerbröckeln. Mit Wasser, Milch Salz u. Honig verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Eine Mulde in das Mehl drücken, Hefemasse hineingießen. Alles mit einem Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Wasser zugeben, Ist der Teig zu klebrig, etwas Mehl zugeben. Den geschmeidigen Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht bemehlte Schüssel geben. Zugedeckt an einen warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. 2.In der Zwischenzeit die Kräuter waschen und fein hacken. Ist der Brotteig aufgegangen, Kräuter und Olivenöl unter den Teig kneten. Aus dem Teig zwei längliche Brote formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Brote längs in der Mitte leicht einschneiden. Eigelb mit 1 El Wasser verquirlen, die Brote damit bepinseln. Mit Dillsamen bestreuen. Den Backofen auf 22 Grad vorheizen. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen. Tipp. Stellen sie eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Backofenboden. So wird das Brot außen knusprig und innen saftig. Zur besseren Krustenbildung kann das Brot nach 2/3 der Backdauer aus der Form genommen werden, und auf dem Rost

fertigbacken.

 

 

Vollkornbrot von Margret Schwerdt, Friedrich-Ebert-Str. 113, 49811 Litigen

Zutaten: 500 g Roggenschrot grob geschrotet, 500 g Weizenschrot grob geschrotet, 225 g Weizenvollkornmehl, 1 EL Sonnenblumenkerne, 1 EL Leinsamen, 1 EL Haferflocken, 1 EL Sesam, 3 TL Salz, 1/2 Würfel Hefe, 1 l Buttermilch, 200 g Zuckerrübensirup.

Zubereitung: Zutaten vermischen, aber den Teig nicht gehen lassen. Eine große Brotform einfetten und den breiigen Teig einfüllen. Mit Alufolie gut verschließen und in den kalten Backofen stellen. Backen: 150 Grad 1 Stunde mit Heißluft backen, danach auf Ober- Unterhitze umstellen und weitere 4 Stunden backen lassen. Den Backofen abstellen und das Brot im Backofen erkalten lassen, danach auf ein Kuchengitter stürzen und vor dem Anschnitt das Brot zwei Tage ruhen lassen.

 

 

Hildegards Buttermilchbrot für Allergiker (glutenfrei, hefefrei) von Hildegard Su, Schwarzenbeker Landstr. 16, 21039 Börnsen

Zutaten/Zubereitung: Mahlen: 500 g Hirse grob mahlen, 500 g Buchweizen grob mahlen. Trockene Zutaten mischen: In einer 4,5-Liter-Schüssel die Hirse und den Buchweizen mit 100 ml Goldleinsamen, 175 ml Sesamsaat, 50 ml Sonnenblumenkernen, 30 ml Salz, 2 EL Oregano, evtl. 1 EL Majoran und 1 TL Brotgewürz gründlich mischen. Flüssige Zutaten hinzu fügen. Zu den trockenen Zutaten 2 Eier, 25 ml Distelöl und 1500 g Buttermilch hinzufügen und kräftig rühren. Der Teig muss dickflüssig und grobkörnig sein. Evtl. etwas Wasser zufügen, kurz quellen lassen, erneut kräftig durchrühren. Ist der Teig zu dünn, etwas Kartoffelpüree unterrühren. Backen. Eine hochrandige Auflaufbackform mit Backpapier oder Backfolie auskleiden, Folienränder hoch stehen lassen. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen und

bei 180 Grad ca. 45-60 Minuten goldbraun backen. Das Brot auf ein großes Kuchengitter gleiten lassen, ca. 8 Stunden mit einem Tuch abgedeckt auskühlen lassen. Lagern: Das Brot wie einen Butterkuchen auseinanderschneiden, jedes Stück einzeln in eine Pergamentpapiertüte stecken. Das Brot ist im Kühlschrank ca. 1 Woche haltbar.

 

 

Schwarzbrot von Maria Thiemann, Schwalbenweg 1, 48612 Honemar

Variante 1, Zutaten: 400 g Weizenvollkornmehl (mittelfein gemahlen), 350 g Wasser, 1 TI Sekowa Backferment, 1 TI Sekowa Grundansatz.

Zubereitung des Sauerteiges: Backferment und Grundansatz im Wasser auflösen und mit dem Weizenvollkornmehl vermischen und über Nacht in einem großen geschlossenen Gefäß garen lassen. Den Ansatz stelle ich in meinen Backofen und benutze das Backofenlicht als Wärmequelle. Am nächsten Tag zeigt der Teig eine deutliche Säuerung. Dann gebe ich folgende Zutaten hinzu: 400 g Roggenschrot, 400 g Weizenschrot, 60 g Weizenkleie, 12 El Rübenkraut, 700 ml Buttermilch, 50 g Salz, Diese Zutaten mit dem Sauerteig vermischen und gut mit der Küchenmaschine durcharbeiten, Den Teig in 2 gefettete Backformen geben und mit einem Deckel abdecken, danach cirka 3 Stunden ruhen lassen. Backen mit Deckel 1 Std bei 200 Grad. Danach Deckel entfernen und Ofenhitze auf 100 Grad reduzieren, Weitere 30 Minuten im Ofen lassen, nach Beendigung der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf einem Draht auskühlen lassen. Der Teig ist breiig und lässt sich nicht kneten Vollkornbrot schmeckt erst am nächsten Tag. Variante 2 Mein Schwarzbrot: Wenn man sich nicht traut mit Sauerteig zu backen, oder es mal schnell geben soll, kann diese.5 Brot auch mit Hofe gebacken werden. Hier nimmt man alle angegebenen Zutaten, mit Ausnahme von Backferment Grundansatz, und Wasser, löst 2 Würfel Hefe. In 1000m1 Buttermilch auf und gibt diese Flüssigkeit zum Schrot. Gut durcharbeiten, in Form füllen und abgedeckt 3 Std. stehen lassen. ( Der Gärprozess über Nacht entfällt), danach abbacken wie oben beschrieben. Der Teig lasst sich nicht kneten, er ist breiig.

 

 

Bauernbrot von Andrea Bahlinger Höhenweg 6 74549 Wolpertshausen

Zutaten: 20 g Hefe, 1 Tasse lauwarmes Wasser, (2 gekochte geriebene Kartoffeln), 1 kg Weizenmehl Type 1050 oder 600 g Weizenmehl und 400 g Roggenmehl, ca. ¾ l lauwarmes Wasser, 1/2 El. Salz, Mehl zum bestäuben.

Zubereitung. Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe auf lösen und einen Vorteig machen. Öle geriebenen Kartoffeln dazugeben. Nach und nach das Wasser und Salz unter ständigem Kneten zuschütten. Den Teig durcharbeiten, bis er sich von der Schüssel löst. Zudecken und 40-50 Minuten gehen lassen. Das Teigvolumen muss sich ungefähr verdoppeln. Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsplatte geben, kneten und Leibe formen. Mit einem Tuch zudecken und gut 25. Minuten ruhen lassen. Auf ein gefettetes Blech legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen, in den vorgeheizten Ofen -untere Schiene- schieben. Eine halbe Tasse Wasser dazu stellen. Das Brot muss ungefähr 60-70 Minuten backen. Es ist gar, wenn es beim Anklopfen des Bodens hohl klingt. Herausziehen und gleich mit Wasser bestreichen. Rücktemperatur: 280 Grad auf 200 Grad fallend.

 

 

Sauerteigbrot von Birgit Weber, In der Ziegelei 14, 55566 Bad Sobernheim

Zutaten/Zubereitung: 400 g sehr feines Weizenvollkornmehl, 750 ml lauwarmes Wasser, 1 Glas Sauerteig ca. 150 ml, verrühren und über Nacht abgedeckt stehen lassen. Am nächsten Morgen umrühren und wieder 1 Glas Sauerteig abnehmen!!! Jetzt zur Grundmasse geben: 3 TL Salz, 1 TL Honig, 100 g Weizenvollkornmehl, 500 g Roggenvollkornmehl oder Dinkel - kann auch etwas grober verarbeitet werden 150 bis 250 ml lauwarmes Wasser 1 Tasse eingeweichte Körner o. Leinsamen o. Sonnenblumenkerne o. Nüsse Empfehlung: 2 TL Brotgewürz hinzugeben. Alles vermengen: (Schneebesen o. Handrührgerät) und in ausgefetteter Form abgedeckt am lauwarmen Ort 3 Stunden gehen lassen. (Elektro-) Backofen vorheizen ( Empfehlung: Backen ohne Umluft). Brot 15 Minuten bei 220 Grad backen dann Brot 30 Minuten bei 170 Grad backen danach das Brot aus der Form nehmen und auf einem Backrost 15 Minuten weiterbacken zuletzt das Brot auskühlen lassen Brot genießen. Wichtig: Das Glas Sauerteig darf bis zu 14 Tagen im Kühlschrank stehen. Er mag's nicht zu kalt und nicht zu heiß.

 

 

Sauerteigbrot

Zutaten (für zwei Brotformen): 700 g Weizen (halb mittlere Stufe gemahlen, halb ganz fein gemahlen) 700 g Roggen (halb mittlere Stufe gemahlen, halb ganz fein gemahlen), 1400 ml Wasser, 1 Päckchen Sauerteig (150 g), 1 Würfel Hefe, 1 El. Honig, 1 El. Salz, Butter für die Form, Sesam zum Ausstreuen der Form.

Zubereitung: Ansetzen des Sauerteiges: Der Sauerteig sollte ca. 12 Std. vor dem Backen angesetzt werden.1) 175 g Weizen fein mahlen, 2) 175 g Weizen grob mahlen, 3) 175 g Roggen fein mahlen, 4) 175 g Roggen grob mahlen, 5). Das frisch gemahlene Mehl in eine Schüssel geben und den Sauerteig (Zimmertemperatur) dazugeben. 700 ml lauwarmes Wasser dazugeben und alles mit einem Löffel gut verrühren. 6) Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort, z.B. auf der Heizung, gären lassen. Mindestens 12 Stunden später: 1) 175 g Weizen fein mahlen 2) 175 g Weizen grob mahlen 3) 175 g Roggen fein mahlen 4) 175 g Roggen grob mahlen 5) Das Mehl in eine große Schüssel geben, Salz dazu. 6) Den Hefewürfel in 700 ml lauwarmes Wasser auflösen und den Honig dazugeben. 7) Die Flüssigkeit nun zum Mehl geben und alles verrühren 8) von dem angesetzten Sauerteig 3-4 El. In ein Schraubglas füllen und bis zum nächsten Backen im Kühlschrank aufbewahren. 9) Nun den angesetzten Sauerteig zum Teig dazugeben und alles mit dem Mixer gut verrühren. 10) Die Backform gründlich mit Butter einreiben und dann mit Sesam ausstreuen. 11) Den recht flüssigen Teig nun in die Backform füllen, die Form sollte höchstens 1/4 voll Sein. 12) Die Form mit einem Handtuch zudecken. 13) Der Teig muss sich nun gehen, bis die Form randvoll ist, das wird ca. eine halbe bis 1/4Stunde dauern. 14) Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 15) Das Brot zunächst für 45 Minuten backen, dann rausnehmen und aus der Form Holen. 16) Das Brot noch einmal für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben (ohne Form).

 

 

Schwarzbrot von Rene Schütte-Stahlstr. 17 A, 26215 Wiefelstede

Zutaten: 280 g Roggenschrot, 280 g Weizenschrot, 140 g Leinsamen, 140 g Sesam, 100 g Sonnenblumenkerne, 500 g Mehl, 3 Päckchen Trockenhefe, 1 Ltr. Buttermilch, 160 g Sirup, 1 EL Salz.

Zubereitung: Alle Zutaten mit einem Haushaltsmixer gut vermischen, in eine gefettete Form große Kastenform) füllen und bei 150 Grad im Backofen 3 Stunden backen. Beim Backen eine Schale mit Wasser mit in den Ofen stellen. Nach ca. 2 Stunden das Brot im Ofen abdecken, da es sonst zu dunkel werden könnte.

 

 

Kürbisbrot von Frederik Schütte, Stahlstr. 17 A, 26215 Wiefelstede

Zutaten: 800 g Kürbis, 100 g Fett, 100 g Zucker, 1 Päckchen Hefe (42 g ) oder Trockenhefe, 1 kg Mehl, 1 TL Salz, 1 Päckchen abgeriebene Zitrone.

Zubereitung: Kürbis mit wenig Wasser weichkochen und pürieren, danach abkühlen lassen (lauwarm. Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Kürbismasse verrühren. Den Teig gut durchkneten ( eventuell noch ein wenig Mehl zugeben) und zu einem Brotlaib formen. Auf ein gefettetes Backblech geben und 10 Minuten bei 50 Grad gehen lassen, dann 34 Minuten bei 190 Grad backen.

 

 

Vollkornbrot mit Geling-Garantie von Dagmar Ludenia, Oberberndorf 4, 57392 Schmallenberg

Zutaten für zwei kleine (25 cm) oder eine große Kastenform: 250 g Weizenvollkornmehl, 250 g Roggenschrot, 250 g Weizenschrot, 250 g Leinsamen, 1 Liter lauwarme Buttermilch, 2 El. Rübenkraut 1 Würfel Hefe kleingebröckelt, 1 El. Salz. Nach Belieben (kann aber auch weggelassen werden): 1 Tüte Studentenfutter (200 g) oder entsprechende Menge Nüsse, Trockenfrüchte, Sonnenblumenkerne.

Zubereitung: Das Mehl mit den Schroten und dem Leinsamen mischen, die lauwarme Buttermilch und das Rübenkraut hinzufügen. Jetzt die Hefe mit dem Salz in einer kleinen Schüssel verrühren (eigentlich soll man sonst nie Salz mit Hefe verbinden, aber es funktioniert), anschließend zu den übrigen Zutaten geben. Mit dem Haushaltsmixer (Rührbesen) alles gut verrühren (mindestens 5 Minuten). Der Brotteig hat eine Rührkuchen-Konsistenz. Anschließend kann man nach Belieben eine kleine Tüte Studentenfutter oder Nüsse, Sonnenblumenkerne und Trockenfrüchte unterheben. Den Teig in eine mit Fett bestrichene und mit Haferflocken ausgestreute Form geben. Aus optischen Gründen auch die Oberfläche mit Haferflocken bestreuen und etwas andrücken. Anschließend in den kalten Backofen stellen und sofort bei 150 Grad Ober- und Unterhitze 2 Stunden backen (vorher nicht gehen lassen). Vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen, rumdrehen und erkalten lassen.Auch ich habe, zuerst gedacht hier stimmt so einiges nicht: Hefe mit Salz, Hefeteigbereitung ohne Geh-Zeiten. Aber nachdem ich es ausprobiert habe, ist es mein Lieblingsbrot geworden. Wenn man keine Getreidemühl besitzt, kann man sich Mehl und Schrot auch im Bio-Laden oder im Reformhaus beim Kauf des Getreides mahlen bzw. schroten lassen.

 

 

Lissy's Dinkelbrot von Elisabeth Kaiser Maria-Hof-Weg 2 78166 Donaueschingen

Zutaten: 1300 g Dinkelmehl Type 630, 300 g feines Dinkelvollkornmehl, 1 Würfel Hefe, 4 Tl. Ursalz, 1 El. Schweineschmalz oder Butter, 900 ml Wasser.

Zubereitung: Die beiden Dinkelmehle in eine große Schüssel sieben und eine Kuhle im Mehl machen. Hefe mit etwas Wasser verrühren und in die Kuhle gießen und mit einer Gabel zu einem Vorteig verrühren und mit Mehl bestäuben. Wenn sich Risse in der Mehlschicht zeigen, 4 Tl. Ursalz, 1 Esslöffel Schweineschmalz oder Butter und etwa 900 ml Wasser dazugeben und alles gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Zwei Brotkörbe mit Mehl ausstäuben und den gegangenen Teig hineinlegen. Mit einem Küchentuch abdecken und nochmals etwa 15 Minuten gehen lassen. Danach auf ein großes Backblech stürzen und in den auf 225 Grad vorgeheizten Backofen schieben und etwa 45 Minuten (ist vom Backofen abhängig) backen.

 

 

Kartoffelbrot von Werner Schönhofen, Im Freistal 3, 56599 Leutesdorf

Zutaten: 500 g Mehl, 500 g Kartoffeln, 10 g Zucker, 20 g Salz, 30 g Schmalz, 1/4 l heiße Milch, 1 Päckchen Hefe.

Zubereitung: Die Kartoffeln werden gerieben und ausgepresst und die heiße Milch darüber gegossen. Salz, Zucker, Hefe und das verflüssigte Schmalz sowie das Mehl werden damit gut verrührt; der Teig muss fest sein. Dann lässt man ihn gehen, gibt ihn in eine gefettete Kastenform und lässt ihn erneut gehen. Das Brot wird 50 bis 60 Minuten bei 190 bis 200 Grad gebacken.

 

 

Dinkel-Buttermilchbrot von Sigrid Nieswandt Pfarrer-Vogg-Str. 28, 89358 Kammeltal-Wettenhausen

Zutaten: 550 g Dinkel (in der Mühle fein gemahlen) ersatzweise Dinkelvollkornmehl, 50 g grobe Vollkornhaferflocken, etwa ½ l lauwarme Buttermilch, 60 g Hefe, 1/2 Tl. Zucker, 2 Tl. Salz, 125 g Magerquark (zimmerwarm), etwas Sesam, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Leinsamen.

Zubereitung: Etwas lauwarme Buttermilch, Hefe, Zucker und ein wenig Mehl glatt rühren und an einem warmen Ort, abgedeckt mit einem sauberen Geschirrtuch, 15 Minuten gehen lassen. Dann den Vorteig mit der restlichen, lauwarmen Buttermilch, Haferflocken, Quark, Salz und dem Mehl verrühren. Den Brotteig mit dem Kochlöffel ein paar Minuten schlagen. Der Teig muss eine weiche, breiige Konsistenz haben. An einem warmen Ort, abgedeckt, 30 Minuten gehen lassen. Danach den Teig noch einmal kurz durchschlagen. Eine Kastenform fetten, nach Wahl mit Sesam, Haferflocken usw. ausstreuen und den Teig hineingeben. Ein wenig glatt streichen, und mit Sesam usw. bestreuen. Teig noch einmal abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius etwa 50 bis 60 Minuten backen. Brot erst etwa 1 Stunde in der Form abkühlen lassen, danach aus der Form nehmen, ein Papierküchentuch in eine Tupperbrotbox legen, (damit das Kondenswasser größtenteils aufgesogen wird) und mit dem Deckel abgedeckt (wichtig, sonst ist die Kruste zu hart) auskühlen lassen. Tipp: Nach Geschmack können zusätzlich ca. 2 El. Körner unter den Teig gemischt werden.

 

 

Pumpernickel von Annegret Heidl, Bachstr. 7, 34549 Edertal-Wellen

Zutaten: 1000 g Roggenschrot (mittel), 1000 g Roggenschrot (fein), 500 g Sauerteig, 3/4 l lauwarmes Wasser, 2 El. Salz, 150 g Sirup.

Zubereitung: Das Schrot mit dem Sauerteig vermischen, nach und nach Wasser, SaIz und Sirup zugeben und tüchtig kneten, bis sich der Teig vorn Schüsselrand löst. Zugedeckt und mit etwas Mehl bestäubt den Teigling an einem warmen Ort 3 bis 4 Stunden gehen lassen. Wem der Teig sich um die Hälfte vergrößert hat, ihn nochmals kneten, zu einer Rolle formen und in eine gefettete Kastenform legen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 20 Minuten gehen lassen Die Oberfläche mit Wasser einstreichen und die Kastenform mit Alufolie fest verschließen. In den auf 120 Grad vorgeheizten Ofen schieben und das Brot 10 bis 12 Stunden auf der unteren Schiene backen. Nach 10 mit einem Holzstäbchen probieren, ob es trocken bleibt., Bleibt es trocken, die Folie abnehmen und das Brot im ausgestellten Ofen noch 1 Stunde ruhen lassen. Ich bereite den Teig nachmittags und backe ihn dann über Nacht.

 

 

Brotrezept von Manfred Hucke, Oberstr. 1, 56290 Sabershausen

Zutaten: 900 g Roggenmehl T 1370, 500 g Fünfkorn Vollkornflockenmix (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen- u. Reisflocken)k 600 g Trocken Vollsauer, 0,5 l Malzbier, 0,5 l Pils, 0,6 l Wasser (30 bis 35 Grad), 60 g Salz, 2 El. Honig, etwa 100 bis 120 g Hefe, 1 bis 2 El. Brotgewürz oder Fenchelsamen, Roggenmehl zum Aufbereiten, Margarine zum Form fetten 3 Kastenformen (23x10x10). Zutaten ergeben etwa 3,9 Kilo Teig. Alle Zutaten für dieses Brot sind in jedem guten Lebensmittelgeschäft erhältlich.

Zubereitung: Große Teigschüssel oder 10 l Plastikeimer mit Deckel, Vollkornflocken mit Malz- u. Pilsbier, Honig über Nacht einweichen. Hefe zerbröselt mit Roggenmehl, Vollsauer, Salz, Wasser, Brotgewürz oder Fenchelsamen zu einem schönen weichen Teig kneten. Man kann noch etwas Roggenmehl zugeben. Der Teig soll weich bleiben. Den Teig zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Teig abwiegen, 3 Brote á 1300 g rund und lang formen. Mit einem Geschirrtuch zudecken darüber Plastikfolie legen. 70 bis 80 Minuten ruhen lassen (20 Grad Raumtemperatur, ist es wärmer, Ruhezeiten verkürzen. Backofen auf 250 Grad vorheizen, Kästen auf Gitterrost stellen (untere Schiene) und 10 Minuten backen. Dann Ofen auf 220 Grad stellen und nochmals 50 Minuten backen. Brot aus dem Kasten nehmen und zurück in den Ofen legen. Den Ofen ausstellen und weitere 20 Minuten backen.

 

 

Dinkelbrot Astrid Ebel, Habsburgerstr. 6, 88239 Wangen

Zutaten: 500 g Dinkelvollkornmehl, 1100 g Dinkelmehl Typ 630, 2 Päckchen Trockenhefe (oder 1 Würfel Frischhefe), 50 g Salz, 50 g Zucker, 50 g Haferkleie (kann auch weggelassen werden, dann etwas weniger Wasser verwenden).

Zubereitung: Wer öfter sein Brot selbst gebacken hat, wird sehen, dass er sich nicht sklavisch an die Mengenangaben von Mehl und Wasser halten muss. Wenn Sie ein Päckchen Trockenhefe für 700 g Mehl verwenden statt für 500 g, wie auf der Packung angegeben, ist das kein Beinbruch. Ihr Teig geht trotzdem auf. Das Wasser geben Sie nach und nach hinzu. Dabei immer mit dem Teiglöffel durchmengen. Soviel Wasser hinzugeben, dass der Teig nicht strohig ist, aber wiederum so wenig, dass der Teig beim Kneten nicht an den Händen und an der Tischplatte klebt. Nachdem Sie die Zutaten in der Schüssel zu einem Kloß verknetet haben, kneten Sie den Teig auf der Arbeitsplatte kräftig durch. Solange, bis er glatt und elastisch ist. Geben Sie ihn in die Schüssel zurück und decken Sie die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder einer Platte ab, sodass die Teigoberfläche nicht antrocknet. Lassen Sie dem Teig Zeit zum Gehen. Warten Sie, bis sich sein Volumen verdoppelt hat und kneten Sie ihn dann nochmals kräftig durch. Teilen Sie den Teig in vier Teile, formen Sie Laibe und wenden Sie diese in Mehl. Wenn Sie die Teigstücke sternförmig auf dem Blech anordnen, haben alle vier Brote auf einem Backblech Platz. Auf dem Blech müssen die Brote nochmals aufgehen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Bevor Sie sie in den vorgeheizten Backofen schieben, können Sie die Brote mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge einschneiden. Backen Sie die Brote 20 Minuten bei etwa 230 Grad (Ober- u. Unterhitze). Danach noch etwa 30 Minuten bei 200 Grad. Lassen Sie die Brote auf einem Gitter gut auskühlen. Vor dem Backen noch einige Tipps: - stellen Sie ein Schälchen mit kaltem Wasser in den Backofen. - um für noch mehr Wasserdampf zu sorgen, gieße ich ein kleines Gläschen kaltes Wasser in den Backofen, sobald ich das Brot einschiebe. Backofentür schnell wieder schließen. Die Kalkränder im Backofen lassen sich leicht mit Essigessenz entfernen. - den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Durch Öffnen der Backofentür geht Hitze verloren und die Temperatur sinkt von selbst auf die erwünschte Backtemperatur von 230 Grad. Aus dem gleichen Teig können Sie auch Brötchen formen. Teilen Sie den Teig in Stücke zu je etwa 80 g. Formen Sie Brötchen und wenden Sie sie in Mehl (oder Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkernen etc.). Lassen Sie die Teigstücke wieder aufgehen bis sie sich vergrößert haben und backen Sie sie im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten bei 225 Grad. Sie können den Teig auch am Abend vorbereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen kneten Sie den Teig einfach noch mal durch, formen Brötchen daraus und backen Sie wie vorher beschrieben.

 

 

Backferment-Vollkornbrot von Sabine Borrmann, Dingeichenstr. 22, 41844 Wegberg

Zunächst wird ein Grundansatz hergestellt, der später immer wieder verwendet und vermehrt wird. Für den Grundansatz benötigt man:

Zutaten: Grundansatz: 10 g Sekowa-Spezial-Backferment, 110 ml lauwarmes Wasser, 100 g mittelgrob gemahlenen Weizen. Vorteig: 400 g Roggen und 300 g Weizen jeweils zur Hälfte geschrotet und gemahlen, 1 1/2 El. Salz, 1/4 Tl. gem. Kümmel (je nach Geschmack auch mehr). 1 El. Zuckerrübenkraut, 1 Handvoll Sesam und Sonnenblumenkerne (ohne Fett geröstet), 1 El. Kürbiskernöl, etwa 500 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: Alle Zutaten in einem hohen Gefäß verrühren, mit einem feuchten Küchentuch bedecken und 24 Sunden an einem warmen Ort stehen lassen. Die beste Temperatur erreicht man im Elektrobackofen, wenn man nur die Beleuchtung einschaltet (ca. 28 bis 30 Grad). Danach gibt man 100 g fein gemahlenen Weizen und 50 ml lauwarmes Wasser hinzu, rührt es gut unter und lässt das Ganze wieder 24 bis 48 Stunden stehen. Jetzt muss der Teig aufgegangen sein und angenehm säuerlich riechen. Man kann den Grundansatz jetzt verwenden, aber das fertige Brot schmeckt besser, wenn man ihn vor dem ersten Backen noch etwa 10 mal vermehrt (veredelt). Dazu nimmt man 1 Tl. Grundansatz, verrührt ihn mit 4 Tl. gröber gemahlenem Weizen (oder halb Roggen, halb Weizen) und etwas lauwarmem Wasser zu einem mittelfesten Teig. Nach 8 bis 12 Stunden nimmt man wieder 1 Tl. von diesem Teig ab und vermehrt ihn wie zuvor. Das wiederholt man etwa 10 mal. Jetzt bereitet man den Vorteig zu. Dazu nimmt man den veredelten Grundansatz, bzw. einen gut gehäuften Esslöffel davon, gibt ¼ Tl. Backferment dazu sowie 325 ml lauwarmes Wasser, 250 g Roggenschrot und 50 g Weizenschrot. Alles gut vermischen und mit feuchtem Tuch abgedeckt bei etwa 30 Grad 8 bis 12 Stunden stehen lassen. Von diesem Vorteig nimmt man nun 1 gehäuften Esslöffel ab und bewahrt diesen in einem Schraubglas im Kühlschrank für das nächste Brot auf. Zum Vorteig Zutaten (siehe oben) hinzu. Alles zu einem Teig verarbeiten, am besten mit einer Küchenmaschine. In eine gefettete Brotbackform geben, glatt streichen, die Oberfläche mit einem scharfen Messer längs einschneiden und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. In den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen geben, daneben eine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser und zunächst 30 Minuten backen, dann Temperatur reduzieren, bei ca. 160 Grad 45 Minuten weiterbacken, Danach Brot aus der Form nehmen und nochmal etwa 10 bis 15 Minuten bei etwa 200 Grad ohne Form zu Ende backen.

 

 

Vollkornbrot a la Frauke von Frauke Walther, Mühlenstr. 53, 59071 Hamm

Zutaten für eine 35 cm Brotbackform: 500 g grob gemahlenes Roggenschrot, 500 g grob gemahlenes Dinkelschrot, 500 g Dinkelvollkornmehl, 2 Becher Buttermilch a 500 ml, 2 Würfel Frischhefe, 1/2 Becher Rübenkraut (450 g Inhalt), 2 Tl. Salz. Vorbereitung: Backofen auf 160 Grad vorheizen. Brotform mit Backpapier so auskleiden, dass das Backpapier so eingeschlagen werden kann, dass der Brotteig vollständig, auch oben vom Papier bedeckt werden kann. Ich falte das Backpapier als würde ich eine Mehltüte verschließen um sicher zu gehen, dass das Brot beim Backen gut verpackt ist. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass man dem Teig in seiner Verpackung noch Spielraum zum Gehen lässt.

Zubereitung: Buttermilch (Zimmertemperatur), Rübenkraut, Hefe und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Roggenschrot, Dinkelschrot und Dinkelmehl zufügen und alles gut miteinander vermengen (der Teig ist ziemlich weich) und in die vorbereitete Backform füllen. Teig glatt streichen und wie oben beschrieben verschließen. Im vorgeheizten Backofen 3 Stunden bei 160 Grad abbacken und dann 1/2 Stunde im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen. Danach das Brot in ein feuchtes Tuch wickeln und etwa 3 Stunden auskühlen lassen. Bevor das Brot geschnitten wird muss es 12 Stunden ruhen.

 

 

Rustikales Sauerteigbrot von Angelika Möller, Kirchenstr. 14, 21256 Handeloh

Sauerteig kann man im Handel kaufen oder selber machen: 1. Stufe: 100 g Roggenmehl mit 100 ml lauwarmem Wasser verrühren und 24 Stunden abgedeckt stehen lassen. 2. Stufe: 100 g Roggenmehl mit 100 g lauwarmem Wasser verrühren und 24 Stunden abgedeckt stehen lassen. Anschließend zum ersten Ansatz geben, verrühren und 24 Stunden stehen lassen. 3. Stufe: 1200 g Roggenmehl und 200 g,lauwarmes Wasser zum Ansatz geben, verrühren und nochmals 24 Stunden stehen lassen. Nun kann der Sauerteig verbacken werden. Von den 800 g Sauerteig gibt man 100 g in ein Schraubglas. Man kann erneut Sauerteig nach Stufe 1-3 ansetzen oder ihn 8-14 Tage auf bewahren. Jetzt geht’s ans Brotbacken. Zutaten: 1/2 Hefeblock (20 g), 300 g Weizenmehl, 300 g Roggenmehl, 700 g Sauerteig, 300 g Wasser lauwarm, 1 EI. Salz, 1Tl. Koriander. Zubereitung: Die Hefe mit ½ Teelöffel Zucker glatt rühren und etwas gehen lassen. Aus allen Zutaten einen Teig bereiten (bleibt etwas klebrig) und 40 bis 60 Minuten gehen lassen, so dass er etwa auf die doppelte Menge anwächst. Dann den Teig nochmal kneten. Man kann den Teig in einem Brottopf (vorher wässern) oder in der Bratenfolie backen. Den klebrigen Teig in die Folie zu bekommen ist etwas schwierig: Eine Bratfolie einfetten, den Teig möglichst „sauber“ einfüllen, sodass der obere Teil den Teig nicht unbedingt berührt. An beiden Enden genügend Platz lassen (Ausdehnung beim Backen). Bei 180 bis 220 Grad 60 Minuten backen.

 

 

Schwarzbrot von Annettte Schütte, Dorotheenstr. 9, 48480 Spelle

Zutaten: 500 g Roggenschrot, 500 g Weizenschrot, 500 g Weizenmehl Typ 405, 1 Tl. Salz, 1 l Buttermilch, 1 Becher Rübensirup, 2 Würfel Hefe, etwa 150 ml lauwarmes Wasser.

Zubereitung: In der Küchenmaschine Roggen-, Weizenschrot und Weizenmehl mit Salz mischen. Hefe in etwas lauwarmem Wasser und einem Teelöffel Zucker etwa 10 Minuten gehen lassen. Buttermilch, aufgegangene Hefe und den Sirup zusammen in die Mehlmischung geben. Alles gut verrühren. Eine große Brotform ganz mit Backpapier auslegen und den fertigen Brotteig in die Form gießen. Die Brotform mit durchstochener Alufolie (mit einer Gabel gleichmäßig Löcher einstechen) gut abdecken. Ecken gut verschließen. Die Brotform in den Backofen stellen und 3 Stunden bei etwa 90 bis 110 Grad backen lassen. Dann den Ofen ausstellen und das Brot für 12 Stunden im Ofen ruhen lassen.



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